"Eine halbe Stunde ist viel Zeit"

Anke Engelke als Wedding-Planerin: Das ist über ihre neue Kurzfilm-Reihe bekannt

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von teleschau - der mediendienst

"Eine halbe Stunde ist viel Zeit": In der ersten Folge der neuen Kurzfilmreihe müssen Mareike Berger (Anke Engelke) und ihr Ex-Freund Miller (Michael Ostrowski) eine Hochzeit retten.

Bild: WDR/Michael Kötschau/btf productions GmbH


Zum Jahreswechsel gibt es Kurzfilme mit Anke Engelke: Diese hübsche TV-Tradition führt die Komikerin und Schauspielerin kurz nach ihrem 60. auch 2025 fort - allerdings mit einer neuen Reihe: In "Eine halbe Stunde ist viel Zeit" gibt sie eine gestresste Wedding-Planerin.

Nach drei viel beachteten "Kurzschluss"-Filmen an der Seite von Matthias Brandt schlägt die Schauspielerin nun kurz vor Silvester ein neues Kapitel im Ersten auf. Das Konzept von "Eine halbe Stunde ist viel Zeit" ist so einfach wie reizvoll: Engelke spielt unterschiedliche Frauen, die innerhalb von nur 30 Minuten - und in Echtzeit - mit folgenreichen Problemen konfrontiert werden. Zum Beispiel jenem in der Premierenfolge "Die Hochzeit" (Dienstag, 30.12., 23:25 Uhr, ARD, und bei Joyn im Livestream), in der ein chaotisches Hochzeitsfest in kürzester Zeit noch gerettet werden soll.

Hochzeit voller Chaos

Zur Premiere schlüpft Engelke in die Rolle der Hochzeitsplanerin Mareike Berger. Sie kennt die Versprechen des großen Tages, weiß um perfekte Abläufe und glückliche Paare. Doch bei der Hochzeit von Lydia (Katharina Gieron) und Tommy (Angelo Alabiso) droht alles aus dem Ruder zu laufen.

Ein aufziehendes Gewitter, eine falsch gelieferte Torte, ein Brautpaar im Dauerstreit und schließlich das Verschwinden der gebuchten Fotografin setzen eine Kettenreaktion in Gang. Das größte Problem: die Zeit. Die exklusive Location ist nur noch eine halbe Stunde reserviert.

Michael Ostrowski als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller

Mareike, die privat längst nicht mehr an die große Liebe glaubt, gerät zunehmend unter Druck. Improvisation ist gefragt, doch die Optionen werden knapper. So greift sie zum letzten Mittel und kontaktiert ihren Ex-Freund Miller, einen ebenso talentierten wie anarchischen Fotografen.

Verkörpert wird der überdrehte Ex von Michael Ostrowski, der nicht nur vor der Kamera steht, sondern auch das Drehbuch schrieb und gemeinsam mit Helmut Köpping Regie führte. Die männliche Hauptfigur hat sich der Österreicher in seiner atemlosen und überdrehten Story auf den Leib geschneidert. Überhaupt harmoniert er in der Rolle prächtig mit Engelke, die ihr komödiantisches Können mal wieder ausschöpft und für die Parodie einer Wedding-Planerin wie geschaffen scheint ("Der Wahnsinn folgt einem Plan - meinem").

Weitere Kurzflme geplant

Der halbstündige Film lebt vom präzisen Timing, von herausragenden Dialogen und Engelkes Fähigkeit, zwischen Humor, Stress und Verletzlichkeit zu wechseln. Die Echtzeit-Erzählweise lässt das Publikum mitfiebern: Jede Entscheidung zählt, jeder Fehler hat unmittelbare Konsequenzen.

Nach der abgeschlossenen "Kurzschluss"-Trilogie soll zukünftig auch "Eine halbe Stunde ist viel Zeit" zur Reihe werden. In den kommenden Jahren plant die ARD weitere Kurzfilme mit Engelke, allerdings in unterschiedlichen Rollen. Dank der herausragenden Hauptdarstellerin verspricht sich eine neue, etwas andere TV-Tradition zu etablieren.

Anke Engelke in prominenter Nebenrolle

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