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Zwischen Galgen-Humor und großer Ungewissheit

Sarah Kuttner nach Krebs-Verdacht: "Ich hatte ein bisschen Schiss"

Veröffentlicht:

von Nicholas Vogel

Sarah Kuttner teilt auf Instagram, wie es ihr nach der Biopsie geht.

Bild: APress


Ein auffälliger Befund stellt Sarah Kuttners Alltag auf den Kopf. Wie sie die Gewebeentnahme erlebt hat - und warum sie ihren Fans Grenzen setzt.

Nach der Biopsie heißt es für Sarah Kuttner: warten

Sie bleibt offen, direkt und verliert selbst jetzt ihren trockenen Humor nicht: Sarah Kuttner gibt auf Instagram ein Update zu ihren Untersuchungen nach einem auffälligen Befund bei der Krebsvorsorge. Ende September hatte ihre Frauenärztin die Auffälligkeit entdeckt. Inzwischen hat die ehemalige MTV- und VIVA-Moderatorin neben einer Mammografie auch eine Biopsie hinter sich. Die Untersuchung der Gewebeproben soll Klarheit bringen. Eine bestätigte Krebsdiagnose hat Kuttner bislang nicht öffentlich mitgeteilt.

Den Eingriff beschreibt die 47-Jährige auf ihre ganz eigene Art: "Man hat mir fünfmal in die Brust geschossen." Hinter dem flapsigen Satz steckt allerdings auch Anspannung. "Ich hatte ein bisschen Schiss, ehrlich gesagt", räumt sie ein. Umso erleichterter klingt ihr Fazit: Die Gewebeentnahme sei letztlich "voll aushaltbar" gewesen.

Die nächste Herausforderung lässt sich dagegen nicht so schnell abhaken: Auf das endgültige Ergebnis muss die Autorin noch einige Tage warten.

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"Man hat halbwegs ein Gefühl, was es ist"

Völlig im Dunkeln tappt Kuttner nach eigener Aussage aber nicht mehr. Nach den bisherigen Untersuchungen gebe es bereits erste ärztliche Einschätzungen. "Man hat halbwegs ein Gefühl, was es ist", erklärt sie ihren Follower:innen.

Mehr Details nennt sie nicht. Stattdessen formuliert sie vorsichtig: "Innerhalb von dem, was es ist, ist es, glaube ich, ganz okay." Was genau hinter dem Befund steckt, bleibt damit vorerst offen. Auch wenn ihre Worte etwas Zuversicht erkennen lassen: Das endgültige Untersuchungsergebnis steht noch aus.


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Lesung ja, Signieren nein: Kuttner setzt klare Grenzen

Komplett zurückziehen möchte sich die Bestseller-Autorin trotz der belastenden Situation nicht. Ihre Lesung zu "Mama & Sam" am 7. Oktober bei den Osterburger Literaturtagen soll wie geplant stattfinden. Für das anschließende Signieren der Bücher fehle ihr allerdings die Kraft.

Auch ihr Podcast "Das kleine Fernsehballett" soll in der kommenden Woche zurückkehren. Ihre gewohnt trockene Begründung: "Jeder kann zu Hause sitzen und in einen Computer reinsprechen und über Fernsehen reden, richtig?"

Mit ihren Gesundheits-Updates geht Kuttner offen um, ungefragte Ratschläge möchte sie trotzdem nicht. Deshalb bleibt die Kommentarfunktion auch unter ihrem neuen Beitrag ausgeschaltet. "Ich brauche kein 'Dass ich jetzt erst mal atmen soll' …", stellt sie klar. Sie entscheidet selbst, was sie teilt und welcher Austausch ihr gerade guttut.


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