Nostalgie und Gags
"Masters of the Universe" neu im Kino: Diese Cameos und Easter Eggs gibt's im neuen He-Man-Film - die Version von 1987 läuft heute im TV und Stream
Aktualisiert:
von Steve BuchtaNicholas Galitzine als Adam im Film "Masters of the Universe"
Bild: © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC
Anspielung erkannt? Easter Egg gefunden? Cameo mitbekommen? Wir verraten, welche Insider-Gags der neue He-Man-Film "Masters of the Universe" bietet und wo sich ein genauerer Blick lohnt.
Wenngleich der gesamte Film "Masters of the Universe" als Hommage an das gleichnamige Kult-Franchise natürlich ein wahres Füllhorn an Anspielungen und Bezügen zu den Figuren, Orten und Storys der Original-Serie ist, fallen ein paar Elemente als besonders gelungene Reminiszenzen auf.
Wir erklären ein paar der lustigsten Gags, Cameos und Easter Eggs - aber Achtung: Ab hier besteht akute Spoiler-Gefahr!
Auge fürs Detail
Bevor wir einzelne Aspekte des Films herausgreifen, sei kurz das generell sehr gute Auge fürs Detail lobend erwähnt, das Regisseur Travis Knight und sein Team mit "Masters of the Universe" (2026) beweisen.
Der gesamte Film strotzt nur so vor vorlagengetreuen Elementen oder leicht abgewandelten, aber dem Original stets kongenial verbundenen Feinheiten.
Das rosafarbene Hemd von Adam. Die wiederholten Scherze über die reichlich stumpfen Namen, die einige Charaktere ihrer Herkunft als 80er-Jahre-Actionfiguren verdanken. Raumschiffe und Waffen, die es in genau dieser Form schon als Spielzeuge und in den alten Cartoons gab. Die Kinderzeichnung von König und Königin, die exakt dieselben Farben zeigt, mit denen die Figuren in der Trickfilmserie dargestellt wurden. Und und und ...
Hier stimmt wirklich alles, sodass reichlich Nostalgie garantiert ist. Für Fans von damals lohnt sich ein genauerer Blick in den Hintergrund in beinahe jeder Szene - und somit vielleicht sogar der wiederholte Kinobesuch.
Wer diese Serie kennt, hat mehr Spaß am neuen Film
Lachen ohne Ende
Mit zwei auf den ersten Blick sonderbar wirkenden Szenen lenkt der Film besondere Aufmerksamkeit auf das Lachen einiger Charaktere. In beiden Fällen wird damit auf die alte Cartoon-Serie "He-Man and the Masters of the Universe" (in Deutschland mitunter auch als "He-Man - Im Tal der Macht" bekannt) angespielt.
Der erste Lach-Moment ist eine Szene mit Skeletor. Der Bösewicht hält eine theatralische Rede über seine finsteren Pläne und beendet diese mit dem typischen manischen Lachen, wie man es von Filmschurken kennt. Während sich der Schurke mehr und mehr in sein Gelächter hineinsteigert, schauen sich seine Handlanger nur zunehmend peinlich berührt an. Als niemand auf das Finale seiner dramatischen Darbietung reagiert, zeigt sich He-Mans Erzrivale reichlich enttäuscht und versucht vergeblich, den angestrebten Effekt zu erklären.
Das überzeichnete Lachen von Skeletor, der im Film vom durch CGI und Make-up nicht mehr zu erkennenden Jared Leto verkörpert wird, ist eine Anspielung auf die Darstellung der Figur in der Trickfilmserie. Skeletor ist in so vielen Folgen böse lachend zu erleben, dass daraus ein ganzes Internet-Meme entstand. Die völlig übertriebene Lache des Fieslings ist heute ein beliebter Running-Gag im Netz.
Die ikonische Lache kommt eigentlich in jeder Episode vor, in der Skeletor auftritt, so auch in "Der Fluch des Zaubersteins" (Staffel 1, Folge 7):
Gegen Ende des Films sind dann He-Mans Freunde und Mitstreiterinnen zu erleben, wie sie gemeinsam über das Erlebte lachen. Auch ihr lautes Gelächter will fast gar nicht mehr enden. Mit diesem parodistisch überzeichneten Moment macht sich der Film über das inzwischen zum Klischee gewordene Standard-Ende alter Trickfilmserien lustig.
