Spoiler-Alarm
Jan Maybach ist tot: Wie geht es bei "SOKO Leipzig" jetzt weiter?
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von teleschauSein letzter Einsatz endete tödlich: Marco Girnth quittierte nach 25 Jahren als Jan Maybach höchst dramatisch seinen Dienst bei "SOKO Leipzig".
Bild: ZDF / Uwe Frauendorf
"SOKO Leipzig" ohne Jan Maybach - unvorstellbar, aber mit der Folge "Weihnachten im April" dennoch Krimi-Realität. Erstmals ermitteln Jans trauernde Kolleg:innen als Trio. Aber der getötete Kollege, das Urgestein der Serie, ist trotzdem allgegenwärtig.
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Da schluckten Fans von "SOKO Leipzig" schwer. In der 518. Episode des ZDF-Krimiformats verabschiedete sich Kriminaloberkommissar Jan Maybach (Marco Girnth), der seit Tag 1 im Team der Sachsen-SOKO war. Er verschwand, schwebte fast aus dem Raum, aber er war schon Geist - auf dem Boden lag seine leblose Hülle, erschossen, in den Armen seiner weinenden Kollegin Ina Zimmermann (Melanie Marschke). Ausgerechnet Notarzt Benni, Jans Sohn, musste unter Tränen zum Protokoll geben: "Todeszeitpunkt ist 14:32 Uhr."
Es war ein düsterer Freitag. Schauspieler Marco Girnth schied nach 25 Jahren auf eigenen Wunsch aus der Serie aus. Seine Figur Jan Maybach, Urgestein und Publikumsliebling, starb. Für Fans, Schauspielkolleg:innen und auch Jans Kolleg:innen im Skript war und ist es hart, damit umzugehen.
Fans trauern: "Die komplette Folge durchgeweint"
In "Abschied", der 519. Folge, die im ZDF Anfang Februar zu sehen war, war der Episodentitel Programm. Jans Kolleg:innen Ina, Moritz Brenner (Johannes Hendrik Langer) und Kim Nowak (Amy Mußul) wurden sogar einzeln in Kapiteln beobachtet, wie sie versuchen, mit dem Tod ihres Partners klarzukommen. Und die Ex-Kolleg:innen Olivia Fareedi (Nilam Farooq) und Tom Kowalski (Steffen Schroeder) kommen - natürlich - zur Beerdigung.
Jeder ging anders mit dem Verlust um. Moritz verzweifelte fast vor Trauer ("Warum Jan?"). Kim verbiss sich in die Jagd auf Jans Mörder Giovanni Dibra (Hannes Wegener). Ina versuchte, als Chefin sachlich zu funktionieren, wurde aber von ihren Gefühlen mehrfach überwältigt. Im Showdown war sie es, die Jans Mörder - in Notwehr - zur Strecke brachte.
Die dramatische Folge "Abschied" gipfelte in der von Jan per Brief "organisierten" Beisetzung. Mit einem fast fünfminütigen "Best-of-Jan" zum Schluss zeigte die Episode Wirkung auf die Fans: "Ich habe die komplette Folge durchgeweint" und "Ich habe seit langem beim Fernsehen nicht mehr so geheult" hieß es auf dem Instagram-Account der Serie. "Großer Verlust, das Ende einer Ära", fasste ein anderer Fan zusammen. Auch auf den Privat-Accounts der Schauspieler wurde teilweise in umfangreichen Bildergalerien emotional Abschied genommen. "No words needed. Danke, dass ihr so fleißig geguckt, gefiebert und geweint hab", schrieb Johannes Hendrik Langer zu einem Bild, auf dem er und Marco sich in einer Drehpause nebeneinander am Boden ausruhen.
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"Weihnachten im April": Der erste Fall ohne Jan
In "Weihnachten im April", zu sehen am Freitag, 27. Februar, ab 21:15 Uhr im ZDF-Livestream auf Joyn, ermitteln Ina, Kim und Moritz erstmals als Trio. Jan ist nicht mehr da - und doch allgegenwärtig. Er ist immer noch Bestandteil des Vorspanns. Auf seinem alten Schreibtisch stapeln sich die Beileidskarten. Bei einer Befragung einer Zeugin steht ein leerer vierter Stuhl da.
"Ich habe immer noch nicht begriffen, dass er nie mehr wieder kommt", sagt Ina an einer Stelle. In einer Pause glaubt sie sogar, Jan leibhaftig vor sich zu sehen, aber es ist natürlich nur ein Kollege. Moritz und Kim agieren apathisch, es fließen Tränen und es kommt zu Wutausbrüchen.
Trotzdem müssen die drei so schnell wie möglich die Ex-Bundeswehrsoldatin Natalie Kuczinski (Karoline Teska) finden. Die Elitesoldatin, von früheren Einsätzen traumatisiert und vom Sorgerechtsstreit zermürbt, wandelt sich zusehends zur "tickenden Zeitbombe". Ein Familienrichter wurde erschossen. Alles spricht für Natalie als Täterin. Jetzt sucht sie ihren Mann Johann (Jonathan Müller), der ihr die gemeinsame Tochter vorenthält. Für das SOKO-Trio kommt es zum Wettlauf gegen die Zeit.
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Spoiler: So endet die neue Folge von "SOKO Leipzig"
Die Episode ohne Jan verbindet die Täter:innensuche mit dem Gefühlszustand des trauernden Trios. Der Therapeut Gert Lehnert (Jörn Grosse) bescheinigt Natalie eine posttraumatische Belastungsstörung und einen extrem hohen "Leidensdruck". Während er es im Befragungsraum den Dreien erklärt, scheint es fast, als werde da eine Gruppentherapie abgehalten - mit den unter Jans Tod zerbrechenden Kolleg:innen. "Auch Sie müssen sicher immer wieder mit heftigen Situationen umgehen", meint Lehnert und weiß gar nicht, wie sehr er ins Schwarze trifft.
ACHTUNG, Spoiler: So hilflos Ina, Kim und Moritz in ihrer Trauer mitunter sind, so gut funktionieren sie als Team. Sie finden Natalie und können eine weitere Eskalation verhindern. Aber es ist trotzdem ein unglückliches Ende. Denn obwohl man sich wünscht, dass Natalie doch irgendwie unschuldig ist: Sie hat den Richter getötet.
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