Nach Street-Comedy-Scherz
Strafbefehl gegen Comedian Marco Gianni sorgt für hitzige Diskussionen
Aktualisiert:
von C3 NewsroomComedian Marco Gianni bei der Premiere der ARD/WDR-Serie "naked".
Bild: IMAGO/Panama Pictures
Es war als klassischer Street-Comedy-Scherz gedacht – und mündete in einen Strafbefehl: Comedian Marco Gianni veröffentlichte auf Instagram ein Schreiben mit dem Vorwurf der Amtsanmaßung – und entfachte damit eine heiße Debatte über Humor, Regeln und deutsche Gründlichkeit.
"Da vorne macht jemand böse Sachen und mein Kollege ist einen Kaffee trinken. Könnt ihr mir dabei helfen, den Verbrecher zu schnappen?" Mit diesen und ähnlichen Sprüchen war Comedian Marco Gianni für das ProSieben-Format "Comedystreet" als verkleideter Polizist unterwegs. Was für die einen ein harmloser Scherz war, gefiel der Staatsanwaltschaft offensichtlich gar nicht. Sie reagierte mit einen Strafbefehl gegen den Komödianten.
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Comedy trifft Gesetzestext
Der Vorwurf: Amtsanmaßung in Tateinheit mit Missbrauch von Titeln und Abzeichen gemäß Paragraph 132 StGB. Laut dem Schreiben soll Gianni den "Eindruck eines Polizeieinsatzes" erweckt haben – was nur echte Beamte dürfen.
Erlebe hier Marco Gianni in "Comedy Street"
Kommentarspalte im Ausnahmezustand
In der Kommentarspalte unter dem Instagram-Post prallen seitdem Welten aufeinander. Das Spektrum reicht von "Gesetz ist Gesetz, auch für Comedians" bis zu "Also bitte, man darf ja wohl noch lachen". Die einen sehen die Sache kritisch: "Die Uniform ist zum Verwechseln ähnlich. So jemand schadet dem Image der echten Polizei". Andere nehmen es mit Humor und kommentieren ganz trocken: "Du bist kein Polizist?!?"
Mit Humor nach vorne
Gianni selbst schickte den Strafbefehl ohne eigene Worte und nur mit den drei Hashtags #freemarco, #deutschland und #prosieben auf Insta online. Und während sich seine über 580.000 Follower in der Kommentarspalte zum Teil emotional austoben, reagierte er bisher nur mit dem für ihn typischen Humor - und seinen Tour-Terminen.
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