Ihr letzter Fall

Nach dem Aus von Stefanie Reinsperger: So geht's im Dortmunder "Tatort" weiter

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von teleschau

Ein letztes Mal Seite an Seite: Stefanie Reinsperger verlässt den Dortmunder "Tatort". Wie geht es für ihren Kollegen Jörg Hartmann weiter?

Bild: © WDR/Thomas Kost


Das wird "schmerzhaft": Mit der Episode "Schmerz" nimmt Stefanie Reinsperger Abschied vom Dortmunder "Tatort". Wie geht's in der Mordkommission ohne Rosa Herzog für ihren Chef Peter Faber (Jörg Hartmann) weiter?


Schau "Tatort: Schmerz" mit Stefanie Reinsperger im ARD-Livestream auf Joyn


Darauf muss sich Kriminalhauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) noch einstellen: Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) ermittelt im "Tatort: Schmerz" am Sonntag, 22. Februar, zum letzten Mal an seiner Seite. Nach fünf Jahren und elf Filmen klinkt sie sich in einem furiosen Finale aus. Die österreichische Schauspielerin Reinsperger nimmt auf eigenen Wunsch ihren Abschied aus dem ARD-Quotengarant.

Die 38-Jährige zieht weiter und forciert ihre Karriere. Sie ist Ensemble-Mitglied des Wiener Burgtheaters und auch im TV gut im Geschäft. Im vergangenen Jahr war Reinsperger in drei großen Produktionen zu sehen, in den Spielfilmen "Von uns wird es keiner sein" und "Liebesbrief an Jenny" sowie in der Serie "Die Affäre Cum-Ex".

Peter Faber aber bleibt alleine zurück. Mal wieder. Der sperrige Kriminalhauptkommissar, von früheren Kollegen auch schon als "Kotzbrocken" bezeichnet, verliert in Rosa Herzog einmal mehr eine Partnerin. Wie geht es nun im Dortmunder "Tatort" weiter?

Peter Faber verliert schon wieder eine Partnerin

Zieht Peter Faber das Pech für seine Kollegen an? Man könnte es meinen. Von jenen, die einst mit ihm im ersten Dortmunder "Tatort" ("Alter Ego", gesendet im September 2012), gemeinsam antraten, ist kaum noch jemand übrig. Nora Dalay (Aylin Tezel) quittierte, desillusioniert und frustriert, 2020 in "In der Familie" den Dienst. Jan Pawlak (Rick Okon) flüchtete mit seiner kleinen Tochter vor Sorgerechtsstreit und stressigem Job. Am dramatischsten: Martina Bönisch (Anna Schudt), mit der sich Faber über 22 Fälle zusammengerauft hatte, starb in "Liebe mich" (2022) in seinen Armen.

Mit dem ehemaligen KTU-Leiter Sebastian Haller (Tilman Strauß), der erschossen wurde, dem Rechtsmediziner Prof. Dr. Jonas Zander (Thomas Arnold) - er starb am Rabiesvirus - und dem wegen Mordes verhafteten ersten Kommissariatsleiter Hans Krüger (Robert Schupp) verschwanden weitere Kollegen Fabers auf Nimmerwiedersehen. Ausgerechnet einer kehrte nach seinem "Ausscheiden" zurück: Fabers Erzfeind Daniel Kossik (Stefan Konarske) ging 2018 zum LKA und kehrte nach sieben Jahren zurück - und ermittelt gegen Faber.

Im nächsten "Tatort" gibt's ein Team wider Willen

Dass der Umbruch weitergeht, scheint klar. Ebenso, dass Jörg Hartmann als Peter Faber an Bord bleibt. Der Sender ließ durchblicken, dass Faber einen oder gar mehrere neue Partner:innen zur Seite gestellt würden.

Im kommenden 30. Fall der Dortmunder gibt es eher einen Partner wider Willen. Denn in "Blutkultur", der im Herbst abgedreht wurde, müssen ausgerechnet Faber und Kossik, die sich in herzlicher Antipathie gegenüberstehen, gemeinsam ermitteln. Dabei müssen sie allerdings von ihrer Chefin Ira Klasnić (Alessija Lause) quasi zu ihrem "Glück" gezwungen werden. Es geht um zwei Mordfälle und die Frage, ob die beiden miteinander zusammenhängen.

Ob "Blutkultur" den Beginn einer neuen, festen Partnerschaft zwischen Faber und Kossik bedeutet, ist noch ungewiss. Wann der 30. Fall der Dortmunder (Drehbuch: Magdalena Grazewicz und Daniel Bickermann, Regie: Richard Huber) gesendet wird, steht ebenfalls noch nicht fest.


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