Porträt
Lieselotte Voß: So wurde der "Bergdoktor"-Star berühmt
Veröffentlicht:
von Sylvia LothLieselotte Voß ist seit 2025 fester Bestandteil der Serie "Der Bergdoktor".
Bild: ZDF/Erika Hauri
Lieselotte Voß gehört seit der 18. Staffel zum festen Cast beim "Bergdoktor" und sorgt als Josie Bachmeier immer wieder für viele Emotionen. Die Schauspielerin im Porträt.
Steckbrief
Name: Lieselotte Voß
Geburtsjahr: 2001
Geburtsort: Hamburg
Wohnort: Hamburg
Größe: 1,67 Meter
Familienstand: unbekannt
Kinder: keine
Erste Karriere-Schritte
Von Kindesbeinen an steht Lieselotte Voß vor der Kamera. Zum Film gekommen ist die Hamburgerin durch Zufall, genauer gesagt durch einen Schauspielworkshop im Rahmen einer Ferienpass-Aktion. Der Blick auf die Kamera hat ihr so gut gefallen, dass sie sich mit acht Jahren in die Kartei der Agentur Cdreikauss Management hat aufnehmen lassen. Mit ihrer Ausbildung an der New Talent Schauspielschule in Hamburg hat sie bereits als Kind erste Bühnenerfahrungen gesammelt und damit den Grundstein für ihre heutige Fernsehkarriere gelegt. Ihr Markenzeichen ist ihre tiefe, raue Stimme, die auf den ersten Blick untypisch für eine Schauspielerin erscheint.
"Der Bergdoktor" kannst du samstags um 19:25 Uhr im ZDF sehen

Kindeswohl 1
Wahre Berufung
Schon als Kind stach sie damit heraus und ergatterte mit neun Jahren ihre ersten TV-Rollen: So spielte sie in dem von Arte und NDR produzierten Fernsehfilm "Der Mauerschütze" mit, der von der Flucht eines jungen Paares aus der DDR handelt. Ebenso im düsteren Drama "Racheengel - Ein eiskalter Plan" und im "Polizeiruf 110". Es folgten Auftritte im "Tatort" (2011), der Katie-Fforde-Verfilmung "Sprung ins Glück" (2012), "Großstadtrevier" (2013), "Die Pfefferkörner" (2014), "Morden im Norden" (2014), "Notruf Hafenkante" (2018), oder "SOKO Wismar". 2022 war sie an der Seite von Lara Joy Körner (47) in der Sommer-Herzkino-Reihe "Ein Sommer auf Langeoog" zu sehen. In diesem Jahr führte sie der Weg auch zum "Bergdoktor". Seit 2025 gehört sie als Josephine "Josie" Bachmeier zum festen Cast.
2023 erhielt sie den "Immenhof-Filmpreis" als beste Nachwuchsschauspielerin für ihre Rolle im ZDF-Krimi "Solo für Weiss - Todesengel". Die Schauspielerei ist für Lieselotte Voß mehr als nur ein Beruf, wie sie im Interview mit "Domradio" verrät:
Er ist das Schönste, was es für mich neben Familie und Freunden gibt.
Herzensrolle als Josie in "Der Bergdoktor"
In der Kultserie "Der Bergdoktor" spielt Lieselotte Voß Josephine "Josie" Bachmeier, die Tochter von Karin Bachmeier (Hilde Dalik, 48). Die wiederum ist die Ehefrau von Bergdoktor Martin Gruber (Hans Sigl, 56). An ihrem Charakter liebt die 25-Jährige, dass sich Josie nichts sagen lässt und immer schon eine Kämpferin war.
Josie ist sehr sensibel und merkt sofort, wenn es anderen schlecht geht. Ihr selbst geht es in der 18. Staffel immer schlechter und es wird die chronische Erkrankung CAPS (Cryopyrin-Assoziiertes Periodisches Syndrom) diagnostiziert. Der Gendefekt führt dazu, dass das Immunsystem überaktiv ist und Cryopyrin fehlerhaft arbeitet. Dies löst im ganzen Körper wiederkehrende Entzündungen ohne erkennbare Ursache aus. Seit der Diagnose ist Josie auf regelmäßige Infusionen in Martin Grubers Arztpraxis angewiesen und trifft auf den Arzt-Assistenten David Kästner (Frédéric Brossier), in den sie sich verliebt. Doch der ist mit Lilli Gruber (Ronja Forcher) liiert. Im Gespräch mit "Domradio" plaudert Lieselotte aus dem Nähkästchen und berichtet, wie gerne sie das Gefühl, zum ersten Mal verliebt zu sein, mit ihrer Serien-Rolle teilt. Für sie ist Josie eine echte Powerfrau, da sie allein einen ganzen Hof führt.
Selfcare als Schlüssel zum Glück
Wie Josie achtet auch Lieselotte auf die Zwischentöne im Leben: "Ich träume davon, dass ich jeden Tag so nutze, als wäre er mein letzter und dass ich niemals das Gefühl habe, ich hätte etwas anders machen sollen oder würde etwas bereuen."
Mit den Worten in ihrer Instagram-Bio "You are beautiful just the way you are" (zu deutsch: Du bist schön, so wie du bist) macht sie darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, die eigenen Stärken zu kennen und zu fördern. Sie selbst vertraut darauf, wie sie dem Bergdoktor-Fanclub in der "Kurzsprechstunde" erläutert:
Ich denke, dass alles kommt, wie es kommen soll und ich versuche, nie etwas zu erwarten, sondern immer dankbar zu sein.
Dabei ist es ihr wichtig, genau hinzusehen und einen Blick hinter die Fassaden zu werfen. Ihre Pilgerreise auf dem Jakobsweg hat sie gelehrt, wie wichtig das ist. "Ich hab gelernt, dass man niemals von einer äußeren Wahrnehmung eine Meinung haben sollte." Und dass oftmals die Menschen, die am unzugänglichsten erscheinen, eine ganz wichtige Geschichte in sich tragen, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Darum sei es wichtig, Menschen nicht in Schubladen zu stecken“, sagt sie im "Domradio"-Interview.
Auf Instagram teilt Lieselotte Voß mit ihren Followern Einblicke in ihre Reisen oder Dreharbeiten:
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