Interview mit einer Mörderin
Warum töten Frauen? "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Marlene Lufen im Interview mit einer Mörderin
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Marlene Lufen trifft Mörderin im Gefängnis
Videoclip • 07:27 Min • Ab 12
"SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Marlene Lufen hat in ihrem Journalistenleben schon viel erlebt. Einer Mörderin jedoch saß sie noch nie gegenüber. Bis jetzt. Das Ergebnis: Ein Podcast-Gespräch, das nachhallt - nicht nur bei ihr, auch bei den Zuhörer:innen.
"Erst mal sacken lassen". Nach dem Interview für ihren Podcast "M wie Marlene" musste "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Marlene Lufen erst einmal zur Ruhe kommen ... Wer sich auf die Folge einlässt, versteht warum. Sie saß einer Mörderin gegenüber. In einem Gespräch, das tief bewegt.
Ich habe ein Menschenleben genommen.
"Ich habe ein Menschenleben genommen und das ist Fakt". Die Täterin streitet ihre Schuld nicht ab. Elf Jahre lang wusste niemand etwas davon. Nicht einmal ihr heutiger Ehemann. Seit knapp sieben Jahren ist sie inhaftiert in der JVA Ossendorf in Köln.
Hier bekommst du Einblick in den JVA-Alltag
Vom Jobangebot in den Albtraum
18 Jahre zählte die gebürtige Polin, als sie für ein "Jobangebot" nach Deutschland kam. Sie sprach kein Deutsch. Sie wusste nicht, was auf sie zukam. Sie wollte nur weg - aus einem Leben in Armut inklusive Missbrauch durch einen Onkel und selbst initiierter Abtreibung mit Kräutern und ohne Wissen der Eltern. Sie landete in der Prostitution. Und ihr Leben nahm einen fatalen Verlauf.
Ehe, Gewalt und Kontrolle
Offen erzählt die heute 44-jährige Haftinsassin Marlene Lufen, wie es nach dem Ja-Wort mit einem Freier zu dem Mord kam. Denn: Auf die Hochzeit folgte laut ihr die Hölle. Psychischer und sexueller Missbrauch, Zwangsprostitution, Narben am Kopf "vom Klodeckel" und am Körper "von kleinen Messerstichen" - als Ehefrau durchlebte sie einen Albtraum.
Angst, Scham und totale Erniedrigung
Feinfühlig und respektvoll stellt sich Marlene Lufen den teils heftigen Schilderungen. Offen erzählt die zu lebenslänglich Verurteilte, wie ihr damaliges Leben war. "Er fand mich ekelhaft, weil ich mit so vielen Männer schlief. Aber das habe ich ja auf seinen Wunsch gemacht", berichtet sie. Und aus Angst vor ihm habe sie sich in die Hosen gemacht. Ununterbrochen.
Mehr als die Tat
Doch es geht nicht nur um die Tat. Die Fragen Lufens führen auch zu eindringlichen Schilderungen aus dem Alltag bis hin zu den Seiten, die die Mörderin an ihrem Gefängnisaufenthalt genießt. Und sie erzählt, wie sie unter diesen Umständen die Ehe mit ihrem jetzigen Mann managt - der übrigens erst bei der Verhaftung von ihrer Tat erfuhr.
In der "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Ausgabe vom 9. Februar 2026 erfährst du mehr über Hintergründe und wie Marlene Lufen das Interview und den Besuch in der JVA erlebt hat.
Von Montag bis Freitag ab 05:30 Uhr und sonntags ab 09:00 Uhr
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