Trotz Kultstatus

"Pretty Woman": Darum ist Richard Gere nicht stolz auf den Liebesfilm

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von Redaktion

"Pretty Woman" war in den 90er-Jahren ein Mega-Erfolg. Warum Richard Gere seine ikonische Rolle bereut und hinterfragt.

Bild: picture alliance / Sipa USA | LiveMedia; picture alliance / Collection Christophel / NZ | NZ


"Pretty Woman" ist einer der ikonischsten Filme der 90er-Jahre. Die romantische Komödie mit Julia Roberts und Richard Gere verzaubert auch heute noch Millionen von Zuschauer:innen weltweit. Was Richard Gere über den Mega-Erfolg denkt, ist deshalb umso überraschender.


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Darum geht's im 90s-Klassiker "Pretty Woman"

"Pretty Woman" erzählt die Geschichte von Vivian Ward (Julia Roberts), einer jungen Frau, die als Prostituierte in Los Angeles arbeitet und zufällig auf den wohlhabenden Geschäftsmann Edward Lewis (Richard Gere) trifft. Eigentlich sucht Edward nur nach einer Begleitung für gesellschaftliche Anlässe, doch zwischen ihm und Vivian entwickelt sich eine unerwartete Verbindung.


So denkt Hauptdarsteller Richard Gere über "Pretty Woman"

In einem Interview sagte Gere einmal: "Es war einfach falsch." Für ihn ist die romantische Darstellung eines Milliardärs, der sich in eine Prostituierte verliebt, problematisch. Er sieht den Film eher als eine Verklärung des Kapitalismus und der damit verbundenen sozialen Ungleichheit.

Gere betonte in der Vergangenheit schon oft, dass er vor allem auf die Filme stolz sei, die eine tiefere Botschaft vermitteln oder gesellschaftskritische Themen ansprechen. "Pretty Woman" gehört für ihn nicht dazu.

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