Ausstieg aus dem Show-Geschäft

"Ich habe viel geweint": Darum verließ Martin Walde "Sturm der Liebe" - und bezieht jetzt Arbeitslosengeld

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Bei "Sturm der Liebe" wurde es bei Vincent (Martin Walde) und Katja (Isabell Stern, v. l.) romantisch.

Bild: ARD / WDR / Christof Arnold


Martin Walde verließ die Telenovela "Sturm der Liebe" freiwillig - für seine Tochter. Heute bezieht der Schauspieler Arbeitslosengeld I. Warum er seine Entscheidung nicht bereut.

Martin Waldes freiwilliger Ausstieg

Wer es als Schauspieler vor die Kamera schafft, führt ein Leben in Saus und Braus - das zumindest denken viele Menschen. Erst recht, wenn sie eine Rolle bei einem Dauerbrenner wie "Sturm der Liebe" ergattern. Dass das oft gar nicht der Fall ist, macht Schauspieler Martin Walde klar. Der 38-Jährige erzählt im Podcast "Ein Zimmer für uns allein" über seine derzeitige Situation: "Ich beziehe gerade Arbeitslosengeld."

Der Darsteller ist freiwillig aus der Serie ausgeschieden - um mehr Zeit mit seiner Tochter verbringen zu können. Zunächst versuchte er noch, Karriere und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Da er in Berlin wohnt, die Dreharbeiten aber in München stattfinden, schlug er ein ungewöhnliches Modell vor: "Ich habe gesagt, ich brauche eine ganze Woche frei und kann drei Wochen arbeiten. Das ist in einer Soap eigentlich nicht möglich", erklärte er im Podcast.


"Sturm der Liebe" im Livestream auf Joyn


Darum war Martin Walde bei den Dreharbeiten unglücklich

Die Produktion willigte überraschenderweise ein - und so blieb Walde noch zwölf Monate beim Cast der Telenovela. Während dieser Phase merkte er jedoch schmerzlich, wie sehr ihm das tägliche Leben mit seiner Tochter fehlte.

Dann habe ich noch eine Staffel durchgezogen. Ich habe viel geweint, ich war sehr viel unglücklich und ich wollte weg. Ich war heilfroh, als ich es dann endlich konnte.

Martin Walde

Also zog er einen Schlussstrich.

Den eigenen beruflichen Traum hintenanzustellen, fiel ihm dabei nicht schwer: "Meine Tochter zu begleiten, ist ein größerer Traum, als mich selbst zu verwirklichen." Sobald das Arbeitslosengeld auslaufe, wolle er sich einen "stinknormalen Job" suchen - zum Beispiel als Schul- oder Erziehungshelfer.


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