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"Eher der Spar-Typ": Darin unterscheidet sich Leni Klum von ihrer Mama Heidi

Veröffentlicht:

von Lars-Ole Grap

Heidi und Leni Klum sind sich in vielem ähnlich - doch in einem Punkt unterscheiden sie sich deutlich.

Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Cinzia Camela


Denselben Beruf, dasselbe Charisma - und offenbar auch ihre Pünktlichkeit hat Heidi an Tochter Leni Klum weitergegeben. Und doch zeigt ein genauerer Blick: So ähnlich die beiden sind, so verschieden können sie auch sein.


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Sammlerin vs. Spar-Typ: Der verblüffende Unterschied zwischen Heidi und Leni Klum

Dass Model-Chefin Heidi Klum eine Frau mit großem Modebewusstsein - und ebenso großem Kleiderschrank - ist, dürfte kaum jemanden überraschen. Doch dass ausgerechnet ihre Tochter Leni Klum in puncto Shopping eine völlig andere Philosophie verfolgt, ist dann doch eine kleine Sensation. Wenn es ums Geld geht, zeigt sich im Interview der vielleicht überraschendste Unterschied zwischen den beiden.

Wenn man wissen möchte, wie jemand wirklich tickt, lohnt sich manchmal eine ganz simple Frage - etwa die, was Leni Klum von ihrer ersten Gage gekauft hat. Die Antwort fällt erstaunlich nüchtern aus - und enthüllt gleich den vielleicht größten Unterschied zwischen Mutter und Tochter. "Ich erinnere mich nicht mehr - wahrscheinlich habe ich mir damals nur eine Kleinigkeit gekauft und den Rest aufs Konto gepackt. Ich bin auch eher der Spar-Typ und schaffe nicht gern Sachen an. Ganz im Gegensatz zu meiner Mutter", sagt Leni und lacht.

Heidi Klum: "Das hat sie nicht von mir!"

Heidi kann es selbst kaum fassen: "Es ist verrückt, dass Leni so ist. Das hat sie nicht von mir! Ich kaufe gern Sachen und bin eine Sammlerin; ich behalte alles für den Fall, dass ich es irgendwann noch mal brauchen könnte. Vielleicht hat Leni auch mitbekommen, wie sehr mich meine Sammelleidenschaft manchmal stresst, und ist dann genau deshalb ganz anders geworden."

Dass diese Leidenschaft durchaus Ausmaße annehmen kann, beweist ein kleines Detail am Rande: Seit Heidis Kinder ausgezogen sind, breitet sich der Inhalt von ihrem Kleiderschrank - "und es ist ein sehr großer Schrank" - nach und nach in die freigewordenen Kinderzimmer aus.


Wie Heidi Klum ihre Tochter Leni inspiriert hat

Dass Leni heute selbst als Model arbeitet, ist kein Zufall. Als kleines Kind träumte sie zunächst davon, Ballett-Lehrerin zu werden. Doch mit etwa elf Jahren änderte sich ihr Berufswunsch: "Ich sah, wie viel Spaß meiner Mutter ihre Arbeit machte, und das hat mich inspiriert." Mittlerweile ist sie seit über fünf Jahren erfolgreich in der Branche - und arbeitet inzwischen auch regelmäßig mit ihrer Mutter zusammen, etwa für die neue Heidi-Klum-Doku "On & Off the Catwalk" mit Leni und Henry, die die Topmodel-Familie im Arbeitsalltag begleitet.

Einen Druck, genauso zu sein wie ihre berühmte Mutter, verspürt Leni dabei allerdings nicht. Im Gegenteil: "Die Pünktlichkeit habe ich sowieso von meiner Mama geerbt, ich komme nie zu spät! Und gute Laune habe ich auch immer, wenn ich zur Arbeit komme - weil ich mich auf den Job freue."

Dass der Job auch Schattenseiten hat, weiß Leni inzwischen gut: "Etwas, an das ich mich bei meiner Arbeit in der Branche erst gewöhnen musste, ist, dass jeder eine Meinung zu mir hat und diese Meinung auch äußert. Es wird immer jemanden geben, der auch Negatives über mich sagt. Damit muss ich klarkommen und darf das nicht zu sehr an mich ranlassen."


"Das haben wir bewundert": Wie Heidi Klum ihre Tochter Leni bis heute prägt

Woher Leni diese Souveränität nimmt, macht sie im Interview deutlich: "Ich glaube, wir sind so geworden, weil wir mit einer selbstsicheren Mutter aufgewachsen sind. Das haben wir bewundert, und es hat uns geprägt."

Auf der Coolness-Skala landet Heidi bei ihrer Tochter übrigens bei einer Zwölf von zehn - wenn auch nicht immer. Besonders amüsant findet die 21-Jährige die riesig eingestellte Schriftgröße auf Heidis Smartphone: "Wenn sie eine Nachricht tippt, dann sieht man auf dem Bildschirm immer nur ein Wort."

So verschieden die beiden beim Shoppen sind - kulinarisch verbindet sie mehr, als man denkt. Die Familien-Rezepte für Heidis Gulasch und Hühnersuppe hat Leni längst für sich übernommen: "Unsere Familien-Hühnersuppe koche ich mir jetzt schon selbst! Ich friere sie auf Vorrat ein; dann kann ich immer schnell eine Portion warm machen, wenn ich Appetit darauf habe. Mit Gulasch mache ich das genauso."


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