Bekenntnisse
"SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Karen Heinrichs über Nervenzusammenbrüche
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von C3 NewsroomDie "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderator:innen Karen Heinrichs und Matthias Killing hosten zusammen den Podcast "Redebedarf".
Bild: SAT.1
Von einem Nervenzusammenbruch zum nächsten - dieses Gefühl kennen auch "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderator:innen Karin Heinrichs und Matthias Killing. In einer neuen Folge ihres Podcasts "Redebedarf" haben sie darüber gesprochen, wie sie mit diesen Belastungs-Situationen im Alltag umgehen.
Von Montag bis Freitag ab 5:30 Uhr und sonntags ab 9 Uhr
Das "SAT.1-Frühstücksfernsehen" sorgt bei seinen Zuschauer:innen regelmäßig für gute Laune, nicht zuletzt wegen seiner Moderator:innen: Gemeinsam mit Marlene Lufen, Matthias Killing und Alina Merkau begleitet Karen Heinrichs Millionen Zuschauer:innen in den Tag. Doch hinter den Kulissen sieht das Leben auch bei Fernsehgesichtern nicht immer so rosig aus, wie Karen Heinrichs jetzt verrät.
Die 51-Jährige hat sich in der neuen Folge ihres gemeinsamen Podcast "Redebedarf" mit Matthias Killing bewusst dafür entschieden, auch die Schattenseiten zu zeigen - und spricht offen über Nervenzusammenbrüche, emotionale Überforderung und die Herausforderungen der Perimenopause.
"Am Rande des Zervenzusammenbruchs"
In der aktuellen Podcast-Folge "Ich hatte gute Männer" erreicht das Duo ein Leserbrief, der ihre Diskussion in eine sehr persönliche Richtung lenkt. Eine alleinerziehende Mutter schildert darin ihre Überforderung zwischen Job, Kind, Organisation und den hormonellen Umbrüchen der Perimenopause. Sie beschreibt ein Leben am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Diese Worte treffen auch Matthias Killing. Auch ihn belastet dieses permanente Funktionieren sehr. Das Gefühl, von einem Nervenzusammenbruch zum nächsten zu hetzen, sei kein Einzelfall, sondern für viele Menschen Realität.
Wir haben nur ein Leben und es ist doch eigentlich schade, dass ich immer so von Nervenzusammenbruch zu Nervenzusammenbruch zu Nervenzusammenbruch gehe.
Kein Platz für Tabus
Karen Heinrichs kann dieses Gefühl der Belastung nachvollziehen. "Pass auf, ich arbeite da ja auch an mir, weil ich das auch nicht ständig haben möchte", erklärt sie. "Ich habe da auch so ein paar Hilfsmittelchen. Ich höre viele Podcasts, die mir guttun […] oder ich habe eine App, die mir ein bisschen hilft in den Wechseljahren." Sie berichtet von einem Erlebnis auf einem Ponyhof, bei dem sie einfach dasaß, hinausschaute und Tiere beobachtete. Nur sie selbst, Rehe, ein Fuchs und Stille. In diesem Moment sei sie plötzlich glücklich gewesen.
Diesen Moment halte ich fest. Gerade jetzt geht es mir gut, ich bin glücklich, ich habe im Moment keine finanziellen Sorgen, gesundheitlich ist alles supi. Und dann tanke ich die Kraft.
In fünf Minuten könnte es auch wieder ganz anders sein, gesteht die Moderatorin. Doch solche klitzekleinen Momente, in denen man Dankbarkeit finden könnte, seien unheimlich wichtig. Aus ihnen schöpfe sie Kraft für Zeiten, in denen es wieder schwerer werde.
Von Montag bis Freitag ab 5:30 Uhr und sonntags ab 9 Uhr
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