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Prequel-Serie von "Navy CIS"

"NCIS: Origins": Darum geht es im ersten Fall des jungen Leroy Gibbs

Veröffentlicht:

von Christian Vock

Mark Harmon (im Kreis) verkörperte Agent Gibbs in der Originalserie. Die Prequel-Serie mit Austin Stowell (M.) zeigt seinen ersten Fall.

Bild: CBS Broadcasting/Adobe Stock/NADEALI


Mit "NCIS: Origins" geht die "NCIS"-Serie zurück auf Anfang und erzählt die Geschichte ihres wohl bekanntesten Ermittlers. In dem Prequel kommt Special Agent Leroy Gibbs frisch zum NIS, wie der NCIS seinerzeit noch hieß. Zur "Begrüßung" bekommt es Gibbs gleich mit einem düsteren Mordfall zu tun. Vorsicht, Spoiler-Gefahr!

"Gibbs, alles okay?", fragt Special Agent Tim McGee (Sean Murray) seinen Kollegen Leroy Gibbs (Mark Harmon), während er nach einem Fall in Alaska das Flugzeug belädt, das die beiden in die Heimat bringen soll. Doch als Gibbs endlich antwortet, sagt er nur: "Ich komm nicht mit zurück, Tim." Damit besiegeln Agent Leroy Gibbs und sein Darsteller Mark Harmon nach 19 Staffeln das Ende eines der wohl beliebtesten Charaktere des "NCIS"-Universums. Eigentlich.

Denn weil man ja sprichwörtlich nie so ganz geht, ist die Geschichte von Harmon und seinem Kollegen Gibbs mit der Episode in Alaska tatsächlich noch nicht vorbei. Im Gegenteil, eigentlich fängt sie damit erst an. Denn im "NCIS"-Prequel "NCIS: Origins" erfährt man, wie Gibbs zum NCIS (damals noch NIS) kommt, was davor geschah, von seinem ersten Fall und wie er zu dem wurde, was er ist. Erzählt von - natürlich: Mark Harmon.

Starte hier direkt mit der ersten Folge "Navy CIS: Origins"

Darum geht es in Gibbs' erstem Fall

1991 tritt der junge Soldat Leroy Jethro Gibbs (Austin Stowell) zum ersten Mal seinen Dienst beim Naval Investigative Service (NIS), der Vorgängerbehörde des heutigen Naval Criminal Investigative Service (NCIS), im südkalifornischen Camp Pendleton an. Nach einem kurzen Kennenlernen des Camps und seiner Kollegen steckt Gibbs auch schon in seinem ersten Mordfall. Oder wie es sein Kollege, Special Agent Bernard "Randy" Randolf (Caleb Foote), formuliert: "Schnappen wir uns ein paar böse Jungs!"

Doch wer die bösen Jungs sind, ist in dem als Doppelfolge angelegten Fall lange unklar. Klar ist erst einmal nur, dass Gibbs und sein Team zu einem niedergebrannten Haus gerufen werden, in der die verbrannte Leiche der Ehefrau eines Marines gefunden wurde. "Was da drin los war, hatte nicht Gottes Segen", erklärt der Sheriff den Agents, als das NIS-Team den Tatort erreicht und was der Mann damit meint, sind die vielen Knochen und Tierschädel, die im Innern des Hauses von der Decke baumeln.

Doch die sind erst einmal Nebensache, denn als Gibbs' neue Kollegin, Special Agent Lala Dominguez (Mariel Molino), einen Brandbeschleuniger findet, kommt sie zu dem Schluss: "Das war sicher kein Unfall." War es natürlich nicht, schließlich ist auch "NCIS: Origins" eine Crime-Serie, und so führt die erste Spur die Ermittler in die Kanalisation Kaliforniens und zu einem drogenabhängigen Freund der Ermordeten. Doch dann entdeckt Gibbs, dass die Frau erschossen wurde, bevor sie verbrannte.

Darum geht es in dem Fall auch noch

Ein recht düsterer Einstieg für einen typischen "NCIS"-Fall, doch natürlich geht es in der Doppelfolge nicht nur darum, den Mörder der Frau zu finden. Nein, der erste Fall von Gibbs hat noch ganz andere Aufgaben. Denn weil es die ersten beiden Folgen sind und noch dazu die einer ganz neuen Serie, müssen hier zusätzlich noch die neuen Charaktere eingeführt werden, allen voran, der des jungen Gibbs. Dessen Hintergrundgeschichte kennt man zwar schon aus den "NCIS"-Folgen, aber hier ist die Ermordung von Gibbs’ Familie noch ganz frisch.


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"Egal, wie sehr man sich bemüht, oder in meinem Fall, wie weit man geht: Man kann nicht einfach alles hinter sich lassen. So etwas wie einen kompletten Neuanfang gibt es nicht", erklärt der Erzähler-Gibbs dementsprechend in den ersten Minuten der Einstiegsfolge und so schwebt die Ermordung von Gibbs’ Familie und was das aus ihm gemacht hat, die ganze Zeit über ihm. Gleichzeitig helfen ihm seine Kollegen bei der Bewältigung seines Schicksals - zumindest mal mehr, mal weniger.

Da ist zum Beispiel sein raubeiniger Chef, Special Agent Mike Franks (Kyle Schmid), ein Typ mit Trucker-Bart, Flieger-Sonnenbrille und Schlangenleder-Cowboystiefeln, der aber grundsätzlich auf Gibbs’ Seite steht. Dazu kommen die erwähnte Frohnatur "Randy" Randolf und Special Agent Lala Dominguez, zwischen der es anfangs noch ein bisschen hakt mit Gibbs. "Sie haben ein Problem mit mir und ich will wissen, wieso", spricht Gibbs seine Kollegin auf deren Ablehnung auch gleich direkt an. Und zu guter Letzt gibt es da noch den Chef des Ganzen, Special Agent in Charge Cliff Wheeler (Patrick Fischler), der wegen Gibbs’ Vorgeschichte ein ganz spezielles Auge auf ihn geworfen hat.


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