Kritik an Tempo und Besetzung

So reagieren "Taunuskrimi"-Fans auf den neuen Zweiteiler: "Handlung hat sich gezogen wie Kakao"

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von teleschau

Kathrin von Steinburg und Tim Bergmann in "In ewiger Freundschaft: Ein Taunuskrimi".

Bild: ZDF/Stefan Mütherich


Zwei Jahre nach "Muttertag" ermittelt das Taunus-Team wieder, dieses Mal in der Verlagswelt. Fans der Nele-Neuhaus-Reihe werden stutzen: Kommissarin Pia Sander wurde neu besetzt. Wie kommt der Wechsel an?

+++ Update, 7. Januar 2026 +++

Zuschauer:innen kritisieren Neubesetzung

Gestern lief der zweite Teil von "In ewiger Freundschaft - Ein Taunuskrimi". Während die einen begeistert sind, zeigen sich andere Zuschauer:innen enttäuscht. Ein Facebook-Nutzer lässt kein gutes Haar an der Folge: "Also ich fand es langweilig, die Handlung hat sich gezogen wie Kakao."

Noch mehr Zündstoff liefert die Neubesetzung der Kommissarin Pia Sander. Nach Felicitas Woll und Annika Kuhl schlüpfte nun Kathrin von Steinburg in die Rolle. Bei vielen Fans kommt der Wechsel nicht gut an. Derselbe Nutzer merkt kritisch an: "Auch das neue Gesicht der Kommissarin ist gewöhnungsbedürftig." Ein anderer bringt die Sehnsucht vieler auf den Punkt: "Man wünscht sich einfach Felicitas Woll in die Rolle der Pia zurück."

Doch es gibt auch begeisterte Stimmen. "Ganz großes Kino! Überragende Darsteller und Drehbuch", schwärmt ein Zuschauer euphorisch. In einem Taunuskrimi-Forum zeigt sich jemand differenziert: "Gefiel mir auch gut, wenngleich ich manch andere frühere Folge etwas besser fand."


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Neues Gesicht in altbekannter Rolle

Schauspielerin Kathrin von Steinburg schlüpft erstmals in die Rolle der Kommissarin Pia Sander. In "Muttertag - Ein Taunuskrimi" wurde die Figur noch von Annika Kuhl verkörpert. In den vorherigen acht Filmen spielte Felicitas Woll die Rolle. Unverändert bleibt dafür die Besetzung von Oliver von Bodenstein. Der Kommissar wird weiterhin von Tim Bergmann gespielt.

Darum geht's in "In ewiger Freundschaft - Der Taunuskrimi"

Die ehemalige Lektorin des renommierten Frankfurter Winterscheid-Verlags, Heike Wersch, wird vermisst. In ihrem Haus fand ihre besorgte Freundin Maria Hauschild (Nicole Marischka) eine Blutspur. Könnte sich die Frau etwas angetan haben? Immerhin wurde sie kürzlich entlassen. Der Verleger Carl Winterscheid (Golo Euler) ist nicht gut auf seine ehemalige Mitarbeiterin zu sprechen: Heike Wersch habe geplant, einen eigenen Verlag in Konkurrenz zum Winterscheid-Verlag zu gründen. Außerdem habe sie einen ihrer Autor:innen öffentlich des Plagiats beschuldigt.

Entsprechend groß ist der Verdächtigenkreis, als die Leiche von Heike Wersch gefunden wird. Einen entscheidenden Hinweis könnte ein Zettel liefern, den das Opfer kurz vor ihrem Verschwinden aus der Post zog: "Ich weiß, was du 1993 getan hast, und du weißt es auch." Sie bleibt nicht die einzige Adressatin der mysteriösen Drohung. Und bald gibt es einen weiteren Toten ...

So geht es mit dem "Taunuskrimi" weiter

Nele Neuhaus' Kriminalromane leben nicht nur von Spannung, sondern von präzise gezeichneten zwischenmenschlichen und familiären Konflikten. Nicht anders ist es bei dem Film unter der Regie von Stefan Bühling. Anders als sonst dürfen die Figuren diesmal allerdings den Taunus verlassen und sogar bis nach Frankreich reisen.

Nele Neuhaus schreibt derweil bereits fleißig an ihrem zwölften Roman. Er soll laut der Autorin im "August oder September 2026" erscheinen. Im ZDF steht vorher aber noch die Verfilmung des elften Romans "Monster" an.

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