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Wikinger-Flair zum Anfassen: Das sind die Drehorte vom "Dänemark-Krimi"

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von teleschau

So sonnig ist es im "Dänemark-Krimi" selten: In der neuen Folge ermitteln Kommissarin Frida Olsen aus Esbjerg und die Polizist:innen aus Ribe, Ida Sörensen und Magnus Vinter nach dem Mord an einer Frau in den Dünen.

Bild: ARD Degeto Film/Georges Pauly


Ribe ist nicht nur die älteste Stadt Dänemarks, sondern auch Hauptschauplatz des "Dänemark-Krimis" im Ersten. Im vierten Fall "Die Tote in den Dünen" führen die Ermittlungen Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff außerdem auf die beliebte Urlaubsinsel Rømø.


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Ribe: Die älteste Stadt Dänemarks

Angelehnt an die Krimidramen aus Skandinavien, kommt auch der von ARD und Degeto produzierte "Dänemark-Krimi" meist in düsteren, winterlichen Farben daher. Der Hauptdrehort der Reihe bietet dafür die perfekte Kulisse: Ribe ist die älteste Stadt Dänemarks und wurde um 700 von den Wikingern gegründet. Im Südwesten des Landes in Jütland gelegen, ist Ribe nicht weit entfernt von der deutschen Grenze. Die nächste Großstadt ist das 25 Kilometer nordwestlich gelegene Esbjerg. Von hier wird in jedem "Dänemark-Krimi" die Hauptkommissarin Frida Olsen (Katharina Heyer) nach Ribe gerufen, um die Ermittlungen zu leiten.

Ribe liegt nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt. Mit der günstigen Lage zum Meer und dem kleinen Hafen war der Ort lange die wichtigste Handelsstadt Dänemarks, vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein. Das sieht man bis heute im Stadtbild Ribes. Ein Großteil der Gebäude der Altstadt ist original erhalten oder originalgetreu rekonstruiert worden. Häuser aus nordisch-rotem Backstein, Fachwerk und buntem Anstrich wechseln sich ab. Mitten in der Altstadt befindet sich im "Dänemark-Krimi" auch das Polizeirevier, in dem Ida Sörensen und Magnus Vinter arbeiten. Als Außenansicht dient das alte Rathaus von Ribe. Es wurde 1496 erbaut und steht ganz in der Nähe der "Domkirke".

Der Dom von Ribe - ein Hauptdarsteller des "Dänemark-Krimis"

Der Dom von Ribe ist das Wahrzeichen der Stadt und die älteste Domkirche des Landes. Er wurde vielfach umgebaut und besteht aus unterschiedlichen Architekturstilen aus verschiedenen Zeiten. Der Dom ist daher die einzige Kirche Dänemarks mit fünf Schiffen und fünf Türmen und dominiert die mittelalterliche Altstadt.

Man geht davon aus, dass an der Stelle des Doms einst die erste christliche Kirche Dänemarks stand. Darauf weisen zahlreiche Gräber aus den Jahren 800 - 1150 hin, die man hier bei Ausgrabungen gefunden hat. Auf diese Zeit datiert man daher auch die Entstehung Ribes. Der Bau des jetzigen Doms begann wohl um 1150 und dauerte 100 Jahre.

Im "Dänemark-Krimi" spielt der Dom eine Hauptrolle, so oft ist er zu sehen. Immer wieder stehen die Ermittler:innen in seiner Nähe, im dritten Film der Reihe "Das Mädchen im Kirchturm" spielt er auch für den Fall selbst eine zentrale Rolle. Eine junge Frau flieht darin vor ihrem Verfolger in das Gotteshaus, bis hinauf in den 52 Meter hohen Turm, von dem sie schließlich herabstürzt.

Nicht nur im und am Dom, sondern auch in den rundherum gelegenen kleinen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen entstehen regelmäßig Szenen für den "Dänemark-Krimi". Manchmal wird aber auch geschummelt und die Crew verwendet die ähnlich aussehende Altstadt von Lüneburg als Kulisse für die pittoresken Aufnahmen.

Auf den Spuren der Wikinger

Die Wikinger-Vergangenheit Ribes ist vielerorts zu spüren. Am Rande der Stadt, im Süden, entstand 1992 das Ribe VikingeCenter, in dem sich wie in typischen Freilichtmuseen rekonstruierte Gebäude und Bauernhöfe aus der Wikingerzeit befinden. Hier wurde für den zweiten Film der Reihe, "Blutlinie", gedreht. Einer der Verdächtigen im Film arbeitet in der Schmiede des Museums. Die Polizist:innen vermuten, dass die Mordwaffen - Pfeile - hier gefertigt wurden.

Am weißen Strand von Rømø

Sandige Grasflächen, Heide, Marsch und Dünen bilden die typische Landschaft rund um Ribe und die Region am und im Nationalpark Wattenmeer. Auch sie wird im "Dänemark-Krimi" in der Regel in dunklen, passend zum Fall bedrohlichen Farben inszeniert. Anders im vierten Film der Reihe, "Die Tote in den Dünen".

Hier ist Polizistin Ida Sörensen bei strahlendem Sonnenschein beim Kitesurfen in der Nähe eines Strandes und einer pittoresken Dünenlandschaft zu sehen. Gedreht wurden diese Postkarten-Bilder auf der dänischen Insel Rømø. Sie wird im Film allerdings nicht namentlich genannt, sondern soll wohl einen näher an Ribe gelegenen Strand darstellen. Denn Rømø liegt knapp 40 Kilometer entfernt.

Die beliebte Urlaubsinsel liegt nur wenige Kilometer Luftlinie von Sylt entfernt, man kann Rømø vom Sylter Norden aus mit dem bloßen Auge erkennen. Kitesurfen, wie Ida Sörensen es im "Dänemark-Krimi" tut, ist hier ebenso beliebt wie Wattwanderungen und Austerntouren. Eine solche führt der Schwager des Mordopfers im aktuellen Film gerade, als Ida parallel auf die "Tote in den Dünen" aufmerksam wird.

Du möchtest wissen, was es mit dem Mord auf sich hat, und die beeindruckenden Kulissen des "Dänemark-Krimis" genauer kennenlernen? Dann streame den neuesten Fall am Donnerstag, 26. März, um 20:15 Uhr, im ARD-Livestream bei Joyn!


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