"Kokubu – The Drums of Japan" mit neuer Show "Infinity" auf Deutschlandtournee
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Bild: Miro Live Ug
Die auf der ganzen Welt tourende Taiko-Trommelgruppe "Kokubu – The Drums of Japan" kommt 2026 & 2027 endlich wieder mit einem neuen Programm nach Deutschland. Ihre Shows verbinden Jahrhunderte alte japanische Tradition mit modernen Tanz-Elementen.
Der Klang einer Taiko-Trommel geht durch Mark und Bein. Die seit Jahrhunderten, vor allem in China und Japan gespielten Röhrentrommeln stehen für einen martialischen, treibenden Rhythmus, dem man sich nur schwer entziehen kann. Wer die Trommelgruppe Kokubu schon einmal live erleben durfte, weiß vielleicht schon, wie sich das anfühlt. Wenn alle Musiker*innen zusammen loslegen, fühlt man sich, als zöge man an der Seite der "Avengers" in einem Marvel-Film in die große Schlacht. Oder in einem dieser faszinierenden japanischen Samurai-Filme.
Aber es sind nicht nur die Trommeln, die einen Kokubu-Abend ausmachen. Bei ihrer nächsten Tour mit dem Programm "Infinity", die sie 2026 & 2027 auch nach Deutschland führen wird, sind auch weitere spannende Musiker*innen dabei: Shakuhachi-Meister Chiaki Toyama mit seiner japanischen Bambuslängsflöte, der Weltmeister auf dem dreiseitigen Zupfinstrument Tsugaru-Shamisen, Masamitsu Takasaki sowie Karin Toyama an der Koto und im Gesang. Außerdem werden zahlreiche Trommler*innen die Performance begleiten und dabei moderne Elemente mit traditionellen japanischen Tänzen verbinden.
Das "Infinity"-Programm wird diese druckvollen, aufpeitschenden Momente, in denen man jeden Schlag auf den "Drums of Japan" zu spüren glaubt, mit leiseren, melodischen, meditativen Parts vermischen, bei denen eher die Flöten den Ton angeben.
"Infinity" erzählt dabei von einer Reise zu den Göttern Japans. Die mächtigste unter ihnen ist Amaterasu Omikami, die Sonnengöttin. Sie wird im heiligen Ise-Schrein verehrt – und ihr Licht gilt als Ursprung aller Lebenskraft. Man habe versucht, dieses "göttliche Leuchten" wie einen energetischen Strom in der Show zu implementieren, sagen die Veranstalter. Erzählerisch bilden die Geschichten der Götter den Kern der Show. Sie werden im ältesten mythologischen Werk Japans, dem "Kojiki", gesammelt und nun dank Kokubu auf der Bühne noch einmal zum Leben erweckt.
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