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Der neue "Wilsberg" kommt heute: So komisch war's in der ZDF-Krimireihe noch nie!

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von teleschau

Vater und Sohn? Der Therapeut Asbeck zumindest glaubt das und versucht, Wilsberg (Leonard Lansink, r.) und Ekki (Oliver Korittke, l.) zu therapieren.

Bild: ZDF / Thomas Kost


Die Krimi-Reihe "Wilsberg" ist Kult. Nicht nur wegen ihrer Fälle, sondern vor allem wegen ihrer Hauptfiguren und ihres speziellen Humors. In "Wilsberg - Trügerische Sicherheit" laufen einige Darsteller:innen zu komödiantischer Hochform auf. Ein paar Beispiele gefällig?


Darum geht's in "Wilsberg - Trügerische Sicherheit"

Schon länger hält eine Einbruchserie Münster in Atem. Zu körperlichem Schaden ist dabei bisher niemand gekommen. Doch nun liegt der wohlhabende Henry Möbius erschossen in seiner Villa. Die große Frage lautet: War es ein Einbruch, der aus dem Ruder lief, oder soll es nur so aussehen und es war in Wahrheit gezielter Mord?

Während Hauptkommissarin Anna Springer (Rita Russek) und der selbstverliebte Kommissar Overbeck (Roland Jankowsky) die offiziellen Ermittlungen übernehmen, wanzt sich Wilsberg mal wieder von der Seite an den Fall heran. Und natürlich spannt er auch diesmal wieder seine Freunde ein: den Finanzbeamten Ekki (Oliver Korittke) und Juristin Tessa (Patricia Meeden). Das sorgt nicht nur für Spannungen, sondern natürlich auch  für allerlei Situationskomik.

Wenn der Vater mit dem Sohne

Seit 30 Jahren schnüffelt der Antiquar und Privatdetektiv Georg Wilsberg schon in Münster herum. Immer an seiner Seite: sein bester, ein bisschen treudoofer Freund Ekki. Auch diesmal lässt der Finanzbeamte sich von Wilsberg in dessen heimliche Ermittlungen hineinziehen. Und so landen sie vor der Tür des Psychologen Björn Asbeck (Serkan Kaya), um ihn zu befragen. Was dann folgt, ist an Situationskomik kaum zu überbieten.

Denn der Psychologe hält das seltsame Paar für seine nächsten Patienten, Vater und Sohn. Und was machen Wilsberg und Ekki? Sie klären den Irrtum nicht auf, sondern lassen sich auf das Spiel ein. Papa Georg und Sohnemann Ekki. - "Sie sind ja früh Vater geworden, oder?", will Asbeck von Wilsberg wissen. Der erwidert griesgrämig: "Ja, leider." Ekki daraufhin ehrlich entrüstet wie ein Teenie-Sohn: "Was soll'n das heißen?". Wilsberg wiederum tadelt an anderer Stelle ganz väterlich: "Ekkehard, nicht in dem Ton!". Es ist echtes Comedy-Gold, das Lansink und Korittke hier abliefern. Für zusätzliche Komik sorgt, dass Lansink gerade einmal zwölf Jahre älter ist als sein Kollege.

Unterhaltsame Film-Highlights mit "Wilsberg"-Star Oliver Korittke findest du auf Joyn

Wer Wilsberg zum Freund hat, braucht keine Feinde?

Ganz so schlimm ist es natürlich nicht. Aber Wilsberg ist schon eine Herausforderung für Ekki und Tessa. Die Anwältin ist zu Beginn von "Wilsberg - Trügerische Sicherheit" frustriert wegen ihrer Arbeit und klagt Georg und Ekki ihr Leid. "Such dir 'nen Ausgleich", empfiehlt Ekki ihr. "Das hab ich mir auch schon überlegt", stimmt Tessa zu. "In meinem Laden ist immer was zu tun", lädt Wilsberg sie großzügig ein. "Ich dachte da eher an was Ehrenamtliches", erklärt sie ihm. - "Ja, selbstverständlich. Ich auch." - Treffer, versenkt!

Overbeck undercover

Selbstverständlich bekommt auch Kommissar Overbeck seinen großen Auftritt in "Wilsberg - Trügerische Sicherheit". Er soll mit seiner Kollegin Isabel Wolfangel (Sarah Alles-Shahkarami) und der hinzugezogenen Thuong Nhi (Mai Duong Kieu) einen Abfalleimer beobachten, in dem Lösegeld für einen Erpresser hinterlegt wurde. Taucht dieser auf, sollen sie ihn dingfest machen, alles ganz unauffällig natürlich.

Und so mimen Overbeck einen Müllsammler, Thuong Nhi eine Popcorn-Verkäuferin und Isabel eine E-Scooter-Fahrerin. Unauffällig verhalten sie sich allerdings nicht lange, weshalb die Observation nicht ganz so wie erwünscht verläuft. Dafür sorgt sie für eine weitere herrliche Szene im neuen "Wilsberg".

Auch in diesem Film spielt Roland Jankowsky einen Kommissar

Die Handlungsstränge laufen zusammen

Ernsthaft ermittelt wird bei aller Komik natürlich auch diesmal. So führt eine Spur zu einem Jugendzentrum, das der Ermordete finanzierte. Hier scheinen alle Fäden zusammenzulaufen. Und dann ist da noch ein Teenager, der seinen Stiefvater für den Mörder hält …

Du möchtest wissen, wer hinter der Tat steckt, und erleben, wie Wilsberg und Co. zur Höchstform auflaufen? Dann streame "Wilsberg - Trügerische Sicherheit" am Samstag, 3. Januar, um 20:15 Uhr, im ZDF-Livestream auf Joyn.

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