Kein Goldjunge für George Lucas?
Welche "Star Wars"-Filme schon einen OSCAR® gewonnen haben
Aktualisiert:
von Monika S.Die "Star Wars"-Fans sind außer sich, wenn sie ihre Lieblingcharaktere bei den OSCARS® antreffen.
Bild: REUTERS
Alles begann mit dem 1977 erschienenen Kinofilm "Krieg der Sterne". Inzwischen gibt sogar mehrere "Star Wars"-Filmtrilogien, -Spin-offs und -Serien an denen sich Fans erfreuen können. Oscar-Nominierungen gab es schon viele. Doch nicht alle resultierten in einem Goldjungen.
Die "Star Wars"-Saga ist nach dem Marvel Cinematic Universe (MCU) die zweiterfolgreichste Reihe der Filmgeschichte. Kein Wunder, dass sie auch schon bei der jährlichen OSCAR®-Verleihung eine große Rolle gespielt hat. Insgesamt gab es 40 Nominierungen und zehn Goldjungen für die Filme um Skywalker, Chewbacca und Co.
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Ein "Star Wars"-Film, sieben OSCARS®
Die "Star Wars"-Saga, die im Kern aus drei Filmtrilogien besteht, konnte vor allem mit dem ersten Film der Originaltrilogie, "Krieg der Sterne", absahnen. Sage und schreibe sieben OSCARS® gab es hierfür im Jahr 1978 - in den Kategorien "Beste Filmmusik", "Bestes Szenenbild", "Bester Schnitt", "Bestes Kostümdesign", "Bester Ton" und "Beste visuelle Effekte". Die atemberaubenden Toneffekte wurden mit einem Ehren-OSCAR® belohnt.
Außerdem wurde "Das Imperium schlägt zurück" - die Fortsetzung von "Krieg der Sterne" - mit einem OSCAR® in der Kategorie "Bester Ton" gewürdigt. Auch in dem Fall gab es einen Ehrenoscar, und zwar für die besten visuellen Effekte. Diese machten offensichtlich auch in Teil drei der Originaltrilogie Eindruck, was ebenfalls einen Ehren-OSCAR® nach sich zog.
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"Star Wars": Die meisten Filme gingen leer aus
Die Menge der gewonnenen OSCARS® dürfte "Star Wars"-Schöpfer George Lucas (78) und alle anderen Beteiligten an sich mit Stolz erfüllen. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Tatsache, dass "Krieg der Sterne" zwar gerade in den technischen Kategorien überzeugen konnte, sich allerdings in den wichtigen Kategorien wie "Bester Film" und "Beste Regie" geschlagen geben musste. Zudem reichte es bei den meisten "Star Wars"-Filmen nur für Nominierungen. Die siebte Episode der Filmreihe, "Das Erwachen der Macht", beispielsweise war in fünf Kategorien nominiert, in einem OSCAR® resultierte letztlich aber keine davon.
Schauspielerin Carrie Fisher überreicht George Lucas 2013 einen Emmy.
Bild: REUTERS
"Star Wars"-Schöpfer George Lucas braucht keinen OSCAR®
Wie es sein kann, dass "Star Wars"-Schöpfer George Lucas selbst noch keinen OSCAR® bekommen hat? Er selbst meinte einst im Gespräch mit Moderator Charlie Rose, "beliebte Filme", wie es seine seien, würden nicht mit OSCARS® ausgezeichnet. Damit kann er offenbar leben - "beliebt" zu sein, sei ein "sehr wichtiger Teil der Gesellschaft", so Lucas' Worte.
Wenn du ein Kunstwerk oder einen Film oder was auch immer machst und keiner guckt es sich an, ist es nichts wert.
Bereit für die Oscars 2026?
ProSieben und Joyn zeigen die 98. OSCAR®-Verleihung am 15. März 2026 aus dem Dolby Theatre® im Ovation Hollywood. Steven Gätjen bringt auch in diesem Jahr den Hollywood-Glamour ab 22 Uhr vom roten Teppich vor dem Dolby Theatre® im Ovation Hollywood nach Deutschland - exklusiv und live auf Joyn. Parallel zu Joyn überträgt ProSieben ab 23:30 Uhr am Sonntag, 15. März 2025, zum 28. Mal in Folge die OSCAR®-Verleihung live und in voller Länge im Free-TV. Moderiert werden die 98. OSCARS® erneut von EMMY®-Gewinner, Fernsehmoderator, Autor, Produzent und Comedian Conan O'Brien.
Vormerken: Die OSCAR®-Verleihung in der Nacht vom 15. auf den 16. März 2026 ab 23:30 Uhr ansehen
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