Interview
SAT.1-Frühstücksfernsehen: Diego Pooth rechnet mit Vorurteilen ab
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von C3 NewsroomIm "SAT.1-Frühstücksfernsehen" spricht Diego Pooth offen über Vorurteile, Familie und seinen eigenen Weg.
Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress
Diego Pooth gewährt im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" persönliche Einblicke. Im Gespräch mit Alina Merkau erzählt der Sohn von Verona und Franjo Pooth, warum ihn Vorurteile nicht aus der Bahn werfen, weshalb er die USA verließ und wie er sich fernab des berühmten Familiennamens ein eigenes Leben aufbauen möchte.
Aktuell ist Diego Pooth in der ProSieben-Show "Born Famous" zu sehen. Dort erzählen prominente Kinder, wie es ist, mit berühmten Eltern aufzuwachsen. Für den 21-Jährigen ist der Name Pooth dabei Fluch und Segen zugleich.
Ab Donnerstag, 16. Juli 2026, um 20:15 Uhr auf ProSieben und Joyn
Diego Pooth: "Jeder Sohn hat irgendwo eine Mutter"
Auf die Frage, wer er ohne den berühmten Nachnamen sei, antwortete Diego zunächst mit einem Schmunzeln: "Jeder Sohn hat irgendwo eine Mutter."
Er habe schließlich nie erlebt, wie ein anderes Leben ausgesehen hätte. Deshalb könne er auch keinen Vergleich ziehen. Rückblickend beschreibt er seine Kindheit als erstaunlich normal:
Meine Mutter geht morgens zur Arbeit, kommt abends nach Hause – und zwischendurch war sie mal im Fernsehen.
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Auch mit seinen Freunden hat der Promi-Status seiner Eltern kaum eine Rolle gespielt. "Ich bin immer noch mit denselben Freunden aus dem Kindergarten befreundet. Da habe ich nie einen Unterschied gemerkt", erzählt der 21-Jährige der Moderatorin Alina Merkau.
Natürlich sei es in der Schule hin und wieder zu Sprüchen gekommen. Ein großes Problem sei das für ihn aber nie gewesen. "Es gab da mal Sprüche", sagt er offen und ehrlich.
Aber dann gibt es einen drüber und dann ist das auch aus der Welt geschafft.
Deshalb könne er heute sagen: "Ich bin eigentlich relativ normal groß geworden."
Vorurteile? "Eine Chance, das Gegenteil zu beweisen"
Dass viele ihn zunächst nur als den Sohn von Verona Pooth wahrnehmen, kennt Diego nur zu gut. Kommentare wie "Hat er überhaupt was drauf?" bekomme er immer wieder mit.
Verletzen würden ihn solche Aussagen allerdings kaum. Stattdessen sehe er darin eher einen Ansporn:
Es gibt natürlich die Möglichkeit, vielleicht das Gegenteil zu beweisen.
"Born Famous" läuft am 16. Juli um 20:15 Uhr auf ProSieben und Joyn

Zwischen Ruhm und Realität
"Bei uns gab es keine Tabuthemen"
Besonders dankbar zeigt sich Diego für die Erziehung seiner Eltern Verona und Franjo. Ehrlichkeit sei in der Familie immer selbstverständlich gewesen.
Diese Offenheit habe ihn geprägt und helfe ihm heute, mit Kritik und öffentlichem Druck gelassen umzugehen.
Es wurde nie etwas unter den Teppich gekehrt.
Diese Offenheit habe ihn geprägt und helfe ihm heute, mit Kritik und öffentlichem Druck gelassen umzugehen.
Sein Vater ist heute "wie ein guter Freund"
Inzwischen lebt Diego wieder in Düsseldorf. Dort ist er seinem Vater Franjo näher, der regelmäßig zwischen Düsseldorf und Dubai pendelt. Die beiden verbringen bewusst Zeit miteinander.
Mein Vater ist tatsächlich wie ein guter Freund für mich.
Gemeinsame Abendessen seien inzwischen fester Bestandteil ihres Alltags. "Wir haben eine Menge Spaß zusammen."
Mit seinem sympathischen und reflektierten Auftritt im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" machte Diego Pooth deutlich, dass er sich längst nicht mehr nur über seinen berühmten Nachnamen definieren möchte. Oder wie er selbst sagt: "Ich bin eigentlich relativ normal groß geworden." Genau diese persönliche Seite zeigt er auch in "Born Famous", wo er so offen wie selten über das Leben als Promi-Kind spricht.
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