Tödliche Arbeit
Am Abgrund: "Galileo" hilft auf der gefährlichsten Farm der Welt
Veröffentlicht:
von Carina N.Auf Joyn ansehen
Leben am Limit: Die gefährlichste Farm der Welt
Videoclip • 08:28 Min • Ab 12
Unkraut jäten in 1.800 Metern Höhe, nur Zentimeter vom klaffenden Abgrund entfernt - das erlebt unser "Galileo"-Reporter in einem chinesischen Bergdorf. Wie schlägt er sich?
"Galileo" besucht ein einzigartiges Bergdorf
Für "Galileo" reist Reporter Robert Adolf auf eine ungewöhnliche Farm. Sie ist lebensgefährlich - ein falscher Schritt kann hier tödlich enden. Tatsächlich stürzte erst kürzlich ein Tourist ab, als er ein Foto machen wollte.
Vor ein paar Tagen ist jemand dort von der Klippe gestürzt.
Klippen-Farmerin Li Huizhi und ihre Familie erlebten, wie ihr verschlafenes Dorf im Thaihang-Gebirge im Norden Chinas zur Berühmtheit wurde. Reisende teilten die terrassenförmigen Felder auf den spektakulären Steilklippen via Social Media. Die Videos gingen viral - und mittlerweile kommen jährlich rund 100.000 Neugierige, um selbst Fotos für Instagram und Co. zu machen. Mit teils schlimmen Folgen: die kleinste Unachtsamkeit führt buchstäblich in den Abgrund. Kartoffelfelder und Ziegen-Weiden enden direkt im Hunderte Meter tiefen Nichts. Damit nicht noch ein Selfie tödlich endet, achten Li und ihre Familie stets darauf, dass keine Touris unbeobachtet auf den Feldern unterwegs sind. Unser Reporter bekommt eine Kostprobe, wie es ist, hier zu arbeiten. Er jätet Unkraut an schwindelerregenden Steilklippen. Höhenangst? Ob sich Robert als guter Helfer erweist, erfährst du oben mit einem Klick in die Folge.
Ein Schritt weiter und das war's.
"Galileo" blickt hinter die "Insta-Kulisse" - wie sich das Bergdorf veränderte
Wird ein Ort zum Social-Media-Hype, bleibt er selten derselbe. So geht es auch dem einst so abgelegenen Bergdorf. Für die Touris wurden extra neue Straßen und Hotels gebaut, wo vorher keine waren. Es gibt nun sogar ausgeschilderte Aussichtsplattformen für die besten Fotos. Unter Fotograf:innen aus aller Welt sind die Klippenfarmen besonders beliebt. "Galileo" spricht mit den Einheimischen über die Entwicklung ihres einst so beschaulichen Dorfes. Lis Familie lebt und arbeitet hier bereits seit 1958. Was verschlug sie einst an diesen gefährlichen Ort - und wie sehen sie seine Veränderung? All das verraten wir dir in dieser "Galileo"-Folge.
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