Sie fühlt sich diskriminiert
Zutiefst beleidigt: Ina Müller rechnet mit jüngeren Generationen ab
Aktualisiert:
von Julia W.Ina Müller fühlt sich von jüngeren Generationen diskriminiert.
Bild: Imago Images / BREUEL-BILD
In diesem Jahr ist Ina Müller 60 geworden. In einem Interview zieht die Sängerin und Moderatorin nun Bilanz - und spart nicht mit Kritik. Erstmals in ihrem Leben fühle sie sich diskriminiert.
Am 25. Juli feierte Ina Müller ihren 60. Geburtstag – ein Meilenstein, den die Entertainerin mit typisch norddeutscher Gelassenheit nahm. Doch ganz ungetrübt ist ihr Blick auf das Älterwerden nicht. In einem Interview mit der deutschen Ausgabe des "Playboy" sprach die Moderatorin offen über ihre Erfahrungen mit Altersdiskriminierung – und über den Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit älteren Menschen.
Ina Müller am 14. November zu Gast bei "3nach9"
"Der Respekt ist weg"
"Früher fanden wir die Älteren auch nicht cool, sie waren uns irgendwie egal, aber wir haben sie nicht gehasst. Heute habe ich das Gefühl, der Respekt ist weg", sagte Müller. Die 60-Jährige, bekannt für ihren schlagfertigen Humor in der ARD-Talkshow "Inas Nacht", empfindet den Umgang der jüngeren Generation mit Älteren zunehmend als respektlos.
Besonders schmerzhaft sei für sie die Art und Weise, wie ältere Menschen in öffentlichen Debatten dargestellt würden. "Dass da so getan wird, als wäre ich rücksichtslos und schuld an allem, das beleidigt mich zutiefst", erklärte sie.
Ina Müller fühlt sich diskriminiert
Zum ersten Mal in ihrem Leben fühle sie sich aufgrund eines persönlichen Merkmals benachteiligt – und das, obwohl sie sich als Frau stets behaupten konnte: "Ich habe mich während meines Lebens nie als Frau diskriminiert gefühlt, da konnte ich immer kraftvoll dagegen angehen."
Aber jetzt fühle ich mich wegen meines Alters diskriminiert.
Trotz der Kritik will Müller dem Älterwerden selbst nichts Negatives abgewinnen. "Mir hat es noch nie wehgetan, älter zu werden", betonte sie. Vielmehr wünsche sie sich, dass das Alter in der Gesellschaft als etwas Positives, ja vielleicht sogar als "cool" wahrgenommen werde. "Das ist das Einzige, was mich gerade wirklich stört", so Müller.
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