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Fußball Weltmeisterschaft 2026

ARD-Kommentator Tom Bartels gibt seltene Einblicke in sein Familienleben

Veröffentlicht:

von Nina L.

Er hat eine der bekanntesten Stimmen in der deutschen Fußballwelt - Tom Bartels.

Bild: IMAGO/Panama Pictures


2014 hat Tom Bartels das legendäre WM-Finale kommentiert und war dabei, als Deutschland Weltmeister wurde. Auch dieses Jahr ist er wieder vor Ort. Wie geht der Kommentator mit dem Druck um und was ist über seine Familie bekannt?

120min lang kommentiert Tom Bartels live und Millionen von Menschen hören ihm dabei zu - das ist keine einfache Aufgabe. Doch in den letzten Jahren hat er gelernt, mit dem Stress umzugehen: "Vor so großen Turnieren wie der Weltmeisterschaft bin ich immer nervös. Aber sicherlich nicht mehr so sehr wie noch vor 25 Jahren".

Mittlerweile weiß der 60-jährige, dass er sich auch Zeit für sich und seinen Körper nehmen muss, um fit zu bleiben. "Nach der WM 2014 bin ich richtig in ein Loch gefallen, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich habe total unterschätzt, wie viel Druck wohl die ganze Zeit auf mir gelastet hatte. Jetzt versuche ich, mir bewusst Ruhephasen einzuräumen. Ehrlicherweise ist das aber auch nur bedingt möglich. Und trotzdem: Ich will mir auch mal einen Tag rausnehmen, an dem ich mich versuche zu entspannen. Da wird dann nicht weitergearbeitet, das ist auf Dauer nämlich nicht gesund. [...] Am Tag vor einem Spiel mache ich Sport, schlafe gut und frühstücke gut".

Ich kann nur bis zur 120. Minute durchhalten, wenn ich mich fit fühle.

Kommentator Tom Bartels

Hier siehst du das zweite Gruppenspiel von Deutschland am Samstag live auf Joyn


Das ist über seine Familie bekannt

Tom Bartels ist einer der bekanntesten Kommentatoren Deutschlands, aber über sein Familienleben ist nicht viel bekannt. "Anfangs haben sie gar nicht mitbekommen, welchen Job ich ausübe, mittlerweile sind sie natürlich darüber im Bilde. Sie interessieren sich dafür, aber es ist jetzt nichts Besonderes für sie. Ich telefoniere aber nach den Spielen immer mit ihnen".

Genau wie ihr Vater haben sich auch seine Kinder an negative Kommentare im Internet gewöhnt: "Wenn ich mal eine negative Schlagzeile oder einen Shitstorm habe, dann berührt meine Kinder das nicht. Sie wissen, dass das leicht passieren kann, wenn man Spiele auf internationaler Ebene kommentiert. Und man muss das Ganze ja auch immer in Relation setzen: Wenn bei 20 Millionen Zuschauern Tausend schreiben, sie haben was auszusetzen, dann ist das ein verschwindend geringer Anteil".

Ich bin für meine Kinder ein Papa wie jeder andere auch.

Kommentator Tom Bartels

Auch wenn Bartels für sein Reden bekannt ist, sieht es bei ihm zu Hause ganz anders aus: "Ich würde sagen, meine Frau und ich haben zu Hause einen gleich großen Redeanteil. Sie ist auch Journalistin, spricht also nicht weniger als ich". Fußball würde sie jedoch nicht faszinieren.


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