"Überhaupt kein Filmstar"
Nach Social-Media-Angriff von Trump: George Clooney feuert zurück
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von spot on newsGeorge Clooney ist nicht gut auf Donald Trump zu sprechen.
Bild: Imago Images / Avalon.red
Donald Trump hat zum Jahreswechsel George Clooney verspottet. Der Hollywoodstar bezieht in einem kurzen aber vielsagenden Statement Stellung.
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Einst verband George Clooney (64) und Donald Trump (79) eine recht freundschaftliche Beziehung. Diese Zeiten sind allerdings schon lange vorbei. Kurz vor dem Jahreswechsel verspottete der US-Präsident den Hollywoodstar, was Clooney aber nicht auf sich beruhen lässt.
Clooney gegen Trump: Was war passiert?
George Clooney hat in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er Trump und dessen Politik nicht unterstützt. Der Schauspieler, seine Ehefrau Amal (47) und ihre achtjährigen Zwillinge besitzen seit Kurzem auch die französische Staatsbürgerschaft. Das hatte der US-Präsident zum Anlass genommen, um sich auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social über Clooney auszulassen.
"Gute Neuigkeiten! George und Amal Clooney, zwei der schlechtesten politischen Prognostiker aller Zeiten, sind offiziell Bürger Frankreichs geworden [...]", wetterte Trump an Silvester. Der Oscarpreisträger habe "mehr Publicity für Politik bekommen als für seine sehr wenigen und völlig mittelmäßigen Filme", behauptete der 79-Jährige. Clooney sei "überhaupt kein Filmstar", sondern "nur ein durchschnittlicher Typ, der sich ständig über gesunden Menschenverstand in der Politik" beschwert habe. Mit seinem Slogan "Make America Great Again" schloss er den Beitrag.
Clooney schießt zurück. Er geht in einem kurzen Statement, das dem Branchenmagazin "The Hollywood Reporter" vorliegt, gar nicht erst auf den persönlichen Angriff ein. Gleichzeitig stellt er jedoch recht unmissverständlich klar, was er von Trump hält.
"Ich gebe dem aktuellen Präsidenten vollkommen recht", erklärt Clooney. "Wir müssen Amerika wieder großartig machen. Wir fangen im November an." Er scheint damit auf die bevorstehenden Wahlen, die sogenannten Midterm Elections oder nur Midterms, anzuspielen.
Trump war laut Clooney "eine große Knalltüte"
Vielleicht fühlte sich Trump aber auch von einem Interview mit Clooney angegriffen, das vor wenigen Tagen vom Branchenmagazin "Variety" veröffentlicht wurde. Lange vor Trumps Zeit als Politiker habe Clooney ihn "sehr gut gekannt", erzählte er. Der heutige Präsident habe den Schauspieler damals "oft angerufen" und einmal sogar versucht, Clooney einen Termin bei einem Chirurgen zu beschaffen. Der Hollywoodstar erinnerte sich: "Er ist eine große Knalltüte. Nun, das war er zumindest. Das hat sich alles geändert."
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