Nach neun Jahren ist Schluss

Annett Renneberg bestätigt Serien-Tod und "In aller Freundschaft"-Ausstieg: "Keine Hoffnung auf Heilung"

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von C3 Newsroom

Maria Weber (Annett Renneberg, l.), damals noch als Klinikleiterin, im Gespräch mit Dr. Ina Schulte (Isabell Gerschke) 2024 in der Folge "Loslassen".

Bild: MDR / Rudolf Wernicke


Nach neun Jahren endet die Geschichte von Prof. Dr. Maria Weber bei "In aller Freundschaft" tragisch. Schauspielerin Annett Renneberg macht nun offiziell, dass ihre Figur den Serientod stirbt, und richtet bewegende Worte an die Fans.


Streame "In aller Freundschaft" dienstags um 21 Uhr


Unheilbare Krankheit bei Dr. Maria Weber

In Folge 1125 von "In aller Freundschaft" wird Herzchirurgin Prof. Dr. Maria Weber (Annett Renneberg) mit einer erschütternden Diagnose konfrontiert. Nachdem sie sich wegen Sehstörungen und Gedächtnislücken untersuchen ließ, wird ein nicht operabler Gehirntumor festgestellt. Maria entscheidet sich gegen weitere Behandlungen und möchte zu Hause in Würde sterben und keine Chemotherapie beginnen. Da sie damit rechnet, den nächsten Geburtstag ihres fünfjährigen Sohnes Emil nicht mehr zu erleben, nimmt sie eine Videobotschaft für ihn auf.

In einem Clip auf dem Instagram‑Kanal @inallerfreundschaft_official bestätigte Annett Renneberg das dramatische Ende ihrer Rolle: "Es ist wirklich ernst. Es wird keine Heilung für Maria geben.", schließt sie ein medizinisches Wunder hierbei aus.  Zugleich bittet sie die Fans, Maria "mit einem lachenden und natürlich auch einem weinenden Auge" auf ihrer letzten Reise zu begleiten.


Darum verlässt Annett Renneberg "In aller Freundschaft"

Ein persönliches Statement auf dem Instagram-Kanal von Annett Renneberg (@annett.renneberg) machte deutlich, wie endgültig die Entwicklung ist:

Nun ist es klar: Die von mir dargestellte Figur, Prof. Dr. Maria Weber, ist wieder schwer krank und diesmal gibt es keine Hoffnung auf Heilung.

Annett Renneberg

Über das Ende ihrer Rolle sei sie bereits zu Beginn des vergangenen Jahres informiert worden. Ursprünglich habe sie ohnehin geplant, höchstens vier Jahre Teil der Sachsenklinik zu bleiben. Doch während der Covid-Pandemie änderten sich diese Pläne, eine feste Rolle sei damals wie ein "Lottogewinn" gewesen.

Rückblickend überwiegt vor allem Dankbarkeit: "Und über allem diese schöne Rolle, die großartigen Menschen vor und hinter der Kamera, die tolle Stadt Leipzig - die Zeit verging wie im Flug und 9 Jahre fühlen sich eher an wie 5." Gleichzeitig betont Renneberg ihre enge Verbindung zur Figur: "Ich liebte es sehr, Maria zu spielen! Mit ihrer empathischen Art der ersten Jahre konnte ich mich zu 100 Prozent identifizieren." Kritisch blickt sie jedoch auf spätere Handlungsstränge: "Die spätere Dreifach-Belastung aus Professur, Kind und Chefarztposten fand ich ein bisschen zu viel."

Trotzdem es sei "ein großes Geschenk" gewesen, einen "derartig komplexen Charakter über einen so langen Zeitraum spielen zu können". Zum Abschied bezieht sich Renneberg auf einen Spruch ihrer Urgroßmutter: "Leuchtende Tage: weine nicht, dass sie vorüber. Sondern lächle, dass sie gewesen."

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Ausstieg bei "In aller Freundschaft": Statement der Produktion

Auch die Produktion äußert sich auf Instagram. Langlaufende Serienformate wie "In aller Freundschaft" unterlägen "dynamischen Prozessen", die "aus dramaturgischen Gründen auch eine so liebgewonnene Rolle wie jene der Prof. Maria Weber betreffen", von denen man sich schweren Herzens verabschiede. Zugleich habe man großen Wert darauf gelegt, "den Abschied innerhalb der Handlung emotional und konsequent zu gestalten".

Das angekündigte Ende sorgt bei vielen Zuschauer:innen gerade für eine unterhaltende Serie für Überraschung und wird mit Bedauern aufgenommen. Dabei wird auch auf das ausgebliebene Happy End für Dr. Maria Weber und Oberarzt Dr. Kai Hoffmann (Julian Weigend) verwiesen.

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