Tragischer Abschied
Unfreiwilliges Aus bei "In aller Freundschaft"? Annett Renneberg spricht Klartext
Aktualisiert:
von Anna-Maria HockAnnett Renneberg verrät Details über ihren Serien-Ausstieg als Dr. Weber.
Bild: IMAGO/BREUEL-BILD, MDR / Saxonia Media / Rudolf Wernick
Auf Instagram wendet sich die "In aller Freundschaft"-Schauspielerin Annett Renneberg an ihre Fans. Sie spricht offen über ihre Gefühle und erklärt, wie sie den Serien-Tod ihrer Figur Dr. Maria Weber erlebt hat. Ein sehr persönlicher Einblick.
"In aller Freundschaft" läuft dienstags um 21 Uhr
Steigt Annett Renneberg freiwillig aus?
Neun Jahre lang prägte Annett Renneberg als Dr. Maria Weber die Geschichten der ARD-Serie "In aller Freundschaft". Nun endet diese Ära dramatisch: Ihre Figur erkrankt an einem unheilbaren Hirntumor, der bereits den Hirnstamm infiltriert hat.
Doch kommt dieser Ausstieg freiwillig? Auf Instagram meldet sich Annett dazu mit einem Statement und stellte klar, dass der Serientod von Maria Weber nicht ihre eigene Entscheidung ist. "Als die Produktion mich zu Beginn des vergangenen Jahres über das Ende meines Charakters informierte, war ich überrascht, habe die neue Situation aber schnell angenommen", so die 48-Jährige.
Die Rolle der Maria sei ihr in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen. Sie selbst konnte sich sehr mit ihrer Figur identifizieren. Doch natürlich verstehe Annett die Entscheidung der Produktion. Sie trägt diese mit - auch wenn ihr der Abschied alles andere als leicht fällt.
Nach Ausstieg: Annett Renneberg mit Appell an Fans
In einem Video auf ihrem Instagram-Account richtete sich Renneberg vor ein paar Tagen schon einmal persönlich an die Zuschauer:innen:
Ihr zeigt mir, wie wichtig euch die Rolle Maria Weber war und ist.
"In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" donnerstags um 18:50 Uhr
Des Weiteren betonte sie: "Ich möchte aber sagen: Diejenigen, die sich das nicht angucken können, weil sie diesen Krebs einfach nicht sehen wollen - es wird keine Chemotherapie geben. Ihr werdet mich nicht kotzen sehen. Genau das wollte ich auch nicht so gern spielen."
Sie erklärte, wie sehr ihr die Zusammenarbeit mit der Produktion und den Kolleg:innen am Herzen lag und wie wichtig ihr das sensible Thema war: "Wir haben eine ganz tolle Geschichte für Maria Weber gefunden. Ich würde mich freuen, wenn ihr die tolle Arbeit der Produktion, meiner Kollegen und auch mir trotzdem anschaut. Das sind ganz besonders schöne Folgen geworden."
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Sensibel inszenierter Serien-Tod bei "In aller Freundschaft"
Der "In aller Freundschaft"-Star machte zudem deutlich, dass ihm die Balance zwischen realistischen Themen und Sensibilität am Herzen lag. Persönliche Erfahrungen mit Krankheit und Verlust führten dazu, dass Renneberg bestimmte Aspekte nicht selbst spielen wollte. Das Ergebnis sei eine würdige, bewegende Verabschiedung ihrer Figur - und ein Abschluss, der Fans die Bedeutung von Dr. Maria Weber noch einmal eindrucksvoll vor Augen führt.
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