Stefanie Heinzmann ist in "Myself" ganz bei sich
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Bild: Bild: Maximilian König
Im Oktober letzten Jahres veröffentlichte die Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann ihr aktuelles Album "Circles", im Herbst 2026 folgt die Tour dazu. Nun gibt es mit "Myself" eine weitere starke Single daraus.
Manchmal muss und darf man sich auch einfach selbst feiern. Das ist die Botschaft aus Stefanie Heinzmanns souliger Pop-Single "Myself". Ein Song, der wie eine Verneigung vor ihren großen Idolen klingt: Aretha Franklin, Alicia Keys, Joss Stone und Erykah Badu. Das waren einst die Stimmen, die die kleine Stefanie damals beim Gesangsunterricht auf die Idee brachten, selbst Sängerin zu werden.
Die Szenen, die Heinzmann in "Myself" beschreibt, bilden dabei einen spannenden Kontrast zum kraftvollen Sound: Hier geht es nicht um Eskapismus oder darum, die Liebe für das Leben in die Welt zu schmettern. Nein, Heinzmann singt hier vom kleinen Glück und einem Alleinsein, das gut tut. Die Strophen erzählen von Momenten, in denen sie allein, aber ganz bei sich Zuhause sitzt, im Zimmer ein munteres Durcheinander. Das klingt in ihren Worten dann so: "All of my clothes somewhere on the floor / Somehow they all don't fit anymore / But I don't mind / Only a shirt is fine / And I'm oh oh oh oh oh oh". Dann kommt die Bridge, in der sie singt: "Yeah I just can't help it / Feels a little selfish / But it's good as hell yeah / I'm gonna let it go". Im Chorus dann, im Duett mit einem Gospelchor, angetrieben von kräftigen Handclaps: "It feels so good to be myself."
Thematisch passt "Myself" perfekt zu "Circles", das die Schweizerin als ihr bisher persönlichstes Album beschreibt. In einem Interview vor dem Release erzählte sie, wie sie diese Lieder aus der Position der inneren Stärke geschrieben habe. "Menschen haben mich immer als selbstbewusst wahrgenommen, als jemanden, der auf der Bühne steht und seine Sache macht. Aber erst jetzt verstehe ich, was es heißt, wirklich in meiner Kraft zu sein", sagt Stefanie Heinzmann.
Das ist erstaunlich, wenn man einen genauen Blick auf ihrer Karriere wirft: Stefanie Heinzmann startete diese nämlich gleich von der ganz großen Bühne aus. 2007 nahm die Schweizerin an der von Stefan Raab konzipierten und moderierten Casting-Show "SSDSDSSWEMUGABRTLAD" Teil, was eine Abkürzung war für "Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf!". Heinzmann, damals gerade volljährig, begeisterte Moderator und Publikum gleichermaßen mit ihrer kraftvollen Stimme, ihrem sympathischen Bühnen-Charisma und ihrem Gespür für Pop, Funk und Soul.
Mit Liedern wie "My Man Is A Mean Man", "Build A House" mit Alle Farben, "In The End" oder "On Fire" und vor allem mit ihren gefeierten Live-Auftritten hat Heinzmann das geschafft, was nicht vielen Casting-Show-Teilnehmer:innen im deutschen Fernsehen vergönnt ist: eine stabile, über 15 Jahre währende Karriere.
Im Rahmen der "Circles Tour" wird Stefanie Heinzmann 2026 in der Schweiz und in Deutschland in ausgewählten, ausnahmslos bestuhlten Locations spielen, darunter zum Beispiel die Alte Oper in Erfurt, die Laeiszhalle in Hamburg oder der Große Sendesaal des rbb in Berlin.
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