Zusammen fürs Kind
"Yeliz-Scanner": Yeliz Koc checkt die Frauen an Jimi Blue Ochsenknechts Seite
Aktualisiert:
von Lars-Ole GrapYeliz Koc (r.) und Jimi Blue Ochsenknecht wachsen als Patchwork-Familie neu zusammen.
Bild: picture alliance/dpa | Malin Wunderlich
Nach Monaten der Funkstille und öffentlicher Streitigkeiten haben Yeliz Koc und Jimi Blue Ochsenknecht einen Weg zurück zueinandergefunden. In einem Interview berichten die beiden, wie sie diesen neuen Familienalltag meistern, welche Regeln ihnen dabei unverzichtbar erscheinen und was zukünftige Partner:innen erwartet.
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Yeliz und Jimi über Grenzen, Alltag und Prioritäten
In einem neuen Interview mit "web.de" gaben die beiden Reality-TV-Stars jetzt erstmals tiefere Einblicke in ihren privaten Alltag - und zeigten, wie gut es inzwischen funktioniert. Offenheit ist für beide die Grundvoraussetzung, wenn Kameras dabei sind. Zögern, etwas Privates preiszugeben? Fehlanzeige. Die gemeinsamen Interviews hätten sich sogar angefühlt wie eine Art Rückschau, erzählt Jimi - ein Raum, in dem sie auch unangenehme Themen noch einmal aufarbeiten konnten.
Was sie aus der Vergangenheit gelernt haben? Für Yeliz steht eindeutig fest: "Ich habe alles richtig gemacht." Jimi wiederum spricht von einer Veränderung seiner Prioritäten, Snow stehe für ihn inzwischen überall an erster Stelle. Er lerne täglich dazu, sagt er, und tue, was er könne, um Yeliz im Alltag zu entlasten - ob Haushalt, Kinderbetreuung oder einfach da sein.
Trotz der neuen Nähe bleiben klare Grenzen wichtig. Beide beschreiben ihre Verbindung heute als freundschaftlich und unkompliziert, frei von emotionalen Altlasten. "Da sind keine Gefühlssachen im Weg", sagt Jimi, und vielleicht ist genau das der Grund, warum sie selbst nach anstrengenden Tagen kein Problem damit haben, abends gemeinsam einen Film anzuschauen - auch wenn häufig romantische Streifen laufen, die Yeliz aussucht.
"Yeliz-Scanner" und klare Absprachen: So halten Jimi und Yeliz ihr Familienleben stabil
Für ihr funktionierendes Patchwork-Modell gibt es einige klare Absprachen. Jimi formuliert es scherzhaft so: "Alles machen, was Yeliz sagt." Dahinter steckt allerdings auch die Vereinbarung, dass er stets willkommen ist und Snow jederzeit sehen kann. Eine Regel ist für Yeliz jedoch nicht verhandelbar: keine Fremden in der gemeinsamen Familienumgebung. Yeliz hofft, dass andere Eltern sehen, "dass es funktionieren kann, wenn man an das Wohl des Kindes denkt". Und Jimi wünscht sich, dass sich andere Väter vielleicht angesprochen fühlen, wieder Verantwortung zu übernehmen: Manche bräuchten da "einen kleinen Ruck".
Besonders konsequent sind beide auch bei einem anderen Thema: zukünftige Partner. Yeliz stellt sich vor, dass neue Menschen in ihrem Leben sich harmonisch in den Familienalltag einfügen lassen - ganz selbstverständlich, ohne Misstrauen oder Distanz. Und Jimi? Der kann sich eine neue Beziehung derzeit kaum vorstellen. Falls es aber irgendwann dazu kommt, müsse seine neue Freundin "erst mal durch den Yeliz-Scanner". Aber auch Jimi betont, dass auch er genau hinsehen würde, wenn Yeliz einen neuen Partner an ihrer Seite hätte.
Für den Typen muss es funktionieren, dass der Vater regelmäßig da ist. Da soll es keine Widerrede geben - wer auch immer es sein mag.
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