Die Moderator:innen ganz privat

Das sind die Oster-Traditionen des "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Teams

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Wie eine große Familie: Das "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Team

Bild: Sat.1


Ostern bedeutet für viele Menschen neben köstlichen Schokoladen-Eiern vor allem Rituale und gemeinsame Momente. Die Moderator:innen des "SAT.1-Frühstücksfernsehen" verbinden mit den Feiertagen ganz persönliche Traditionen, die sie heute an ihre eigenen Familien weitergeben.

Eiersuche, ganz viel Schokolade, Osterfeuer und oft ein Hauch von Frühling - jeder verbindet mit den Ostertagen etwas anderes, so auch das "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Team. Und es wird schnell klar, dass es vor allem die kleinen Rituale sind, die Ostern so besonders machen.


Kindheitserinnerungen zwischen Osterfeuer und Eiersuche

Für Marlene Lufen war Ostern untrennbar mit Familienurlauben im Harz verbunden. "Meine Schwester und ich hatten dort einen kleinen Freundeskreis und mit dem sind wir zusammen zum Osterfeuer gegangen", erinnert sie sich. "Das war immer aufregend und toll." Ein Erlebnis, an das sie bis heute gern zurückdenkt.

Auch bei Matze Killing war das Osterfeuer ein wiederkehrendes Highlight. Auf dem Land wurde schon morgens gemeinsam mit Familie und Freunden das Holz für das Feuer aufgeschüttet, bevor am Abend das Fest begann. Diese Gemeinschaft und das aktive Mitgestalten bedeuten für ihn bis heute schöne Erinnerungen. "Wir haben immer samstags ein großes Osterfeuer gemacht. Mit der ganzen Familie und Freunden", so Matze.

Während Osterfeuer zu den klassischeren Traditionen gehören, erinnert sich Karen Heinrichs an ein eher ungewöhnliches Ritual. "Ich habe es geliebt, wenn wir nach der Eiersuche im Garten in den nahegelegenen Wald gegangen sind und dort von einem Berg mit Familie und Freunden 'Ostereiertrudeln' gespielt haben", so Karen. Dabei werden Eier von einem Hügel gerollt. Das Ei mit der weitesten Strecke gewinnt - und der oder die Besitzer:in bekam eine Extra-Portion Schokolade.

Familienzeit und gelebte Traditionen

Die Eiersuche im Hause Merkau war immer mit einem Augenzwinkern verbunden. "Natürlich wurde Ostern mit der Familien gefeiert und ich habe auf langen Spaziergängen Ostereier gesucht. Mein Papa hat diese eingesammelt und neu versteckt, habe ich aber nicht gemerkt", erzählt Alina. Eine kleine Täuschung, die für umso mehr Spaß sorgte.

Auch in der Familie von Daniel "Boschi" Boschmann gab es jede Menge gute Laune an Ostern. "Mit der Familie gab es immer eine lange Kuchentafel. Jeder teilnehmende Haushalt hat einen Kuchen beigesteuert. Dann wurde es immer laut und lustig", so der Moderator. "Unter den (Bosch)-Männern wurde immer um die Eckstücke des gedeckten Apfelkuchens diskutiert. Kamst du zu spät oder hast nicht aufgepasst, dann war dein Stück weg."

Viele dieser Traditionen haben die Moderator:innen bis heute beibehalten - wenn auch in leicht veränderter Form. Bei Chris Wackert war Ostern früher immer mit einem ausgiebigen Brunch verbunden, was sich bis heute nicht verändert hat. "Heute ist Ostern für mich vor allem Familienzeit. Wir versuchen das ganz bewusst aufrechtzuerhalten, dass alle zusammenkommen, gemeinsam essen und einfach Zeit miteinander verbringen."

Karen und Marlene lieben es, mit ihren Familien die Kindheitstraditionen fortzuführen. Während die eine jedes Jahr nach geeigneten Hügeln für das "Ostereiertrudeln" sucht, gehört für die andere ein gemeinsames Essen dazu - auch, wenn die Kinder mittlerweile erwachsen sind. Matze verbringt Ostern gern in den Bergen, gemeinsam mit Familie, Freunden und den Hunden. "Auch das Eiersuchen gehört für alle dazu", so der Moderator.

Wünsche für Kinder: Freude, Leichtigkeit und Erinnerungen

Einig sind sich alle im Team: Ostern ist vor allem ein Fest für Kinder. Aber auch die Großen genießen die Leichtigkeit der Feiertage und das Miteinander. Marlene betont, wie wichtig Rituale für den Familienzusammenhalt sind. "Traditionen sind die emotionalen Erinnerungen von morgen. Auch dafür ist ein Fest wie Ostern da", fügt Matze hinzu.

Karen hofft auf schönes Wetter, um draußen Ostereier suchen und verstecken zu können: "Das ist das Schönste für die Kleinen und Großen. Ich liebe es, Ostereier und kleine Geschenke hinter Büschen, an und auf Bäumen zu verstecken." Boschi ist dabei besonders wichtig, dass man sich an solchen Feiertagen wieder auf das Wesentliche besinnt. "Es sollte wirklich nicht darum gehen, wer, ob und wie groß die Geschenke sind", so Boschi - auch, wenn es bei ihm früher ebenfalls Süßes sowie kleine Präsente gab.

Matze macht sich besonders an Feiertagen Gedanken über eine sorgenfreie Kindheit und auch Alina wünscht allen Kindern Leichtigkeit, Lachen "und natürlich ganz viel Schokolade". Chris bringt den wohl größten Wunsch des gesamten Teams auf den Punkt: "Jedes Kind sollte an Ostern Freude, kleine Überraschungen und ein Gefühl von Glück und Frieden erleben dürfen - egal, wo es ist."

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