Tränen, Zweifel, Reue
"Habe mich nicht getraut": Diese verpasste Chance belastet "The Voice"-Coachin Shirin David bis heute
Aktualisiert:
von BuzzwooShirin David gewährt in ihrer Doku intime Einblicke in ihre Vergangenheit und spricht offen über familiäre Wunden.
Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress
In ihrer Dokumentation zeigt sich Shirin David von ihrer verletzlichsten Seite: Sie spricht über die schwierige Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater und einen Moment, den sie bis heute bedauert.
Auftritte mit Gänsehaut-Garantie
Shirin David zeigt sich so verletzlich wie selten zuvor: In der Dokumentation "Barbara - Becoming Shirin David" spricht die 30-Jährige offen über ihre Kindheit und die schwierige Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater.
Besonders bewegend: Die Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Barbara Shirin Davidavicius heißt, schildert, wie sehr sie dessen Abwesenheit geprägt hat. Vor der Kamera bricht sie in Tränen aus und gesteht, dass sie es nie geschafft habe, offene Fragen mit ihm zu klären.
Schon früher hatte sie angefangen, ihre Enttäuschung zu verarbeiten, etwa 2019 in ihrem Song "Fliegst du mit", in dem sie singt: "Du bist der Grund für Mamas Schmerzen und die Trän'n meiner Schwester."
Der Moment, den sie nie vergessen wird
In der Doku erinnert sich die "The Voice of Germany"-Coachin an eine Nacht, die sie bis heute verfolgt: Kurz vor dem Tod ihres Vaters fuhr sie zu seinem Haus - fest entschlossen, endlich das Gespräch zu suchen. Doch dazu kam es nicht.
"Es war ein Uhr nachts und ich habe mich nicht getraut, zu klingeln", erzählt sie. Stattdessen drehte sie um. "Ein paar Monate später ist er gestorben. Ich habe es leider nicht geschafft, das zu klären", sagt sie und kämpft mit den Tränen.
Bis heute beschäftigt sie die Frage, ob ihr Vater ihr den Song über ihn übelgenommen hat. Eine Aussprache hatte sie nicht - und genau das belastet sie noch immer.
Diesen Clip mit Shirin David solltest du dir nicht entgehen lassen
Die starke Frau an ihrer Seite
Neben den schmerzhaften Erinnerungen zeigt die Doku auch die prägende Rolle ihrer Mutter Erika. Sie ermöglichte Shirin und ihrer Schwester eine umfassende musikalische Ausbildung - von Geige über Oboe bis hin zu Saxofon und Ballett.
Auch wenn Erika mit dem Musikstil ihrer Tochter zunächst fremdelte und ihn als für ihren "ästhetischen Verstand die reine Katastrophe" ansah, stand sie immer hinter ihr. "Meine Mama hat mir nie Grenzen gesetzt hinsichtlich meiner Träume", sagt die Sängerin heute dankbar.
Shirin David stahl Joko als Moderatorin die Show
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