Die ganze Wahrheit

"Promis unter Palmen"-Star Anouschka Renzi packt aus: Darum macht die Schauspielerin wirklich Reality-TV

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von Lena Maier

Klartext in Berlin: Anouschka Renzi spricht im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" über die wahren Gründe für ihre Teilnahme bei "Promis unter Palmen".

Bild: SAT.1-Frühstücksfernsehen


Sie lästert über ihre Mitstreiter:innen und schämt sich für ihre Teilnahme. Trotzdem ist Anouschka Renzi bei "Promis unter Palmen" dabei. Im SAT.1-Frühstücksfernsehen verrät sie nun den wahren, knallharten Grund für ihre Reality-Auftritte.

Anouschka Renzi ist eine der prägendsten Figuren der aktuellen Staffel von "Promis unter Palmen". Ob mit ihrer schockierenden Ekel-Beichte oder ihrem dramatischen, freiwilligen Ausstieg nach einem heftigen Streit: Die Schauspielerin sorgt für Gesprächsstoff. Doch eine Frage schwebt über allem: Warum macht eine Frau wie sie, die immer wieder ihre Abneigung gegen Reality-TV durchblicken lässt, überhaupt mit? Im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" hat sie nun Klartext gesprochen.

Anouschka Renzi über Reality-TV: "Am Anfang hab ich mich wahnsinnig geschämt"

Im Gespräch wird schnell klar, dass Anouschka mit der Welt des Reality-TV fremdelt. Sie stellt die provokante Frage: "Warum gibt man Menschen so eine Plattform, die nichts, aber auch wirklich nichts, wissen." Ihre Teilnahme war für sie ein innerer Kampf, wie sie zugibt: "Am Anfang hab ich mich wahnsinnig geschämt, ja. Weil ich wollte sowas nie machen."

Um diese Scham zu verstehen, muss man ihre Herkunft kennen. Als Tochter der Film-Ikone Eva Renzi wuchs sie im Glamour des großen Kinos auf und studierte Schauspiel in New York. Ein Sprung in die laute, oft als primitiv empfundene Welt des Reality-TV schien für sie undenkbar.

Der Karriere-Knick: Wie Désirée Nick alles veränderte

Der Wendepunkt in ihrer Karriere kam 2003. Die damals aufstrebende Kabarettistin Désirée Nick machte Anouschka zur Zielscheibe ihrer Läster-Attacken. Sprüche wie "Noch ein Lifting und die hat einen Spitzbart" machten die Runde und schadeten Renzis Ruf nachhaltig.

Sie bekam ein "Trash-Image", wie sie damals beklagte, und verlor ernsthafte Rollen. "Ich wurde aus zwei Serien rausgeschrieben", erzählt sie im Interview, weil Sender niemanden in einer biederen Serie besetzen wollten, der ständig mit "Zickenkrieg" in Verbindung gebracht wurde.

Die knallharte Wahrheit: "Ich brauch schon meine paar tausend Euro"

Mehr als 20 Jahre später ist die Theaterbühne ihr Hauptberuf geblieben. Auftritte in Formaten wie "Promis unter Palmen" haben für sie daher vor allem einen Grund: Es geht ums Geld. Ihre Wohnung in Berlin-Charlottenburg muss finanziert werden, und sie gibt unumwunden zu: "Ich brauch schon meine paar tausend Euro im Monat auf jeden Fall, eher so fünf."

Trotz der finanziellen Notwendigkeit betont sie eines: Sie sei nicht besser als die anderen Reality-Stars, nur "sehr, sehr anders". Und genau dieser Kontrast macht sie zu einer der spannendsten und am meisten polarisierenden Figuren der aktuellen Staffel.

"Promis unter Palmen" läuft immer montags um 20:15 Uhr in SAT.1 und kostenlos auf Joyn. Alle Sendetermine im Überblick.


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