Von "Heidi" zur Hauptkommissarin
Cornelia Gröschel früher: So sah die "Tatort"-Schauspielerin als Kinderstar aus
Aktualisiert:
von Johanna GrauthoffWie sah Cornelia Gröschel wohl als Teenagerin aus?
Bild: IMAGO / United Archives / MDR / MadeFor / Steffen Junghans
Cornelia Gröschel gehört heute zu den festen Größen des deutschen Fernsehens. Bekannt ist sie vor allem als "Tatort"-Kommissarin Leonie Winkler - sowie auch als Nebenrolle in "Die Toten vom Bodensee". Ihre Fernseh-Karriere begann aber schon als Kinderstar vor über 20 Jahren. Das musst du über den spannenden Werdegang der Schauspielerin wissen.
"Tatort"-Durchbruch: Cornelia Gröschel als Leonie Winkler
Seit 2018 ist Cornelia Gröschel (38) im "Tatort Dresden" zu sehen. Ihr Debüt feierte sie in der Folge "Das Nest", in der sie die Nachfolge von Kommissarin Sieland (Alwara Höfels, 44) antrat. Seitdem stand sie für 14 Episoden gemeinsam mit Martin Brambach (58) als Peter Michael Schnabel und Karin Hanczewski als Karin Gorniak vor der Kamera.
Mit dem Ausstieg von Hanczewski hat sich das Ermittlerteam verändert. Damit wurde Gröschels Rolle zur zentralen Ermittlungsfigur im Dresdner Tatort.
Für die Vorbereitung auf ihre Rolle als Kriminalhauptkommissarin absolvierte die gebürtige Dresdnerin ein Praktikum bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof ihrer Heimatstadt.
Kinderstar: Gröschels frühe TV-Karriere
Cornelia Gröschel begann ihre schauspielerische Laufbahn schon mit neun Jahren, als sie sich für ihre erste Rolle im Fernsehen bewarb und sie direkt bekam. In der ARD-Serie "In aller Freundschaft" spielte sie 1998 von Folge 2 bis 16 das Waisenkind Franzi Moers.
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Es folgte der Fernsehfilm "Einmal Himmel und Retour", in dem sie die Tochter der Familie spielte. Ihren Durchbruch feierte Gröschel schließlich im Jahr 2001 in der Titelrolle der Kinoverfilmung von "Heidi". Als 13-Jährige wurde sie deutschlandweit bekannt und war damals bereits in der "Harald Schmidt Show" zu Gast, um für den Film zu werben. Ihre Zukunftsvorstellungen waren zu dem Zeitpunkt aber noch eine andere - sie wollte lieber "irgendwas mit Pferden" als Erwachsene machen.
Das blonde Mädchen (3.P.v.l.) in "Himmel und Retour" ist die 13-jährige Cornelia Gröschel
Cornelia Gröschel (3.P.v.l.) spielt in "Einmal Himmel und Retour" die Tochter von August Zirner (1. P.v.l.). Außerdem im Cast: Ruth Maria Kubitschek (2.P.v.l.), Christine Neubauer (4.P.v.l.), Max Herbrechter (2.P.v.r.) und Pamela Marquardt (1.P.v.r.).
Bild: imago images / United Archives
Vom Zweifel zum Beruf: Späte Entscheidung zur Schauspielerei
Obwohl sie früh als Kinderstar bekannt wurde, war für Cornelia Gröschel der Schauspielberuf lange keine klare Berufung. Auch als sie 2007 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig begann, war sie sich noch nicht sicher, was sie in ihrer Zukunft machen möchte.
Ich wollte das nie beruflich machen, ich habe das tatsächlich erst im dritten Studienjahr an der Schauspielschule beschlossen, dass ich professionelle Schauspielerin werde. Obwohl ich schon studiert und schon elf Jahre gedreht hatte.
Schauspielerei mit Tiefgang: Vom Kinderfilm bis zum Erotikdrama
Schon während ihres Studiums war Cornelia Gröschel bereits in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen. Zu ihren Rollen zählen unter anderem Auftritte in "Lilly unter den Linden", Polizeiruf 110", "SOKO Leipzig", "Die Schöne und das Biest", "Honigfrauen" sowie "Lerchenberg".
Besonders viel Aufmerksamkeit bekam Gröschel für ihren Auftritt im ZDF-Format "Verhängnisvolle Leidenschaft", einer erotisch angehauchten Erweiterung des "Herzkino"-Programms.
Ihre Rollenwahl zeigt: Gröschels Repertoire reicht von Familienfilm bis zu prickelndem Sonntagsabenddrama. Für ihr vielseitiges Talent wurde sie 2012 zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert.
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Zwischen Kamera und Koppel: So lebt Cornelia Gröschel privat
Über zehn Jahre lebte Cornelia Gröschel gemeinsam mit ihrem Ehemann in Karlsruhe, bevor sie 2021 zurück in ihre Heimatstadt Dresden zog. Details zu ihrer Familie und ihrem Privatleben hält die Schauspielerin weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. So machte sie erst kürzlich öffentlich, dass sie Mutter geworden ist - vier Monate nach der Geburt.
Was sie mit der Öffentlichkeit teilt, ist ihre Leidenschaft zum Reiten. Abseits des Filmsets findet sie ihren Ausgleich auf der Koppel und kann besonders beim Spring- und Dressurreiten abschalten. Ihre Leidenschaft für Pferde hat sie seit ihrer Kindheit begleitet und gewährt auf Instagram gelegentlich Einblicke in diesen Teil ihres Lebens.
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