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Felix Räubers Konzerte sind ein Traum

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Bild: Johannes Haupt


Einst die Stimme von Polarkreis 18, steht Felix Räuber auch solo für schwebendschöne Musik zwischen Pop, Filmscores und Neo-Klassik. Mit seinem neuen Album "Reise zu den Sternen" ist er ab September auf großer Deutschlandtournee und verspricht nicht weniger als "Traumkonzerte". Was er damit meint, erklären wir in diesem Text.

Felix Räuber war schon immer eine charakteristische Stimme. Mit seiner Band Polarkreis 18 stand er in den Nuller- und Zehnerjahren für einen anspruchsvollen, epischen, atmosphärischen Indiesound, der 2008 auch eine Weile die Charts regierte. "Schuld" daran war ihr Song "Allein, Allein", der sich zu einem ebenso massiven wie ungewöhnlichen Hit entwickelte: Teils auf Englisch, teils auf Deutsch gesungen, war es vor allem dieser Chorus, den man nicht mehr aus dem Kopf bekam. Allerdings erhalten andere starke Lieder wie "The Colour of Snow", "Tourist" oder "Someday Sundays" weniger Aufmerksamkeit als "Allein Allein".

Die Band zerbrach am Erfolg und an den hohen Erwartungen nach "Allein, Allein", aber Musiker, Komponist und Produzent Felix Räuber machte über die Jahre weiterhin Musik. Seit 2018 ist er nun als Soloprojekt unter seinem Namen unterwegs. Dem "MusikBlog" sagte er 2019 über diese Zeit zwischen Bandende und Solostart: "Ich hab ja nie wirklich aufgehört, Musik zu machen. Die erste Zeit nach der Band war eine, in puncto Kreativitätsentwicklung, sehr aufregende Zeit, in der ich viel ausprobiert habe. Irgendwann habe ich durch meine Reisen aber einen Zugang zur Musik gefunden. Da waren dann plötzlich ganz andere Inhalte präsent. Das war dann auch die Zeit, in der der Grundstein für mein Solo-Schaffen gelegt wurde."

Das Atmosphärische, sich in Traumwelten sehnende seines Songwriting wird in seinem Soloschaffen nun noch deutlicher – obwohl, oder gerade, weil er kaum noch auf Gitarren setzt, sondern vor allem mit Stimme, Streichern und Piano operiert. Räubers Stücke erinnern dabei oft an Filmmusik oder an Komponisten wie Yann Tiersen oder Ólafur Arnalds.

Auch seine Konzerte sind besonders: Räuber nennt sie selbst "Traumkonzerte" und inszeniert Musik und Bühnenbild dabei, wie eine Reise in eine Traumlandschaft. Mit seinem kommenden Album "Reise zu den Sternen" geht er nun ab September auf eine ausführliche "Traumkonzerte"-Tour, auf denen er neue und alte Songs vorstellen wird, durchsetzt mit gelesenen Passagen aus dem Buch, das alle Träumer:innen im Regal stehen haben sollten: "Der kleine Prinz". Anfang September spielt er zudem noch drei "Liegekonzerte" in Gelsenkirchen, Aschaffenburg und Mainz, wo man seine Musik tatsächlich im Liegen erleben kann. Für die ab Ende September folgenden "Traumkonzerte" verspricht Felix Räuber: "Mit 'Reise zu den Sternen' erwartet euch ein neues Programm, ein neues Album und ein atmosphärisches Konzerterlebnis im Sitzen — voller neuer Klangwelten, Lichtmomente und Musik zum Loslassen und Träumen. Begleitet von den zeitlosen Texten des Kleinen Prinzen führt euch diese Reise weiter hinaus — bis zu den Sternen und zurück zu dir."

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