zur Joyn Startseite

"M wie Marlene"-Podcast

Marlene Lufen über Botox-Behandlungen: "Hätte zu viel Angst"

Veröffentlicht:

von Claudia Frickel

SAT.1-Moderatorin Marlene Lufen spricht offen über das Thema Schöhnheitseingriffe.

Bild: Chistoph Köstlin


Millionen kennen Marlene Lufen aus dem "SAT.1-Frühstücksfernsehen". Für TV-Moderatorinnen wie sie gehört der Druck, makellos zu wirken, oft zum Berufsalltag. Marlene verrät, wie sie damit umgeht, warum Botox für sie derzeit keine Option ist - und welches Ziel sie stattdessen verfolgt.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.

Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Mit 55 Jahren ist Marlene Lufen nicht nur die dienstälteste, sondern auch die älteste Moderatorin des "SAT.1-Frühstücksfernsehens".

Wie viele Frauen im Fernsehen wird auch sie seit Jahren gefragt, ob sie nicht doch eine Schönheitsbehandlung vornehmen möchte. Das erzählt sie in ihrem Podcast "M wie Marlene". Oder hat sie vielleicht doch schon nachhelfen lassen?

"Nein", antwortet sie entschieden, als Talk-Gästin Janin Ullmann sie danach fragt. Vor allem in Bezug auf Botox ist sie skeptisch: "Deine Emotionen, deine Gefühle zeigen sich ja in deinem Gesicht", stellt sie fest. "Meine Sorge ist, dass die Haut dann zwar glatter ist, aber die Mimik sich verändert." Das könnte sogar ihre Arbeit beeinflussen:

Gefühle zu zeigen gehört zu meinem Job - und ich hätte zu viel Angst, dass man sie dann anders oder gar nicht mehr sieht.

Marlene Lufen

Marlene mag Gesichter nach Botox-Eingriffen "nicht so gerne". Über andere urteilen möchte sie aber auch nicht, wenn diese sich das Mittel spritzen lassen.

Ganz ausschließen möchte die Moderatorin einen Eingriff zwar nicht. "Who knows?"; sagt sie zu ihrer Podcast-Gästin Janin Ullmann: "Es kann sein, dass wir in einem Jahr zusammensitzen und du denkst: Hat sie doch was machen lassen?"

Doch eigentlich hat Marlene ein ganz anderes Ziel. Sie sei jetzt schon so lange dabei, und vielleicht "sieht man mich noch mit 65 Jahren im Fernsehen." Denn sie liebt ihren Job. Aber dann dürfe man auch sehen, wie alt sie sei:

Es wäre schön, wenn ich das schaffen und einfach nur zeigen würde: So sieht ein Mensch aus, der altert.

Marlene Lufen

Sie ist "manchmal so dankbar" für Schauspielerinnen, die sich gegen Schönheitskorrekturen entscheiden. Sie sehen ihrer Meinung nach "schön und authentisch" aus.


Marlene ärgert sich über ungefragte Ratschläge zu Beauty-Eingriffen

Marlene Lufen ist seit fast 30 Jahren beim "SAT.1-Frühstücksfernsehen". Doch schon vor 15 Jahren musste sie sich von einem Schönheitsdoc anhören, dass sie doch "ein kleines bisschen mehr Volumen" vertragen könnte. Unterspritzungen mit Fillern wie Hyaluronsäure etwa an Wangen, Lippen oder unter den Augen wurden damals häufig eingesetzt, um das Gesicht voller und jünger wirken zu lassen.

Die Moderatorin ist froh, dass sie nicht auf den Arzt gehört hat. Sie blickt kritisch auf den Trend zurück:

Heute weiß man, dass das der letzte Scheiß war.

Marlene Lufen

Denn danach hätten die meisten die Filler wieder entfernen lassen, erinnert sich Marlene: "Natürlich hat die Haut gelitten, wenn du sie aufgepumpt hast."

Es gibt Beauty-Methoden, denen sie nicht abgeneigt ist - zum Beispiel Microneedling, das sie neulich hat machen lassen. Dabei wird die Haut mit feinen Nadeln stimuliert, um die Kollagenbildung anzuregen. Das soll die Haut straffen und das Hautbild verbessern.

Aber was anschließend passierte, ärgert Marlene: Nach einem Scan ihres Gesichts bekam sie ein Bild. Darauf wirkte sie wie "eine alte Frau", alles war "mit Schwarz und Grau untermalt und wirklich Horror". Dann empfahlen ihr die Mitarbeiter:innen, hier und da etwas machen zu lassen. Für viele Praxen sei das ein Geschäftsmodell, sagt Marlene. Für sie steht deshalb fest:

Das ist eigentlich eine Frechheit!

Marlene Lufen

In der Podcast-Folge "Ich bin gut genug. Auch allein" sprechen Marlene Lufen und Janin Ullmann außerdem über Einsamkeit nach Trennungen, die Bedeutung von Freundschaften und Marlenes Sparsamkeit.


Hier kannst du "M wie Marlene - Wie gelingt das Leben?" anhören

Den Podcast von "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Marlene Lufen kannst du in der Regel alle zwei Wochen anhören. Die Journalistin spricht in jeder Folge mit Menschen, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen oder die sie inspirieren.

Neue Folgen von "M wie Marlene - Wie gelingt das Leben?" gibt es meistens am Montag. Du findest die Episoden auf allen Podcast-Plattformen.

So hat sich Marlene in den letzten Jahren verändert


Mehr entdecken