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Die immersive Ausstellung "Polar Experience" in Oberhausen lädt zur Reise ins Eis

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Bild: ClimateXtremes - Polar Experience


"POLAR EXPERIENCE - Die Immersive Ausstellung über die Arktis und Antarktis" öffnet am 19. Mai im OBEX in Oberhausen die Tore und führt die Besucher:innen an die kältesten Orte des Planeten. Das neue Ausstellungskonzept, das im Dezember in Berlin Weltpremiere feierte, verbindet Umweltschutz, Wissenschaft, Entertainment und Technik.

Die "FS Polarstern" ist eines der spannendsten Schiffe, die seit den 80ern auf den Weltmeeren unterwegs sind. 1978 im Auftrag des Bundesministers für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben, reist es seit den 80ern auf wissenschaftlichen Missionen. Da die "Polarstern" eine Eisbrecher-Rumpf-Konstruktion hat, ist natürlich klar, dass sie damit vorzugsweise zu den kältesten Orten des Planeten reist: in die Arktis und Antarktis. Die Crew des Schiffes setzt sich dabei immer wieder aus führenden Wissenschaftler:innen zusammen.

Warum wir das hier erzählen? Weil auch die so inspirierende wie spannende, immersive Ausstellung "Polar Experience" in Oberhausen auf der "FS Polarstern" seinen Anfang nimmt. Sie beginnt mit einem virtuellen Boarding auf diesem Forschungsschiff, wo man von Polarforscher und Expeditionsleiter Prof. Dr. Markus Rex auf die Reise durch den Ausstellungsbereich vorbereitet wird.

Und dieser Bereich hat es in sich: Es gibt in der "Polar Experience" immersive Projektionen, einen Erlebnisraum mit 360-Grad-Projektionen, virtuelle Illusionen, Tier- und Landschaftsaufnahmen, eigens für die Ausstellung komponierten Soundwelten und als Finale den "Act Now Raum". Da ist der Name tatsächlich Programm: Er ist ein festivalartiges

Interaktionserlebnis, das Wege für ein Engagement für den Klima- und Umweltschutz aufzeigt, ohne dabei belehrend zu sein.

Trotz des hohen Entertainmentfaktors ist die Basis der "Polar Experience" solide Wissenschaft. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen und international anerkannten Polarforscher:innen. Insbesondere die Erkenntnisse der Forschungsreisen des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), dem international anerkannten Kompetenzzentrums der Polar- und Meeresforschung unter Führung von Polarforscher und Expeditionsleiter Prof. Dr. Markus Rex, flossen in die Konzeption der Ausstellung ein.

Die Ausstellung funktioniert dabei tatsächlich für groß und klein. Was man vielleicht auch daran erkennt, dass die Sendungen "Galileo" und "Galileo Kids" offizielle Partner sind – und die kennen sich ja seit Jahren aus mit Edutainment für groß und klein.

Nicole Srock-Stanley, Erfinderin des Ausstellungskonzepts und Gründerin der Climate Education und ClimateXtremes GmbH sagte vor der Eröffnung in Berlin Anfang Dezember: "Mit der ‘POLAR EXPERIENCE‘ wollen wir Menschen jeden Alters erreichen und Begeisterung für Wissenschaft, Natur und unseren Planeten wecken."

Der Erfolg gibt ihr Recht: In den vier Monaten, in denen man die "Polar Experience" in der Arena Berlin besuchen konnte, zählte man 120.000 Gäste. Große Berliner Tageszeitungen, die sonst mit Kritik nicht gerade zimperlich sind, fanden warme Worte für diese Reise ins Eis. Die Berliner Zeitung wählte die Headline "Arktis zum Anfassen. So wird Klimawandel fühlbar" und kam zu dem Fazit: "Diese Ausstellung ist eine Reise, die man nicht verpassen sollte…". Die Berliner Morgenpost resümierte bereits in der Überschrift: "Die kältesten Orte der Welt machen in Berlin Station: Großartig".

Nicole Srock-Stanley kommentiert diesen ersten Erfolg so: "Die große Resonanz, die vielen positiven Rückmeldungen und das dezidierte Feedback zur Ausstellung zeigen das riesige Interesse an der Verbindung von Wissenschafts- und Klimathemen in einem immersiven Ausstellungsformat. Die Menschen bewegt das Thema Klima – sie wollen sich informieren und engagieren." Die nächste Station öffnet am 19. Mai im OBEX in Oberhausen.

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