Klage wegen angeblicher Belästigung

Neue Klage gegen Will Smith: Geiger erhebt schwere Vorwürfe

Veröffentlicht:

von Sophia Huber

Will Smith steht immer wieder im Rampenlicht - nicht nur wegen seiner Filme und Musik.

Bild: picture alliance / Photoshot


Will Smith gerät erneut in die Schlagzeilen: Der Geiger Brian King Joseph hat den "Bad Boys - Harte Jungs"-Star und dessen Firma Treyball Studios Management verklagt.

Grund ist laut Klageschrift ein Vorfall während Wills "Based On A True Story: 2025"-Welttour, der sich im März 2025 in Las Vegas zugetragen haben soll. Brian behauptet, in seinem Hotelzimmer Spuren eines sexuellen Übergriffs entdeckt zu haben. Kurz darauf sei er von der Tour ausgeschlossen worden, was er nun als Vergeltung ansieht.

In der Klage spricht der Musiker von einer "traumatischen Serie von Ereignissen". Demnach sei jemand ohne Einbruchsspuren in sein Zimmer gelangt und habe dort Gegenstände hinterlassen. Brian habe daraufhin befürchtet, dass die unbekannte Person zurückkehren könnte.

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Tour-Aus und Schadensersatz

Nachdem er den Vorfall dem Hotel, der örtlichen Polizei und dem Management von Will Smith gemeldet habe, sei er laut Klageschrift "beschämt" gewesen und kurze Zeit später von der Tour entlassen worden. Seinen Platz habe ein anderer Geiger übernommen. Brian fordert nun Schadensersatz für seelische Belastung, Karriereeinbußen und Rufschädigung. Darunter fallen laut Klage auch "posttraumatische Belastungsstörung und weitere psychische Probleme". Eine Stellungnahme von Will Smith liegt bisher nicht vor. Laut dem "People"-Magazin wurde sein Management um eine Reaktion gebeten.

Brian King Joseph, aufgewachsen in Washington, D. C., war 2018 Finalist der 13. Staffel von "America’s Got Talent". Im Dezember 2024 feierte er auf dem Instagram-Account @briankingjoseph stolz sein Tourdebüt mit Will Smith. Das Album "Based On A True Story" erschien im März 2025, die Tour lief von Juni bis September.

Nicht die einzige Klag im Hause Smith

Die Klage gegen Will Smith kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ohnehin die Gerüchteküche brodelt: Erst Anfang Dezember hatte ein ehemaliger Weggefährte namens Bilaal Salaam eine Drei-Millionen-Dollar-Klage gegen Jada Pinkett-Smith (54) eingereicht. Ein Insider verriet damals gegenüber "People": "Sie sind richtig wütend und sagen, das sei völliger Unsinn." Private Einblicke in das Leben der Smiths bleiben sonst selten - Familie und enger Freundeskreis gelten als Rückzugsort. Nun verlagert sich der Konflikt jedoch wieder ins öffentliche Rampenlicht.


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