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Mord an einem Callboy: So spannend wird der letzte "Tatort" vor der Sommerpause

Veröffentlicht:

von teleschau

Tessa Ott (Carol Schuler, l.) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) in "Tatort: Könige der Nacht".

Bild: SRF/Sava Hlavacek


Die Sommerpause der ARD-Sonntagskrimis beginnt diesmal besonders früh. Zuvor ermitteln die Zürcher Kommissarinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) im "Tatort: Könige der Nacht" in einem gesellschaftskritischen Fall.


Worum geht es?

Nach einer nächtlichen Pizzalieferung in einem größtenteils leerstehenden Hochhaus wird die Fahrradkurierin Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi) Zeugin einer Straftat: Sie sieht, wie zwei vermummte Männer eine verpackte Leiche aus dem Gebäude schaffen. Am nächsten Morgen wird ein Toter aus der Limmat geborgen: Ruben Jovanov (Yves Weckemann) war Callboy. Wie sich bald herausstellt, war sein Suggar Daddy ein angesehener Richter (Stefan Merki). Wäre er zu einem Mord fähig?

Währenddessen fürchtet Moya um ihr Leben: In dem toten Mann aus der Limmat erkennt sie ihren Kunden vom Vortag. Doch sie kann nicht zur Polizei. Sie lebt illegal in der Schweiz bei ihrer Freundin Sanaa Mukambo (Nancy Mensah-Offei), für die sie auch die Kurierschicht übernahm. Als ihr Versteck aufzufliegen droht, müssen Moya und der Junge Yaro (André Nkot Olinga), um den sie sich kümmert, abermals fliehen. Doch auch Sanaa ist plötzlich in ernster Gefahr ...

Was sind die Stärken des Krimis?

"Tatort: Könige der Nacht" ist ein über weite Strecken spannender Krimi. Neben der schauspielerischen Leistung überzeugt vor allem das brandaktuelle Thema: Wie Moya Alemu im Film müssen auch in der Realität viele Geflüchtete mit Zukunftsängsten und Ungewissheit leben. Gleichzeitig zeigt der Film unter Regie von Claudio Fäh soziale Machtgefälle und ihre verheerenden Folgen auf.

Warum beginnt die Sommerpause von "Tatort" und "Polizeiruf 110" so früh?

Normalerweise dürfen sich Krimi-Fans noch bis in den Juni hinein über neue Filme der beliebten Krimi-Marken "Tatort" und "Polizeiruf 110" freuen. Dass die Saison in diesem Jahr bereits einen Monat früher endet, hängt unter anderem mit einem Programmhighlight zusammen: Am Donnerstag, 11. Juni, startet die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Das Erste überträgt zahlreiche Spiele, die natürlich auch in die Sonntags-Primetime fallen.

Schon 2024 endeten Erstausstrahlungen von "Tatort" und "Polizeiruf 110" bereits Mitte Mai. Damals belegten die Übertragung der Fußball-Europameisterschaft sowie der Olympischen Sommerspiele über mehrere Wochen den beliebten Sendeplatz.

Wann geht es mit dem Sonntagskrimi weiter?

Der erste neue Sonntagskrimi im Ersten ist für 13. September, 20:15 Uhr, angekündigt. Ob es sich dabei um einen "Tatort" oder einen "Polizeiruf 110" handelt, ist noch nicht bekannt. Bis dahin wiederholt die ARD an den fußballfreien Sonntagen Filme der Reihen "Tatort" und "Polizeiruf 110" aus den vergangenen Jahren.

Und wie geht es in der Schweiz weiter? Ein zwölfter "Tatort" aus dem Nachbarland ist bereits abgedreht: Der Film unter dem Arbeitstitel "Schuldig" erzählt von einem ehemaligen Rockerboss, der nach seiner Haftentlassung von seiner Frau und der gemeinsamen Tochter verlassen wird. Kurz darauf ist die Frau tot und die Tochter wird vermisst.


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