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"Ich hab 'ne dicke Lippe"

"Schlag den Star": Harald Glööckler teilt gegen Opdenhövel aus – und kassiert von Thorsten Legat

Veröffentlicht:

von Julia W.

Thorsten Legant (l.); Harald Glööckler (r.)

Bild: © Joyn


Modezar Harald Glööckler und Ex-Fußballprofi Thorsten Legat lieferten sich bei "Schlag den Star" ein episches Duell, das bis spät in den Abend spannend bleiben sollte. Auch verbal ging es zur Sache – allerdings vor allem zwischen Glööckler und Moderator Matthias Opdenhövel.

Samstagabend standen sich bei "Schlag den Star" zwei Männer gegenüber, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Auf der einen Seite Modezar Harald Glööckler (60), auf der anderen Thorsten Legat (57), einst gefürchteter Mittelfeldspieler der Bundesliga.

Schon im Vorfeld setzten die beiden "Schlag den Star"-Kontrahenten ihre Duftmarken: "Ich trete an, um zu zeigen, dass Eleganz und eiserner Wille eine ziemlich gefährliche Kombination sind", ließ Harald Glööckler wissen. "Wenn ein Thorsten Legat Kasalla will, dann rasiert er auch einen Harald Glööckler!", entgegnete Thorsten Legat.


Schlagabtausch zwischen Glööckler und Opdenhövel

Der verbale Schlagabtausch setzte sich am Abend noch vor dem ersten Spiel fort – allerdings nicht zwischen Glööckler und Legat, sondern zwischen Glööckler und Moderator Matthias Opdenhövel. Als dieser ihn fragte, wie er angesprochen werden möchte, kam die Antwort prompt: "Herr Glööckler. Denn geschlafen haben wir noch nicht miteinander!"

Niederlagen, verkündete der Designer, seien "nicht in meinem Programm". Er sei "zum Unterhalten und Gewinnen" da. Opdenhövel entgegnete: "Oh, da riskiert einer eine dicke Lippe!" – worauf Glööckler trocken erwiderte: "Was heißt hier riskieren? Ich hab 'ne dicke Lippe."

"Bei Frauen werde ich ganz unangenehm"

Die ersten Spiele, Bachlaufen, Klett-Ball oder Baseball, konnte Legat für sich entscheiden. Bei Spiel 8 "Original oder Fälschung" platzte Glööckler – der in Jogginghose und Sportschuhen an diesem Abend ein ungewohntes Bild abgab – dann der Kragen. Die Kandidaten sollten das korrekte Verkehrsschild für eine Spielstraße identifizieren.

Glööckler wählte das Schild, auf dem eine Frau mit einem Kind Fußball spielt – ein Fehler. Opdenhövel erläuterte, dass auf dem Originalschild keine Frau Fußball spielt. "Frauen spielen keinen Fußball? Das haben Sie gerade gesagt!", fuhr Glööckler den Moderator an. Opdenhövel ruderte zurück, er habe lediglich das Schild gemeint, keine politische Aussage im Sinn gehabt.

Glööckler blieb unerbittlich: "Dann müssen Sie sich klar und deutlich ausdrücken", sagte der Designer, und weiter:

Bei Frauen werde ich ganz unangenehm. Die sind sowieso schon benachteiligt genug.

Thorsten Legat

Dann mischte sich Legat ein. Sein Beitrag zur Deeskalation: "Wir Männer sind ohne Frauen nichts!" Das brachte Glööckler tatsächlich zum Grinsen. Sein Konter: "Manche sind auch mit Frau nichts."

Spiel 14 führt zur Entscheidung

Auch sportlich lieferten sich die Kontrahenten ein spannendes Duell. In Spiel 13, "Zuordnen", konnte Glööckler einen Matchball gerade noch abwehren. Der Zwischenstand: 40 zu 51 für Legat – das nächste Spiel, Nummer 14, "Putten", könnte also über Sieg und Niederlage entscheiden.

Auf einem Mini-Rasen mussten die kleinen weißen Bälle mit Golfschlägern treffsicher in das kleine Loch befördert werden. Die Distanz zum Loch wurde dabei Runde für Runde einen Schritt größer. Sobald einer der beiden Kandidaten daneben schoss, während der andere traf, wäre das Ding entschieden.

Schon in Runde 3 war es so weit: Glööckler verfehlte das Loch – Legat traf. Kurz nach Viertel vor eins am frühen Sonntagmorgen nahm der Ex-Fußballer den Koffer mit 100.000 Euro entgegen – und küsste Opdenhövel spontan auf die Wange. Glööckler umarmte die beiden zum Abschluss. Opdenhövel nutzte diesen kurzen Moment der Nähe und knüpfte an den ersten Schlagabtausch des Abends an: "Aber jetzt sag ich Du!"


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