Umgang mit Kritik

"In aller Freundschaft"-Star Arzu Bazman verrät, warum sie keine Angst vor Shitstorms hat

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von C3 Newsroom

Arzu Bazman spielt seit 2006 Krankenschwester Arzu Ritter in der ARD-Serie "In aller Freundschaft".

Bild: imago images / Future Image


Seit 25 Jahren lachen, leiden und fiebern die Zuschauer:innen von "In aller Freundschaft" mit Schwester Arzu mit. Schauspielerin Arzu Bazman hat für ihre Figur aber nicht nur Lob vom Publikum geerntet - im Gegenteil.


Jeden Dienstag eine neue Folge "In aller Freundschaft" um 21 Uhr


Arzu Bazman verrät, welche Reaktionen der Fans sie am meisten schätzt

Als junge Schwesternschülerin begann der Weg von Arzu Ritter in der Sachsenklinik. Das ist jetzt 25 Jahre her. Die "In aller Freundschaft"-Zuschauer:innen haben viel mit Arzu Bazman erlebt: Abenteuer, Heirat, Dramen - sie wurden Zeugen, wie Arzu und ihr Mann Dr. Philipp Brentano (gespielt von Thomas Koch) ihr erstes Kind kurz nach der Geburt verloren und die Ehe daran fast zerbrach. Sie erlebten gesundheitliche Rückschläge der Schwester, die ihren Job in der Sachsenklinik wegen der hohen Belastung bereits kündigen wollte.

Auch Philipps Tablettensucht und eine Affäre mit dem Kindermädchen brachte das Paar an seine Grenzen, ebenso wie Arzus Seitensprung mit einem Kollegen.

"Dann weiß ich, dass ich es richtig gemacht habe"

Dass die Reaktionen auf Folgen, in denen Schwester Arzu auch mal wütend, ungerecht und emotional angespannt ist, nicht immer nur positiv ausfallen, das stört die Darstellerin aber keineswegs. Im ARD-Interview offenbart die 48-Jährige, dass sie gerade die kritischen Stimmen zu schätzen weiß. Die Schauspielerin erklärt: "Ich freue mich, wenn so ein bisschen Shitstorm von außen (kommt). 'Voll zickig rübergekommen', 'gefällt mir nicht', 'sie war so aggressiv', 'sie war so laut'. Dann sage ich: Genau das! Richtig gemacht!" Intensive Reaktionen möge sie, um zu sehen, dass sie ihre Rolle glaubhaft gespielt habe, stellt sie klar.


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