Herber Verlust
Zwei Schicksalsschläge hintereinander: Das haben Konny und Manu Reimann lange Zeit verschwiegen
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von Joyn RedaktionDie Reimanns sind ein eingeschworenes Team und bewältigen gemeinsam jede Krise.
Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress
Als Konny und Manu Reimann 2019 ihren Hund verloren, ahnten sie nicht, dass nur wenige Tage später die nächste traurige Nachricht folgen würde. Auch ihr Graupapagei starb. Über diese schwere Zeit sprachen die TV-Auswanderer nun zum ersten Mal öffentlich.
Alle, die selbst schon einmal Abschied von einem Haustier nehmen mussten, wissen, wie schmerzhaft dieser Verlust ist. Der Tod von Phoebie, einer Deutschen Dogge, war für die Reimanns ein dementsprechend einschneidendes Erlebnis. Ihr Hund litt an Knochenkrebs und starb an den Folgen der Erkrankung. Für Konny und Manu, die ihre Tiere als Teil der Familie betrachten, ein harter Schicksalsschlag.
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Zwei Abschiede in kürzester Zeit
Gerade waren sie dabei, ihre Trauer zu verarbeiten, da traf sie bereits der nächste Verlust. Ihr Graupapagei Erwin wurde von einer Katze angefallen und starb nur eine Woche nach Phoebie. Dass die beiden Todesfälle so dicht aufeinanderfolgten, machte die Situation für Konny und Manu besonders belastend. "Wir haben’s nie erzählt. Phoebie ist gestorben. Gut, das war klar. Und eine Woche später ist Erwin gestorben", erzählt Konny. Der Auswanderer erinnert sich an die traurige Zeit. "Das war für uns ziemlich schwierig. Erst Phoebie und dann eine Woche später unser geliebter Erwin, den wir überall mit hingenommen haben."
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Ein neuer Erwin für die Reimanns
Nach dem Tod der beiden Tiere wollten Konny und Manu nicht dauerhaft ohne tierische Gesellschaft bleiben. "Es war eine Leere im Haus. Und dann hab ich gesagt: Komm, wir gucken mal", erzählt Konny. Schließlich entschied sich das Paar für einen neuen Papagei, der ebenfalls Erwin getauft wurde.
"Und dann haben wir tatsächlich einen Neuen gekauft, den haben wir gerettet, der war in einem ganz schlechten Haus. Er war ganz schreckhaft", so Konny. Später kam mit Elly noch ein weiteres Tier dazu. Das Papageien-Weibchen war den Reimanns quasi zugeflogen und befand sich ebenfalls in keinem guten Zustand. Auf Hawaii wurden die beiden schnell zu festen Familienmitgliedern.
Neuanfang ohne die Tiere
Dass sich Konny und Manu doch wieder von ihren neuen tierischen Familienmitgliedern trennen würden, hätten sie selbst wohl am allerwenigsten gedacht. Doch als sie ihren Lebensmittelpunkt von Hawaii nach Barbados verlagerten, stand ein schwieriger Abschied an. Für die Reimanns war klar, dass sie die Vögel der langen Reise nicht aussetzen wollten. Vor allem bei Erwin hatten sie Bedenken, ob er die Strapazen verkraftet hätte.
"Der ein oder andere wundert sich natürlich, wenn wir unsere Vögel nicht mitnehmen, weil wir ja immer os tierlieb sind. Das hat einen ganz bestimmten Grund", sagte Manu. Statt Elly und Erwin zu verkaufen, kamen die gefiederten Freunde in die Auffangstation "Parrots in Paradise" auf Big Island.
Emotionales Wiedersehen
In der vierten Folge von "Willkommen bei den Reimanns" besuchen Konny und Manu ihre Papageien ein letztes Mal, bevor sie Hawaii verlassen. Zu diesem Zeitpunkt leben Elly und Erwin bereits vier Monate in ihrem neuen Zuhause. Für Manu ist der Besuch emotional. Zwar sieht sie, dass die Vögel dort gut aufgehoben sind und Gesellschaft von anderen Papageien haben, trotzdem schmerzt der Abschied.
"Ich bin überzeugt davon, dass sie uns erkennen. Sie haben vielleicht keinen Bock mehr auf uns, weil sie sich hier wohlfühlen und nicht mehr wegwollen. Aber ich habe ein gutes Gefühl", sagt Manu. Dann wird die 57-Jährige von ihren Gefühlen überwältigt. "Es ist so doof. Man ist jetzt hier und freut sich, sie zu sehen, und irgendwie kann ich nicht los."
Nun konzentrieren sich die Reimanns auf ihr neues Leben auf Barbados und vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die beiden neue tierische Gesellschaft haben.
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