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"DANCE MASTERS" lässt den Irish Dance hochleben

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Bild: Reset Production e.K.


Schon 2025 tanzten und spielten die Musiker:innen und Tänzer:innen von "DANCE MASTERS! – Best of Irish Dance " das Publikum schwindelig. Ab November sind sie wieder in ganz Deutschland unterwegs.

Es begann am 30. April 1994, im Point Theatre in Dublin, Irland. Na ja, streng genommen begann es schon 250 Jahre zuvor, mit reisenden Tanzlehrern (sogenannten Dance Masters), die den Iren den Stepptanz nahebrachten, aber die hatten eben noch nicht im Sinn, dass diese Sache mal zu einem erfolgreichen Showkonzept werden sollte, das die halbe Welt erobert. Also zurück ins Point Theatre: Dort wurde am besagten 30. April der Eurovision Song Contest ausgetragen. Irland setzte dabei auf ein spannendes Konzept: Das Land schickte nicht bloß eine Musikgruppe, sondern entschied sich für einen Mix aus Irish Folk und irisch geprägtem Stepptanz.

Der Auftritt dieser Gruppe, die sich Riverdance nannte, ist heute fast ikonisch. Sie beginnt mit einem Acapella-Solopart, der übergeht in einen kurzen Chor-Part – beide gesungen vom der keltischen Gruppe Anúna. Das Licht ist dunkel, nur die Singenden sind ausgeleuchtet, die Stimmung ist ätherisch, feierlich. Nach gut zwei Minuten setzen die Instrumente ein: der warme, orchestrale Sog des RTÉ Concert Orchestras, in den sich schnell eine irische Geige mischt. Und dann passiert etwas, mit dem man in dieser Klangwelt erst einmal nicht gerechnet hätte: Eine Tänzerin namens Jean Butler schreitet auf die Bühne, verhüllt mit einem großen Mantel. Darunter trägt sie ein stylisches, schwarzes, kurzes Kleid. Sie schaut erhaben in die Runde, hält kurz die Luft an – und tanzt plötzlich steppend, schwebend, schleudernd über die Bühne, bis dunkle Trommeln aufkommen und ein weiterer Stepptänzer, namentlich Michael Flatley über die Bühne wirbelt. Der Impact des bemerkenswerten Auftritts war damals erstaunlich und ist bis heute spürbar: Nicht nur, dass damals im Point Theatre minutenlange Standing Ovations folgten, er löste ein weltweites Interesse für diese Kombination aus irischem Tanz, irischem Folk und Stepptanz aus.

Von den vielen Tanzgruppen, die sich danach gründeten, ist die seit gut 20 Jahren aktive "DANCE MASTERS – Best of Irish Dance" eine der erfolgreichsten und bekanntesten. Die zweistündige Show erzählt dabei sozusagen die vor und Nachgeschichte des "Riverdale"-Urknalls. Schon der Name der Show ist ein Bekenntnis zu dieser Tradition, die vor gut einem Vierteljahrtausend nach Irland kam. Damals zogen die "Dance Masters" durch die Kleinstädte und Dörfer und brachten den Iren einen Tanz zwischen örtlichen Traditionen und Stepptanz bei. Die Musik dazu entstammte natürlich dem irischen Folk – der ja einen ähnlichen internationalen Siegeszug angetreten hat.

All das kommt im Programm der "DANCE MASTERS!" zusammen: Die irische Band verbindet Gitarren- und Geigen-Klänge mit traditionellen Pipes und original irischem Gesang, während ein Dutzend irischer Stepptänzer:innen über die Bühne wirbeln und "clicken", wie man im Irish Dance so sagt. Die jungen Performer:innen wurden dabei allesamt auf den besten Irish-Dance-Schulen ausgebildet. Da wäre zum Beispiel Bláithín Stenson – eine preisgekrönte Irish-Dance-Tänzerin und Performerin aus Irland, die seit ihrem sechsten Lebensjahr tanzt; oder Joe Howarth aus Sheffield, der an der Glendarragh School ausgebildet und zweifacher Weltmeister ist – um nur zwei der Zwölf zu nennen.

Nachdem schon die letztjährige Tour ein großer Erfolg wurde, ist "DANCE MASTERS – Best of Irish Dance" in der Zeit vom 4. November 2026 bis zum 13. November 2027 wieder in ganz Deutschland live zu erleben.

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