Sehr oft gab es in den Cartoons der 1980er-Jahre nach den gezeigten Bedrohungen und für Kinder sehr spannend inszenierten Geschichten am Ende noch einen auflockernden Moment der Freude und des Lachens. Zum Schluss der Episode wurden alle Heldinnen und Helden typischerweise noch einmal ausgelassen lachend gezeigt.
Die Kult-Serie im Streaming
Roboto
Die Tatsache, dass die Figur des bereits aus der Trickfilmserie bekannten Kampfroboters Roboto auch im neuen "Masters of the Universe"-Film vorkommt, ist erst einmal nichts besonderes.
Einen lustigen Insider-Gag für Fans bietet dann aber ein kurzer Moment ziemlich am Ende des Films: Nachdem Roboto beim Kampf fast vollständig zerstört wurde, wird die Maschine von Man-at-Arms wieder neu zusammengebaut - und präsentiert sich nun mit etwas anderem Aussehen. Die Brustplatte des Roboters ist erst am Schluss durchsichtig, sodass die funktionstüchtigen Zahnräder im Inneren zu sehen sind. Der in der Originalfassung von Comedy-Star Kristen Wiig gesprochene Roboter kommentiert dies mit der Befürchtung, dass dies doch etwas zu freizügig sein könnte.
Diese transparente Darstellung von Roboto entspricht der originalen Actionfigur, die auch als Vorlage für die Zeichentrick-Variante diente. Den durchsichtigen Roboterfreund von He-Man kannst du in der Episode "Robotos Geburtstag" (Staffel 2, Folge 48) sehen:
Weitere beliebte Charaktere erstmals auf der Leinwand
Zahlreiche Figuren aus den Hörspielen, Spielzeugreihen und Zeichentrickfolgen von damals finden mit "Masters of the Universe" erstmals ihren Weg auf die große Leinwand. Zwei ganz besondere Charaktere schaffen dies allerdings erst ganz am Ende des Films - welche das sind, verraten wir in unserem Artikel zu den Abspannszenen des neuen He-Man-Films.
Cameo: "Masters of the Universe"-Darsteller von 1987 kehrt zurück
Dieser Moment dürfte wohl als eines der naheliegendsten und erwartbarsten Cameos in die Filmgeschichte eingehen und trotzdem hat die Szene durchaus Charme: Actionfilm-Legende Dolph Lundgren hat im neuen "Masters of the Universe"-Film einen kurzen Gastauftritt.
Im Fitnessstudio wird Adam (Nicholas Galitzine) von einem Mann ermahnt, weil er ihm im Weg - oder besser gesagt: an seinem Platz - stehe. Anschließend gibt ihm der durchtrainierte Unbekannte noch einen guten Rat mit auf den Weg.
Und eben dieser Mann wird gespielt von Dolph Lundgren, dem He-Man-Darsteller aus der ersten Realverfilmung von "Masters of the Universe" aus dem Jahr 1987.
Filmfans kennen Lundgren außerdem aus Produktionen wie "Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts", "Universal Soldier", "The Expendables" und "Aquaman".
Tipp: Der erste "Masters of the Universe"-Film von 1987 läuft heute im Free-TV und im Livestream
Wer sich angesichts des Kinostarts von "Masters of the Universe" zum Vergleich noch einmal die erste He-Man-Verfilmung ansehen möchte, bekommt heute Abend die perfekte Gelegenheit dazu - und das sogar kostenlos.
Der Film "Masters of the Universe" von 1987 mit Hauptdarsteller Dolph Lundgren läuft 20:15 Uhr im Free-TV auf Tele 5 - zu sehen auch im Livestream auf Joyn.
Skeletor wird in der alten Version von Frank Langella ("Frost/Nixon") verkörpert, Evil-Lynn spielt Meg Foster ("John Carpenter's Sie leben"). In einer Nebenrolle ist der spätere "Friends"-Star Courtney Cox dabei.
"Masters of the Universe" von 1987 im Stream - kostenlos!

Hier kannst du "Masters of the Universe" kostenlos streamen!
Joyn hat zudem weitere Titel aus der Filmographie von Dolph Lundgren im Angebot:
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