Meinung
Lara Mandokis Ausstieg aus dem "Erzgebirgskrimi": GenZ-Redakteurin reagiert
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von Nicola SchillerEs ist offiziell: Das Traumduo Winkler (Kai Scheve l.) und Szabo (Lara Mandoki r.) gehört bald der Vergangenheit an. Fan-Herzen, wie das von Redakteurin Nicola (r.) sind gebrochen.
Bild: ZDF/Walter Wehner; IMAGO / Future Image; sripfoto_stock.adobe.com; Kwangmoozaa_adobe.stock.com; Max Media_stock.adobe.com
Die beliebte ZDF-Krimi-Reihe schlägt ein neues Kapitel auf. Nach dem Abschied von Lara Mandoki steht nun fest, wer künftig an der Seite von Kai Scheve ermittelt. Redakteurin und "Erzgebirgskrimi"-Fan Nicola hat eine klare Meinung dazu.
Abschied aus dem Erzgebirge
Bereits im Herbst 2025 verkündete die Schauspielerin Lara Mandoki ihren Ausstieg bei "t-online":
Ich verlasse die Reihe, um mich künftig vermehrt auch anderen Projekten widmen zu können.
Genauere Infos zu den Hintergründen und worauf sie sich als Nächstes konzentrieren möchte, kannst du hier nachlesen: Lara Mandoki spricht über ihren "Erzgebirgskrimi"-Ausstieg: Diese Pläne hat sie jetzt.
Ein letztes Mal wird sie noch im Film "Hexenjagd" zu sehen sein. Wann er ausgestrahlt wird, ist bislang allerdings offen.
Fan-Meinung: Das sagt ein "Erzgebirgskrimi"-Ultra zum Ausstieg
Das Angebot im deutschen Krimi-Markt ist riesig: Jede etwas bekanntere Stadt hat eine "SOKO"-Reihe, dazu kommen diverse Ausgaben von "Tatort" und "Notruf". Wo soll man da als Genre-Liebhaberin anfangen?
Ganz einfach! Da, wo es eine persönliche Verbindung gibt. Einige meiner Verwandten stammen aus dem Erzgebirge, das heißt, ich kenne viele Schauplätze und ja, sogar eine Schauspielerin persönlich. Naja, zumindest fast. Försterin und Hobby-Ermittlerin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) ist nämlich die Tochter des besten Eierschecken-Bäckers im ganzen Erzgebirge. Grüße gehen raus an den Quarkkuchen-Profi!
Neben der emotionalen Nähe zu den Drehorten sind mir aber auch die Schauspieler:innen über die Jahre ans Herz gewachsen. Umso härter trifft mich jetzt der endgültige Abschied von Karina Szabo.
Ich hätte mir wirklich gewünscht, noch mehr über sie als Person herauszufinden. Ihre ungarische Herkunft wurde hier und da mal thematisiert, so richtig tief sind wir aber nie in ihre Vergangenheit eingestiegen. Schade! Ihre lockere, taffe, direkte, teils freche Art und vor allem das Zusammenspiel mit Kommissar Winkler wird mir fehlen. Die beiden waren für mich einfach ein echtes Dreamteam. Ihre Nachfolgerin hat also große Fußstapfen zu füllen, ich bin gespannt. Glück auf!
Sie ist die Neue! Janne Böhm (Mathilda Switala, l.) wird bald zusammen mit Robert Winkler (Kai Scheve, m.) und Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, r.) ermitteln.
Bild: ZDF und Walter Wehner
Nach Szabo: Sie wird die neue Kommissarin
Zwischen tiefen Wäldern, engen Schluchten und düsteren Geheimnissen übernimmt künftig Schauspielerin Mathilda Switala die Rolle der Kommissarin Janne Böhm - und ermittelt an der Seite von Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve).
Während im Erzgebirge bereits die nächsten Fälle vorbereitet werden, laufen die Dreharbeiten für zwei neue Filme auf Hochtouren. Rund um Hohenstein-Ernstthal entstehen aktuell die Episoden "Tödliches Verdrängen" und "Ich bin Old Shatterhand".
Mit Janne Böhm zieht dabei nicht nur eine neue Ermittlerin ins Team ein, auch die Dynamik verändert sich. Die Berliner Kommissarin wird ins Erzgebirge versetzt und trifft dort auf die eigenwillige Welt zwischen Bergbaugeschichte, Tradition und verschlossenen Dorfgemeinschaften.
Kostprobe: In dieser Folge "Upir" kannst du Mathilda Switala schon sehen
Ausblick: Darum geht's in den nächsten Folgen
Im Film "Tödliches Verdrängen" beginnt alles mit einer schockierenden Entdeckung: Tief unten in einer Schlucht wird die Leiche einer Touristin gefunden. Winkler und Böhm stoßen bei ihren Ermittlungen schnell auf zwei Frauen, die dem Opfer besonders nahestanden und auffallend wenig erzählen wollen.
Nach und nach öffnet sich der Blick auf ein düsteres Kapitel ihrer Vergangenheit. Denn alle drei Frauen waren einst gemeinsam im DDR-Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert. Alte Wunden, verdrängte Erinnerungen und lang gehütete Geheimnisse bringen den Fall plötzlich in eine völlig neue Richtung.
Karl-May-Mythos trifft auf Mordermittlung
Auch der zweite neue Film verspricht starke Bilder und viel Atmosphäre. In einer Höhle bei Hohenstein-Ernstthal entdeckt ein Junge eine Leiche und plötzlich führt die Spur mitten hinein in die Welt der Karl-May-Fans.
Zwischen alten Manuskripten, Sammlerstücken und detailverliebten Western-Festspielen taucht das Ermittlerteam tief in eine leidenschaftliche Community ein. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob ein verschwundenes Manuskript von Karl May etwas mit dem Mord zu tun haben könnte.
Der ZDF-"Erzgebirgskrimi" setzt damit weiter auf starke Geschichten, regionale Atmosphäre und emotionale Figuren - jetzt mit neuer Kommissarin an der Seite von Kai Scheve.
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