Serien-Comeback
"In aller Freundschaft"-Star Maren Gilzer kehrt zur ARD-Serie zurück - jedoch mit einem Haken
Aktualisiert:
von C3 NewsroomMaren Gilzer kehrt als Yvonne Habermann in die Sachsenklinik zurück.
Bild: Future Image
Ein Wiedersehen, das überrascht: Maren Gilzer kehrt in die Sachsenklinik zurück. Doch nicht als souveräne Krankenschwester. Ihre Figur steht plötzlich selbst im Mittelpunkt eines dramatischen Notfalls. Alte Geheimnisse, verdrängte Probleme und eine Extremsituation sorgen für Hochspannung.
In Folge 1.135 der ARD-Serie "In aller Freundschaft" spitzt sich die Lage dramatisch zu: Während Dr. Lucia Böhm (Vanessa Rottenburg) durch ihren Bruder zum Umdenken gezwungen wird, sorgt ein Notfall für Chaos in der Klinik. Yvonne Habermann (Maren Gilzer) wird mit Herzbeschwerden eingeliefert - und verschweigt dabei mehr, als ihren Ärzt:innen lieb sein kann. Als schließlich ein Feuer ausbricht, geraten nicht nur Patient:innen, sondern auch das Klinikpersonal unter enormen Druck.
"In aller Freundschaft" läuft dienstags um 21 Uhr
Rückkehr mit Geheimnissen
Yvonne Habermann ist zurück an ihrem alten Arbeitsplatz, diesmal allerdings als Patientin. Ihre gesundheitlichen Probleme hält sie bewusst zurück und spielt ihre Beschwerden selbst vor vertrauten Gesichtern wie Arzu Ritter (Arzu Bazman) oder Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) herunter.
Erst als sie für eine Herzkatheteruntersuchung vorbereitet wird, fallen einer jungen Ärztin erste Auffälligkeiten auf. Doch diese werden vorschnell als Nervosität abgetan - mit folgenschweren Konsequenzen.
Eine prägende Figur der Serie
Mit Maren Gilzer verbinden Fans ein Stück Seriengeschichte. Seit der ersten Folge im Jahr 1998 war sie als Schwester Yvonne Habermann fester Bestandteil der Sachsenklinik. In mehr als 600 Episoden prägte sie die Erfolgsserie.
Ihr jetziger Auftritt markiert ein besonderes Wiedersehen - auch weil sie diesmal nicht im Schwesternkittel, sondern in einer verletzlichen Situation zu sehen ist.
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Der Abschied kam nicht freiwillig
Als die Schauspielerin 2014 die Serie verließ, war das für viele überraschend. Für sie selbst offenbar ebenfalls. Ihr Manager erklärte damals: "Natürlich wäre Maren gerne noch lange und möglichst in jeder Folge Schwester Yvonne geblieben. Aber sie freut sich, zum Staffel-Ende noch mal in der Sachsenklinik aufzutauchen."
Der Ausstieg war Teil größerer Veränderungen innerhalb der Serie. Neue Figuren sollten frischen Wind bringen, während langjährige Charaktere nach und nach verabschiedet wurden. Eine MDR-Sprecherin begründete dies so:
Um neue Geschichten erzählen zu können, müssen manchmal lieb gewonnene Serienfiguren andere Wege gehen.
Leben abseits der Klinik
Nach ihrem Serien-Aus blieb Maren Gilzer im Fernsehen präsent - unter anderem ging sie ein Jahr später siegreich aus dem Dschuncamp heraus. In jüngerer Zeit sprach sie zudem offen über finanzielle Herausforderungen, die durch einen Umzug und doppelte Wohnkosten entstanden waren.
Trotz dieser privaten Einblicke zeigt ihr Gastauftritt nun vor allem eines: Die Verbindung zur Sachsenklinik ist nie ganz abgerissen.
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