"Der Neue" ist jetzt Papa

"Es gibt nicht viel, was die anderen Coaches gegen mich machen können" - Alavaro Soler im Interview

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Alvaro Soler freut sich auf die neue Staffel als Coach bei "The Voice Kids".

Bild: Joyn/Christoph Köstlin


Vor ein paar Jahren war er noch "der Neue", nun will er mit Erfahrung trumpfen. Im Interview erzählt Coach Alvaro Soler, wie es sich anfühlt, zu "The Voice Kids" zurückzukehren, was seine Rolle als Papa für Auswirkungen auf das Coachen hat und warum sich die anderen Coaches ein paar Tricks einfallen lassen müssen.


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Hat sich für dich etwas bei 'The Voice Kids' verändert?

Alvaro Soler: Ich bin einfach so ready für meine fünfte Staffel "The Voice Kids", denn ich bin jetzt der OG, der größte Experte hier. Das ist krass, weil Wincent und ich bis jetzt gefühlt immer noch "die Neuen" waren. Ich bin inzwischen Vater geworden und denke, dass ich dadurch noch ein extra Gespür für die Talente entwickelt habe. Diesmal wird mein Team gewinnen, weil #TeamAlvaro jetzt endlich mal gewinnen muss, so wie Tom Cruise endlich seinen Oscar bekommen hat.

Und welcher neue Coach wird deine härteste Konkurrenz?

Michael Patrick Kelly ist, was das Musikerdasein angeht, schon echt krass. Er spielt quasi alle Instrumente und kann sich super begleiten. Er wird für mich musikalisch schon der größte Gegner sein. Aber Leony ist auch eine tolle Sängerin und sehr beliebt. Ich glaube, dass sie ein Vorbild für viele Kids da draußen ist. Durch ihre Energie und ihre Art, wird sie viele Kids abgreifen. Und noch dazu ist sie die einzige Coachin bei #VoiceKids, das unterscheidet sie natürlich auch von uns vier Männern.

Was ist denn deine Kampfansage an die anderen Coaches?

Alvaro Soler: „Es gibt leider nicht viel, was die anderen Coaches gegen mich machen können. Ich habe vier Jahre Erfahrung bei #VoiceKids, "The Voice" in Spanien schon mal gewonnen und bei "X-Factor" war ich in Italien dabei – ich glaube, in meinem Fall spricht die Erfahrung für sich selbst und sie müssen sich sehr warm anziehen. Entweder haben sie gute Tricks oder es wird nicht viel passieren … an die Antwort muss aber bitte ein Zwinker-Smiley hin ;-).

Wenn du selbst einen Blind-Auditions-Song wählen müsstest, der nicht dein eigener ist. Welcher wäre es?

Ich würde zum Beispiel "So Sick" von Ne-Yo wählen. Das ist ein cooler Song. Er ist gut geschrieben und man kommt immer schön in den Chorus rein und er bleibt nicht so flach, wie manch anderer Song. Lieder, die ein bisschen dramatischer sind, funktionieren meistens gut. Aber generell gilt, dass der beste Blind-Audition-Song für einen der Song ist, der am besten mit der eigenen Stimme funktioniert, also bei dem man die Tonlage gut kriegt. Man muss nicht wie Adele oder wie Freddy Mercury singen können. Es geht auch anders. Aber den richtigen Song für sich selbst zu finden, ist total wichtig

In deiner "The Voice Kids"-Pause bist du Vater einer kleinen Tochter geworden – gehst du jetzt als Papa anders in die neue Staffel?

Erstmal: Ich bin der Einzige hier, der Papa ist. Das ist ein USP! Das ist auch ein hervorzuhebender, positiver Punkt. Im Vergleich zu den Talenten hier, kann ich mit meiner Tochter zwar noch nicht verhandeln, weil sie so klein ist und noch nicht so richtig sprechen kann (lacht). Aber ich finde schon, dass man als Coach dadurch irgendwie eine andere Verantwortung spürt. Ich freue mich noch mal mehr, wieder dabei zu sein, gerade weil ich jetzt sogar Vater bin, und denke auch, dass ich dadurch noch besser auf die Kids zugehen kann.


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