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"Wie ein Papa-Löwe"

Böse Kritik! "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Star Matthias Killing verteidigt Alina Merkau

Veröffentlicht:

von Lars-Ole Grap

Alina Merkau sieht sich in den sozialen Medien immer wieder negativen Kommentaren ausgesetzt. Ihr Kollege Matthias Killing möchte sie schützen.

Bild: picture alliance / dpa | Horst Galuschka; imago images / Pius Koller


Seit mehr als zwölf Jahren stehen Alina Merkau und Matthias Killing gemeinsam für das "SAT.1-Frühstücksfernsehen" vor der Kamera. Wie eng die beiden verbunden sind, zeigt sich auch im Umgang mit Kritik.

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Matthias Killing verteidigt Alina Merkau: Klare Worte zu den Angriffen im Netz

Seit ihrem Einstieg im Oktober 2014 moderiert Alina Merkau das "SAT.1-Frühstücksfernsehen" an der Seite von Matthias Killing. Zwischenzeitlich legte sie unter anderem wegen der Geburt ihrer Kinder Pausen ein, kehrte danach aber wieder zum Morgenmagazin zurück. Inzwischen stehen Alina Merkau und Matthias Killing seit mehr als zwölf Jahren gemeinsam für die Sendung vor der Kamera. In den sozialen Medien ist Merkau allerdings immer wieder Ziel persönlich abwertender und teils hasserfüllter Kommentare.

Eine Person kündigt unter einem Reel etwa an: "Die Woche werde ich nicht gucken, bekomme Kopfschmerzen bei der Dame". Eine andere kommentiert schlicht: "Unangenehm". Andere Beiträge gehen noch deutlich weiter und enthalten Beleidigungen und sexistische Bemerkungen. Solche Äußerungen haben mit sachlicher Kritik an einer Moderatorin oder einer Sendung gar nichts zu tun.

Dass Matthias Killing solche Kommentare nicht einfach hinnimmt, hat auch mit dem persönlichen Verhältnis der beiden zu tun. Aus der langjährigen Zusammenarbeit ist auch eine persönliche Nähe entstanden. Der SAT.1-Moderator beschreibt sie als eine enge Freundin, die er aus seinem Leben nicht mehr wegdenken möchte. Gleichzeitig sieht er den Erfolg des "SAT.1-Frühstücksfernsehens" nicht als Leistung einzelner Moderator:innen, sondern als Ergebnis des gesamten Teams. Umso weniger Verständnis hat er für persönliche Kommentare, denen seine Kollegin in den sozialen Medien ausgesetzt ist. Kritik an einer Sendung oder an der Moderation gehört für ihn zum Geschäft. Wo daraus persönliche Angriffe werden, zieht er jedoch eine klare Grenze.

"Ich werde immer wie ein Papa-Löwe vor ihr stehen und alle wegbeißen, die ihr was wollen", sagt der SAT.1-Moderator im Gespräch mit der "Abendzeitung". Die ungewöhnlich deutliche Formulierung macht vor allem eines deutlich: Er versteht sich nicht nur als Kollege, sondern auch als Freund, der seiner Kollegin den Rücken stärkt.


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Matthias Killing über Kritik: So geht der "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Star damit um

Für Matthias Killing ist der Zusammenhalt im Team ein wichtiger Teil der Sendung. Er beschreibt es als Gemeinschaft, in der man auch nach der Arbeit miteinander verbunden ist. Geburtstage würden gemeinsam gefeiert, über berufliche Erfolge der anderen freue man sich ebenfalls. Neid habe dort keinen Platz, so der SAT.1-Moderator.

Doch auch er kennt kritische Reaktionen auf seine Arbeit. Im Laufe der Jahre habe er allerdings gelernt, dieser Kritik weniger Bedeutung beizumessen. Seine Haltung dazu fasst Killing mit einer persönlichen Devise zusammen.

Was A. über B. sagt, sagt mehr über A. als über B. aus.

Matthias Killing

Entscheidend sei für ihn inzwischen, dass er nicht jedem gefallen könne und das auch nicht müsse. Negative Kommentare beschäftigten ihn deshalb heute weniger als früher. "Das ist mein Antrieb. Ich möchte, dass Menschen eine gute Zeit haben", sagt Killing der "Abendzeitung". Im Mittelpunkt steht für ihn damit die positive Erfahrung des Publikums - nicht die einzelne negative Reaktion.

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