98. Academy Awards

OSCARS® 2026: Die größten Gewinner und Verlierer des Abends im Überblick

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Für einige Filme waren die OSCARS® 2026 ein enttäuschender Abend.

Bild: 2010 Getty Images/Andrew H. Walker


Selten waren die Academy Awards so spannend wie in diesem Jahr. Viele Kategorien waren bis zuletzt umkämpft. Wir ziehen ein Fazit und zeigen die größten Gewinner:innen und Verlierer:innen des Abends.

Die 98. Academy Awards sind zu Ende - in insgesamt 24 Kategorien wurden OSCARS® verliehen. Als große Favoriten gingen unter anderem "Blood & Sinners" und "One Battle After Another" in den Abend.

Wer ging als großer Gewinner nach Hause? Und welche Filme gingen komplett leer aus? Am Ende gab es einige Überraschungen.

Die OSCARS®-Verleihung in der kostenlosen Wiederholung auf Joyn

OSCAR®-Gewinner: "One Battle After Another"

Bester Nebendarsteller, bestes Casting, bester Schnitt, bestes adaptiertes Drehbuch: Das sind nur vier der sechs OSCARS®, die "One Battle After Another" zum großen Sieger der 98. Academy Awards machten. Regisseur Paul Thomas Anderson sicherte sich zum ersten Mal in seiner Karriere nicht nur eine Auszeichnung, sondern gleich zwei.

Sowohl als bester Drehbuchautor als auch als bester Regisseur wurde "PTA" ausgezeichnet. Sean Penn holte sich in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" seinen dritten Oscar und sorgte für einen weiteren Sieg des Filmes - auch wenn er selbst gar nicht anwesend war.

Am Ende des Abends stand dann der große Showdown mit "Blood & Sinners" an - der am Ende mit einem weiteren Sieg des größten OSCAR®-Gewinners 2026 endete.

OSCAR®-Verlierer: "Marty Supreme"

Im Verlauf der Awards-Saison war zu spüren: Keiner wollte den OSCAR® als bester Hauptdarsteller mehr gewinnen als Timothée Chalamet. Wie besessen verkörperte er seine Rolle als Marty Mouser, Tischtennis-Talent und notorischer Hochstapler.

Doch am Ende des Abends ging "Marty Surpreme" mit null von neun Nominierungen nach Hause. Vor allem Chalamet galt eigentlich als Top-Favorit - jetzt muss er weiter auf seinen ersten OSCAR® warten.

OSCAR®-Gewinner: "Frankenstein"

Es war ein gutes Jahr für Horror: Amy Madigan sicherte sich den OSCAR® als beste Nebendarstellerin, "Blood & Sinners" holte vier Auszeichnungen und "Frankenstein" drei.

In den Kategorien Make-Up, Kostüme sowie Szenendesign holte sich der Film von Guillermo del Toro die begehrte Goldstatue - zwar "nur" Nebenkategorien, bei der sonstigen Dominanz von "One Battle After Another" und "Blood & Sinners" dennoch beeindruckend.

OSCAR®-Verlierer: "Hamnet"

Wenn eine Kategorie im Vorfeld schon entschieden war, dann "Beste Hauptdarstellerin": Jessie Buckley sicherte sich den OSCAR® für ihre aufopferungsvolle Performance als Agnes Shakespeare.

Aber: Das war der einzige Award für "Hamnet". Bei insgesamt acht Nominierungen ging das Drama sieben Mal leer aus. In den großen Kategorien waren "Blood & Sinners" sowie "One Battle After Another" zumeist zu stark.

OSCAR®-Gewinner: "Blood & Sinners"

Mit 16 OSCAR®-Nominierungen stellte "Blood & Sinners" einen neuen Rekord auf. Als sich im Vorfeld "One Battle After Another" als zweiter Favorit hervortat, kam die Frage auf: Wird "Blood & Sinners" auch die meisten OSCARS® an einem Abend verlieren?

Tatsächlich war genau das der Fall. Von den insgesamt 16 Nominierungen konnte der Film nur fünf Preise mit nach Hause nehmen. Regisseur Ryan Coogler sicherte sich den OSCAR® für das beste Original-Drehbuch und Komponist Ludwig Göransson den Academy Award für die beste Filmmusik. Zudem gewann Michael B. Jordan das knappe Rennen zwischen ihm und Timothée Chalamet für den besten Hauptdarsteller.


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