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Mit Laura Larsson an den "Balaton97"

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Bild: Philipp Gladsome


Sie ist langjährige Radiomoderatorin, neuerdings TV-Moderatorin, Comedienne und vor allem bekannte Podcasterin: Nun geht Laura Larsson bald auf große Arena-Tournee und stellt sich in ihrem neuen Programm "Balaton97" die Frage: Warum macht sie heute genau den Urlaub, den sie als Teenie gehasst hat?

Dafür, dass Laura Larssons Podcast "Zum Scheitern verurteilt" heißt, läuft es eigentlich seit Jahren ziemlich rund bei ihr. Das gilt nicht nur für diesen lustigen, aber auch deepen Podcast, den sie seit gut fünf Jahren mit ihrem Buddy Simon Dömer betreibt. Als Comedienne füllt sie mittlerweile Arenen, sie ist gern gesehene Gästin in zahlreichen Podcasts und TV-Shows und sie hat mit "Neo Social Club" im ZDF inzwischen sogar eine eigene Show, in der sie das Internet ins Fernsehen holen will. Das haben schon viele probiert – bei ihr hat es tatsächlich mal geklappt.

Aber, das erzählte die 1989 in Parchim geborene Laura Larsson erst kürzlich dem "Spiegel", man solle den Titel des Podcast auch nicht unbedingt wortwörtlich auf ihr Scheitern beziehen: "Als Simon Dömer und ich vor fünf Jahren damit angefangen haben, stand Social Media noch im Zeichen des Perfekten – Clean Girl Aesthetic, Five-AM-Clubs, Selbstoptimierung. Da wollten wir ein Gegengewicht sein."

Ihr ehrlicher, sehr selbstironischer Humor verwandelt ihren Alltag und ihre Erlebnisse immer wieder in sehr pointierte, lustige und trotzdem menschliche Stories. Larssons Paradedisziplin dabei: nostalgische Gags über die Verirrungen ihrer Jugend in den 90ern. Im "Spiegel" sagt sie dazu: "Bevor mir jemand 'alte Millenialfrau' in die Kommentare schreibt, mache ich den Witz lieber dreimal selbst. Ich will auf keinen Fall als Berufsjugendliche wahrgenommen werden. Das wäre echt peinlo."

In Laura Larssons neuestem Programm "Balaton97" trifft die 90s-Nostalgie auf ihre gesammelten Urlaubserfahrungen. Da Larsson, was ihr Künstlerinnen-Name ist, als Laura Boriczka geboren wurde, weiß man, dass sie familiäre Verbindungen nach Ungarn hat. Das bedeutet auch: Viele ihrer erste Urlaube verbrachte sie am Balaton-See, was neben der Hauptstadt Budapest seit jeher das beliebteste Ferienziel in Ungarn ist. In einem YouTube-Video namens "Ich bin in Ungarn und könnte nur heulen", mit dem sie auf ihrem Kanal die kommende Tour bewirbt, erklärt sie: "Der Balaton ist ein riesiger, großer See, auch Plattensee genannt, in Ungarn. Ich hab‘ dort meine Kindheit verbracht, nicht durchgehend aber im Sommer, weil wir da immer hingefahren sind in den Urlaub."

Diese Erinnerungen waren die Ausgangsbasis für "Balaton97". In der Pressemitteilung heißt es dazu: "Urlaub hieß für sie früher immer: Ab an den Balaton, Sommerferien zwischen Plattenbau und Pinocchiobecher. Heute weiß Laura: Woanders ist es auch nicht besser! Und es geht um mehr als Selfie-Spots abklappern, Einheimischen im Weg rumstehen und 'Dos Cervezas, s’il vous plaît' bestellen." Wer kennt es nicht?

Das Programm behandelt Themen wie witzige Flashbacks in die Kindheit und Jugend, nervige Begegnungen mit oversharenden Backpackern, Flughafen-Missgeschicke und Airport-Crushes, die man mit seinem schicken Nackenkissen beeindrucken will. Außerdem klärt sie die wirklich wichtigen Urlaubsfragen: Wie ist das, frischverliebt im Doppelzimmer zum ersten Mal voreinander auf Klo zu gehen? Warum machen Instagram Husbands grundsätzlich hässliche Fotos von ihren Partnerinnen – und das ja wohl mit voller Absicht? Und vor allem: Warum macht Laura heute genau den Urlaub, den sie als Teenie gehasst hat?

Das alles klärt sich zwischen herzlichen Lachanfällen, im Oktober, November und Dezember, wenn Laura Larsson in München, Hamburg, Berlin, Stuttgart und Köln die jeweils größte Arena der Stadt füllt, um gemeinsam ein All Inclusive für "Balaton97" zu buchen.

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