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An die Padel, Promis!

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Bild: Seven.One Entertainment Group


Bereits zum zweiten Mal in der TV-Geschichte findet am 21. November 2026 die "Promi Padel WM" statt. Zur Einstimmung gibt es hier einen kleinen Crashkurs in die Geschichte des Tennis-ähnlichen Sports und ein Blick auf die kommende Promi-WM.

Bei dem Wort Padel denken viele immer noch zuerst an Bootstouren oder vielleicht gar an die Redewendung, "Matsch am Paddel" zu haben. Das ist irgendwie erstaunlich, denn die hier gemeinte Sportart Padel ist eine Erfolgsgeschichte sondergleichen, die es dank des Senders ProSieben im vergangenen Jahr auch mit erstaunlichen Quoten ins deutsche Show-Fernsehen schaffte. Da lief nämlich der erste "Padel City Cup" im TV, den Ex-Fußballer, Moderator und Autor und Christoph Kramer im Team mit Fußball-Kollege Marc Rzatkowski für sich entscheiden konnten.

Zur Einstimmung auf die Fortsetzung – der Promi Padel WM 2026 am 21. November 2026 – machen wir hier noch einmal einen kleinen Crashkurs in Sachen Padel-History. Also: Padel kann man sich ungefähr wie eine Mischung aus Tennis und Squash vorstellen. Seinen Ursprung hat der Sport im Mexiko der 60er-Jahre. Angeblich hat sich der Mexikaner Enrique Corcuera das Ganze Mitte der 60er-Jahre ausgedacht. Corcuera war ein durchaus wohlhabender Mann, aber trotzdem gab sein tropischer Garten nicht genug Platz für einen Tennis-Platz her. Also baute er einen etwas kleineren "Tennis"-Platz, der von vier bestehende Betonwänden eingezäunt war.

Da Tennisschläger zu wuchtig gewesen wären für das kleine Spielfeld, baute er etwas kleinere Holzschläger mit einem Gitterlochmuster statt der üblichen Tennis-Bespannung. Schnell merkte Corcuera, dass man die Wände gut in den Spielfluss einbauen konnte und die Sache mit vier statt zwei Spielerinnen oder Spielern viel mehr Spaß machte.

Nach vielen geselligen Padel-Match-Abenden verbreitete sich die Kunde der jungen Sportart nach und nach und Pàdel war geboren. Seinen Siegeszug trat die Sportart dann aber vor allem in Spanien an – bevor sie als Padel Deutschland und die Schweiz erreichte und als "Paddle-Tennis" England und Amerika. Bis heute ist der Sport in Spanien am beliebtesten – dort gibt es inzwischen angeblich mehr Padel- als Fußballspieler. Padel wurde 1974 nach Spanien importiert, als der spanische Prinz Alfonso Hohenlohe, Gründer des spanischen Marbella Clubs und Freund Corcueras, nach einem Besuch in Mexiko zwei Padel-Plätze in seinem Club bauen ließ. Der Deutsche Padel Verband wiederum ist seit 2013 Deutschlands offiziell anerkanntes Mitglied der International Padel Federation.

So viel zur Historie: Die "Promi Padel WM" am 21. November bringt natürlich nicht in erster Linie die Padel-Profis auf den Platz, sondern nun mal eben Promis. Wer antreten wird, ist noch nicht bekannt, aber man weiß immerhin schon, dass Steven Gätjen, Elmar Paulke und Jerry Vsan durch den Abend führen werden. Und man weiß von der TV-Show-Premiere, dass Padel wirklich ein sehr kurzweiliger, spannend anzuschauender, dynamischer Sport ist, bei dem vor allem das benötigte Teamwork immer wieder für spannende, aber auch lustige Momente sorgt.

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