Wilde Lockenmähne
Maria Furtwängler total verändert: So anders sah der "Tatort"-Star vor 39 Jahren aus
Aktualisiert:
von Rebecca N.Seit Jahrzehnten steht Maria Furtwängler vor der Kamera. Ein Bild zeigt die Schauspielerin im Jahr 1987.
Bild: picture alliance/United Archives/IMAGO/APress/Adobe Stock/Photix Studio
Dieses Gesicht kennt ganz Deutschland: Als "Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm ermittelt Maria Furtwängler mittlerweile seit über 20 Jahren für den NDR. Wir werfen einen Blick auf ihre Karriere und darauf, wie sich die Schauspielerin im Laufe der letzten 39 Jahre verändert hat.
Hier heute Maria Furtwängler im "Tatort" streamen
Der Startschuss für Maria Furtwänglers Karriere
Ihr Kameradebüt hatte Maria Furtwängler bereits im Alter von sieben Jahren. Sie spielte im Film "Zum Abschied Chrysanthemen" mit. Regie führte ihr Onkel Florian Furtwängler. Die erste große Rolle hatte Furtwängler dann 1987 in der ARD-Serie "Die glückliche Familie". Darin verkörperte sie Katja, die ältere Tochter der Familie Behringer. Die Serie begleitete den ganz normalen, manchmal chaotischen Alltag im München der späten 1980er‑Jahre.
In der Fernsehserie "Die glückliche Familie" spielten Julia Heinemann (als jüngere Tochter Alex Behringer), Maria Schell (als Mutter Maria Behringer) und Maria Furtwängler (als Katja Behringer, v.l.) Seite an Seite.
Bild: picture alliance/United Archives
Dr. Maria Furtwängler: Erst Ärztin, dann Schauspielstar
Neben ihrer Schauspielkarriere begann Furtwängler nach dem Abitur, Humanmedizin in Frankreich zu studieren. Sie promovierte 1996 an der Technischen Universität München. Sie arbeitete danach sogar als Ärztin, entschied sich aber 2001, sich auf die Schauspielerei zu konzentrieren. Den weißen Kittel durfte sie in diesem Beruf aber auch schon tragen: In der SAT.1-Krankenhausserie "Hallo, Onkel Doc!" spielte sie von 1996 bis 1998 die Ärztin Dr. Charlotte Weiß.
Maria Furtwängler spielte bei "Hallo Onkel Doc" in SAT.1 mit.
Bild: picture alliance / teutopress
Seit 2002: "Tatort"-Kommissarin in Niedersachsen
Mit ihrem ersten "Tatort"-Einsatz wurde Maria Furtwängler 2002 zum TV-Star. Als eigenwillige Ermittlerin Charlotte Lindholm ist sie auch 2026 noch im Einsatz. Ihre Figur arbeitete zunächst für das Landeskriminalamt Niedersachsen und bearbeitet Fälle in Hannover und umliegenden Orten.
Ihr unbequemer Ermittlungsstil führte 2019 dazu, dass sie nach Göttingen strafversetzt wurde. Sie legte sich immer wieder mit Vorgesetzten an, ignorierte Dienstwege und recherchierte lieber auf eigene Faust. Erst seit 2025 ist Lindholm wieder zurück in Hannover.
Maria Furtwängler ermittelt in ihrer Rolle Charlotte Lindholm in Niedersachsen.
Bild: NDR/Wolfgang Meier
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Das ist Maria Furtwänglers berühmte Mutter
Genau wie "Hallo, Onkel Doc!" hat auch die Rolle im "Tatort" Parallelen zu Furtwänglers Privatleben: Ihre Mutter Kathrin Ackermann spielt auch ihre Mutter in der Krimiserie. Als Annemarie Lindholm ist sie regelmäßig an der Seite von Charlotte Lindholm zu sehen.
Auch Kathrin Ackermann blickt auf eine jahrzehntelange Karriere als Schauspielerin und Synchronsprecherin zurück. Einem breiten Publikum wurde sie unter anderem als deutsche Stimme von Katey Sagal alias Peggy Bundy in "Eine schrecklich nette Familie" bekannt. Die heute 88-Jährige steht bis heute regelmäßig auf der Bühne, darunter am Bayerischen Staatsschauspiel und am Residenztheater.
Nach fünf Jahren Pause ist Kathrin Ackermann 2026 ans "Tatort"-Set zurückgekehrt: "Dass ich wieder mitspielen darf, ist eine große Freude. Ich stehe so gern mit Maria vor der Kamera, das macht Spaß und sie kümmert sich immer sehr süß um mich", sagte Ackermann der "Bild"-Zeitung über ihren Auftritt. "In meiner Herzensrolle als Annemarie Lindholm wohne ich dann im Altenheim", verriet sie. In der Folge "König in Gelb" (Arbeitstitel) ermittelt Charlotte Lindholm in einem Demenzdorf. Die Ausstrahlung der "Tatort"-Folge in der ARD ist für Herbst 2026 geplant.
Maria Furtwängler (r.) und ihre Mutter Kathrin Ackermann (l.) traten 2016 gemeinsam in der Komödie im Bayerischen Hof auf.
Bild: picture alliance / SZ Photo
Eine Reise ins Grüne bei "Erlebnis Erde"
Wer nicht so lange auf den nächsten "Tatort" warten möchte: Am 30. Mai um 20.15 Uhr ist Maria Furtwängler in der Doku-Reihe "Erlebnis Erde" zu sehen, die auf tagesschau24 wiederholt wird. Auf einer Reise durch Deutschland besucht sie Gärten und grüne Projekte. Furtwängler spricht mit Expert:innen wie Dr. Eckart von Hirschhausen und zeigt, wie sich selbst kleine Flächen in naturnahe Lebensräume verwandeln lassen. Spoiler: Auch Kathrin Ackermann ist in der Doku mit von der Partie.
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