Hört viel aufs Bauchgefühl
Sie will ein ganz buntes Team - Coach Leony im Interview
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Träumt Leony etwa schon vom Sieg bei "The Voice Kids"?
Bild: Joyn/Richard Hübner
Bauchgefühl und gute Laune, damit startet Leony als Coach bei "The Voice Kids". Wie sie die Talents für sich gewinnen will, welche Tipps sie fürs Singen hat und ob sie mit den anderen Coaches zurecht kommt, erzählt sie im Interview.
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Wie hast du dich auf die neue Aufgabe als Coach vorbereitet?
Leony: Bei "The Voice Kids" muss man als Coach ja ganz viel Spontanität mitbringen. Man kann sich eigentlich gar nicht vorbereiten, weil man nicht weiß, welche Kids kommen, welche Songs sie singen. Um aber Talente noch besser von meinem Team überzeugen zu können, habe ich im Vorfeld zum Beispiel den einen oder anderen Song für Team Leony umgetextet. Ich habe mir schon vorgestellt, dass Team Leony ein ganz buntes Team wird, mit ganz vielen verschiedenen Genres, verschiedenen Sprachen, verschiedenen Altersgruppen …
Lässt du dich von der Publikumsreaktion auch ein bisschen mitreißen?
Es gibt natürlich ein paar Momente, in denen man unentschlossen ist und mit dem Publikum interagiert und fragt: Soll ich buzzern oder nicht? Die Plätze in unseren Teams sind ja begrenzt und manchmal kann man sich einfach nicht entscheiden. Und dann pusht einen das Publikum in der Regel und schreit: "Buzzer, Buzzer!" Und das Publikum hat mich nie enttäuscht (lacht). Aber grundsätzlich ist es klar, dass man als Coach einfach ganz, ganz viel auf sein Bauchgefühl hört.
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Wenn du selbst einen Song für die Blind Auditions aussuchen müsstest, der nicht dein eigener Song ist, was wäre deine Wahl?
Ich glaube, man neigt oft dazu, in so einer Wettbewerbssituation Songs zu wählen, mit denen man viel zeigen kann. Ich persönlich würde mich nicht an Klassiker von Whitney Houston und Mariah Carey trauen, weil die Originale einfach so krass sind. Genau wie Michael-Jackson-Songs. Das kannst du halt als Cover nicht krasser machen als das Original. Manche Kids schaffen es aber, so einen krassen Song zu ihrem eigenen zu machen. Das ist dann natürlich noch viel beeindruckender. Ein Talent singt in den Blind Auditions zum Beispiel "Mamma Mia" von ABBA, aber in so einer ganz, ganz stripped down Akustikversion. Das finde ich super spannend, weil das Talent das Lied zum eigenen Song macht.
Wie findet man als Kind denn grundsätzlich seinen Weg in die Musik, hast du Tipps?
Um zu singen, braucht man weder ein Instrument noch sonst etwas, denn dein Instrument ist in deinem Körper verbaut. Als Kind habe ich mir ganz viele YouTube-Videos angeguckt von Sängern und von Sängerinnen. Ich habe mir angeschaut, wie die das machen. Ich habe Riffs und Runs versucht nachzusingen. Dazu habe ich alles langsamer abgespielt, um zu wissen, welche Noten sie singen. Dann habe ich mich ganz viel aufgenommen zu Hause, um zu sehen, wo ich noch was besser machen kann. Ist das schon cool oder ist das noch nicht cool? Mit sechs Jahren habe ich auch schon angefangen, Klavierunterricht zu nehmen. Und da muss ich danke an meine Eltern sagen.
Was hältst du von deinen Coach-Kollegen? Kanntet ihr euch vor #VoiceKids?
Mit Alvaro habe ich schon ganz viele Shows zusammen gespielt oder wir sind auf dem gleichen Festival aufgetreten und haben dann den Backstage-Bereich geteilt. Ich kenne also auch seine Live-Crew und er meine Live-Crew. Wir sind ganz oft schon zusammen backstage abgehangen, haben natürlich auch viel gequatscht. HE/RO kannte ich nur vom Hallo sagen, ganz flüchtig im Vorbeilaufen. Michael Patrick und ich waren schon oft für die gleichen Sachen nominiert, die Goldene Henne zum Beispiel. Er hat sie mir leider irgendwann weggenommen (lacht). Aber das hat nichts daran geändert, dass ich ihn schon immer sehr, sehr sympathisch fand.
Und bei welchem Coach hast du die Ellenbogen am meisten ausgefahren?
Jeder von uns will gewinnen - vor allem für die Talente. Aber Ellenbogen gibt es gar nirgends. Wäre ja schlimm, wenn es so verbissen wäre und man sauer auf seine Mit-Coaches wäre (lacht). Es ist eine schöne Mischung, weil ich mit HE/RO als "die Neuen" die ersten Erfahrungen im Studio und die Aufregung davor teilen kann, und gleichzeitig ist es super spannend, Alvaro zuzuhören, wie er mit den Kids redet, wie er Dinge sagt, weil er einfach so erfahren ist und weiß, was die Kids in dem Moment für Feedback brauchen.
Prio Nummer eins ist natürlich immer, dass sich die Kids wohlfühlen. Dabei schaffen wir es ganz gut, uns auch gegenseitig zu helfen und Tipps zu geben. Michael Patrick Kelly hat da zum Beispiel so ein Gespür dafür, wenn sich ein Kind schon in einen Coach verkuckt hat - dann sagt er einfach: "Ich glaube, Leony wäre eine gute Wahl für dich." Selbst wenn wir vier Teams sind, spielen wir im Sinne der Kids doch irgendwie auch zusammen.
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