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Modernes Liebesmodell

"Bettys Diagnose"-Star Isabell Horn: So spricht sie über ihre offene Beziehung

Veröffentlicht:

von Lars-Ole Grap

Isabell Horn und Ehemann Jens Ackermann sind für mehr Ehrlichkeit in ihrer Beziehung.

Bild: IMAGO / eventfoto54, ZDF / Julia Feldhagen


Isabell Horn und Jens Ackermann sind seit zwölf Jahren ein Paar, haben zwei Kinder und führen ein gemeinsames Leben. Was von außen vertraut wirkt, folgt anderen Regeln als erwartet: Das Paar hat sich bewusst gegen klassische Monogamie entschieden. Jetzt spricht die Schauspielerin darüber, was das im Alltag wirklich bedeutet.


"Bettys Diagnose" freitags um 19:25 Uhr


ZDF-Star Isabell Horn verteidigt offene Beziehung: Warum ihr Liebesmodell für Kritik sorgt

Schauspielerin Isabell Horn verkörperte in der ZDF-Serie "Bettys Diagnose" über vier Jahre die Krankenpflegerin Rike Köhler - eine Figur, die in der Karlsklinik mit gescheiterten Ehen, wechselnden Beziehungen und einem One-Night-Stand mehr als genug Liebeswirrwarr erlebte. 2024 verlässt ihre Figur Rike Köhler in Episode 207 die Klinik.

Abseits der Kamera ist die Schauspielerin seit zwölf Jahren mit Jens Ackermann zusammen, mit dem sie zwei Kinder großzieht. Bereits 2025 sorgte sie in einem Podcast für Aufsehen: Das Paar lebe nicht mehr monogam, sagte sie damals. Jetzt greift sie das Thema wieder auf - diesmal auf Social Media, und mit einer klaren Botschaft an alle Kritiker:innen.

Auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte sie den Post mit dem programmatischen Titel "Offene Beziehung: Was die meisten komplett falsch verstehen" - und das Echo blieb nicht aus. Die Reaktionen reichen von Zuspruch bis zu offener Ablehnung. Die 42-Jährige sagt, sie könne beide Seiten nachvollziehen. Was sie jedoch nicht verstehe, sei das Tempo, mit dem Menschen über etwas urteilten, das sie nicht selbst erlebt hätten.

Die Sätze, die das Paar am häufigsten höre seien Dinge wie "Euch fehlt doch was", "Das hält eh nicht" oder "Am Ende wird einer verletzt". Doch Isabell Horn stellt klar, dass das Öffnen ihrer Beziehung keiner Krisenstrategie entsprungen sei. "Für uns war es nie ein 'Rettungsversuch', sondern eher diese leise Frage: War das schon alles? Oder gibt es noch mehr Ehrlichkeit zwischen uns?", schreibt sie. Und fügt hinzu: Es gehe dabei nicht um mehr Menschen - sondern um mehr Tiefe.

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"Manchmal auch unbequem": ZDF-Star über Beziehung ohne starre Regeln

Genau diese Tiefe zeige sich im Alltag - und sie habe ihren Preis. "Wir reden mehr. Wir hinterfragen mehr. Wir sind ehrlicher als je zuvor. Und ja … das ist manchmal auch unbequem", räumt der ZDF-Star ein. Ein starres Regelwerk gebe es dabei nicht. Stattdessen halte sich das Paar an drei Grundsätze, die es sich selbst gegeben habe.

Ehrlichkeit. Respekt. Und Verantwortung füreinander.

Isabell Horn

Was die Kinder angeht, lässt Horn keinen Zweifel daran, dass beides voneinander zu trennen sei. Die Kleinen wüchsen in einem stabilen Zuhause auf, mit zwei Eltern, die sich liebten und respektierten - ihr Beziehungsmodell ändere daran nichts. Ihr Fazit fällt so ehrlich aus wie der Post selbst: Sie glaube nicht, dass dieses Modell für jeden tauge. Aber eben auch: "Nicht jede Beziehung muss gleich aussehen, um richtig zu sein."


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